Sichtweite
Vorlage:Hinweisbaustein Die Sichtweite kann mehrere Bedeutungen haben bzw. durch unterschiedliche Faktoren begrenzt werden:
- Die meteorologische oder atmosphärische Sichtweite, im allgemeinen auch Sicht genannt, bezeichnet die maximale horizontale Entfernung, die es gerade noch erlaubt, ein dunkles Objekt in Bodennähe vor hellem Hintergrund zu erkennen. Sie wird im Wesentlichen durch Streuung in der Atmosphäre begrenzt.
Im Unterschied dazu gibt es noch anderen Sichtweiten, die ebenfalls in diesem Artikel beschrieben werden:
- Die geometrische Sichtweite wird durch die Erdkrümmung begrenzt und von den Höhenpositionen des Betrachters und des Ziels bestimmt.
- Die geodätische oder optische Sichtweite berücksichtigt zusätzlich die atmosphärische Refraktion (Brechung) und ist daher größer.
- Die geografische Sichtweite berücksichtigt zusätzliche geografische Sichthindernisse wie Berge oder Gebäude und ist daher kleiner.
- Die Sichtweiten im Bereich von Radiowellen sind größer, da sie auch die Diffraktion (Beugung) berücksichtigen.
- Die Sichtweite bei Nacht (Tragweite bzw. Nautische Sichtweite, Nachtsicht, Feuersicht), in der eine Lichtquelle von einem Beobachter gerade noch wahrgenommen wird, ist geometrisch und meteorologisch begrenzt. Hier spielt zusätzlich die Helligkeit der Lichtquelle und statt der Streuung die Absorption in der Atmosphäre eine Rolle.
- Die Sichtweite unter Wasser
Meteorologische oder atmosphärische Sichtweite[Bearbeiten]
Die Sichtweite wird mit einem Transmissometer zum Beispiel an Flughäfen (RVR) gemessen. Folgende Effekte schränken die atmosphärische Sichtweite ein:
- Rayleigh-Streuung
- Lichtstreuung an den Molekülen der Luft. Dieser Effekt begrenzt die maximal mögliche Sichtweite auf Meereshöhe auf etwa 300 km.
- Mie-Streuung
- Lichtstreuung an Partikeln mit Größen im Bereich von 0,1 µm (feinster Straub, Kondensationskeime) bis einige Millimeter (Regen, Schnee).
- natürliche Lufttrübung:
- kondensiertes Wasser in der Luft: Hydrometeore wie Regen, Schneefall oder Nebel
- Staub in der Luft: Lithometeore wie Saharastaub, vulkanische Aerosole, Waldbrände
- Turbulenzen und Schlierenbildung in der Luft durch Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschiede.
- anthropogene Luftverschmutzung
- Aerosole verursachen eine zusätzliche Lichtstreuung. Typische Bestandteile sind Wasser, Schwefelsäure und feste Partikel.
- natürliche Lufttrübung:
Die Streuung von Licht in der Atmosphäre reduziert den optischen Kontrast eines Objekts relativ zur Umgebung. Dieses Phänomen nennt man Lichtstreuung. Der Kontrast <math>K</math> nimmt exponentiell mit der Entfernung <math>s</math> und dem Absorptionskoeffizienten <math>\sigma</math> ab:
- <math>K = K_0 \cdot e^{-\sigma s}</math>, daraus folgt: <math>\ \ln\!\tfrac{K_0}{K} = \sigma s </math>
Unter der Annahme, dass der Ausgangskontrast <math>K_0 = 1</math> beträgt (Optimalfall) und dass für die Wahrnehmungen ein Mindestkontrast von <math>K_{\mathrm{min}} = 0{,}02\ </math> (≙ 2 %) erforderlich ist, besteht zwischen Sichtweite <math>s</math> und Absorptionskoeffizienten <math>\sigma</math> folgende Beziehung:
| Wetterbedingung | Sichtweite (km) |
Objekt- Mindest- Höhe<ref>unter Berücksichtigung der atmosphärischen Refraktion und der dünner werdenden Atmosphäre kann ein stehender Beobachter (aus Augenhöhe) ab einer Entfernung von mehr als 5 km nur noch Objekte wahrnehmen, die mindestens ... Meter hoch sind. Siehe Formel 7 weiter unten. Die Werte sind dazu der weiter unten stehenden Tabelle entnommen.</ref> |
|---|---|---|
| außergewöhnlich klar | 280 | 5000 m |
| sehr klar | 50 | 125 m |
| klar | 20 | 15 m |
| leicht diesig | 10 | 1,25 m |
| diesig | 4 | 0 m |
| starker Dunst, leichter Nebel | 2 | |
| mäßiger Nebel | 1 | |
| dichter Nebel, Starkregen | 0,1 | |
| extremer Nebel, Schneetreiben | 0,01 |
- <math>\sigma = \frac{\ln\frac{K_0}{K_{\mathrm{min}}}}{s} = \frac{\ln\frac{1}{0{,}02}}{s} = \frac{3{,}912\ldots}{s} \approx \frac{4}{s}</math>
Eine Sichtweite von 40 km entspricht unter Nutzung dieser Näherung einem Absorptionskoeffizienten von 4 / 40.000 m = 10−4 m−1. Unter exzellenten Bedingungen (Föhnwetterlagen) sind in Mitteleuropa Fernsichten von 200 bis 250 km<ref>Exzellente Fernsicht dank Alpenföhn. Auf: wetter-eggerszell.de; zuletzt abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref>, im Himalaya bis 300 km<ref>Jalandhar residents were left amazed as they get view of Himalayan range. (View Himalayan from Jalandar) Auf: deccanchronicle.com vom 6. April 2020 (letztes Update); zuletzt abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref> erreichbar.
Im Beispielbild nimmt der Kontrast der Berge zum Himmel mit zunehmender Entfernung ab. Die Bergkette im rechten Bild ist bei Nebel nicht mehr zu sehen.
Die meteorologische Sichtweite nimmt mit der Wellenlänge zu, da sowohl die Rayleigh-Streuung an den Molekülen der Luft wie auch die Streuung an winzigen Wassertröpfen abnimmt. Daher erhöht sich die Sichtweite zu längeren Wellenlängen hin (blau → rot → NIR → MIR). Beobachtungen mit Rotfilter und mit Infrarot-Film oder -Kamera erhöhen die effektive Sichtweite, insbesondere reduziert sich die Streuung an sehr kleinen Partikeln kleiner als die Lichtwellenlänge. Weiterhin ist die Lichtstreuung nicht isotrop, d. h. die Sicht gegen die Sonne ist deutlich geringer als mit der Sonneneinstrahlung.
Geometrische Sichtweite[Bearbeiten]
Die maximal mögliche geometrische Sichtweite wird nur durch die gekrümmte Form der Erde begrenzt. Soll auch die Ablenkung des Lichtes in der Erdathmosphäre berücksichtigt werden, so benötigt man die geodätische oder optische Sichtweite.
Sichtweite zwischen einem erhöhten Punkt und einem Punkt auf einer Ebene[Bearbeiten]
Die Sichtweite von einem erhöhten Beobachtungspunkt aus (z. B. Gebäude, Turm, Berggipfel oder aber auch von Raumschiffen wie die ISS) hinab auf eine Ebene oder auf die Meeresoberfläche lässt sich mit Hilfe des Satzes des Pythagoras berechnen, da Sichtverbindung und Erdradius die Katheten eines rechtwinkligen Dreiecks bilden und der Abstand des erhöhten Punktes vom Erdmittelpunkt dessen Hypotenuse:
- <math>s^2 + R^2 = (R + h)^2</math> (1)
- <math>s = \sqrt{(R + h)^2 - R^2}</math>
Nach der ersten binomischen Formel ergibt sich daraus:
- <math>s = \sqrt{(R^2 + 2 R h + h^2) - R^2} = \sqrt{2 R h + h^2}</math> (2)
Für terrestrische Beobachter ist <math>h \ll 2 R</math> („h sehr viel kleiner als 2 R“) und damit <math>h^2</math> gegenüber <math>2 R h</math> vernachlässigbar. Daher lässt sich die Formel vereinfachen zu:
- <math>s \approx \sqrt{2 R h} = \sqrt{2R} \cdot \sqrt{h}</math> (3)
Die folgende, dem praktischen Gebrauch dienende Zahlenwertgleichung ergibt die einheitenlose Sichtweite <math>\mathbf{s}</math> in Kilometern, wobei die einheitenlose Höhe <math>\mathbf{h}</math> in Metern einzusetzen ist. Für einen Erdradius von <math>R =</math> 6371 km erhält man:
- <math> \mathbf{s_{(\mathit{in\, km})}} \approx \sqrt{2 \cdot 6371 \cdot \frac{\mathbf{h_{(\mathit{in\, m})}}}{1000}}</math>
- <math> {\mathbf{s_{(\mathit{in\, km})}}} \approx 3{,}57\ \sqrt{{\mathbf{h_{(\mathit{in\, m})}}}} </math> (4)
Sichtweite zwischen zwei erhöhten Punkten über eine Ebene hinweg[Bearbeiten]
Sind Augen und Objekt über die Referenzebene erhoben, was schon durch die Augeshöhe der in der Ebene stehenden Person gegeben ist, so addieren sich die Abstände beider von der Stelle, wo die sie verbindende Tangente die Erdoberfläche berührt:
- <math> s = s_1 + s_2 \approx \sqrt{2 R} \cdot \Big(\!\sqrt{h_1} + \sqrt{h_2}\Big) </math> (5a)
Und als Zahlenwertgleichung:
- <math> {\mathbf{s}_{\mathrm{({\scriptstyle\text{in km}})}}} \approx 3{,}57\ \Big(\!\sqrt{{\mathbf{h}_1{\scriptstyle\text{(in m)}}}} + \sqrt{{\mathbf{h}_2{\scriptstyle\text{(in m)}}}}\Big)</math> (5b)
Geodätische oder optische SichtweiteSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.[Bearbeiten]
Zusätzlich zur Erdkrümmung (siehe obiger Abschnitt „Geometrische Sichtweite“) berücksichtigt die geodätische oder optische Sichtweite auch die Ablenkung des Lichts in der Erdatmosphäre (Terrestrische Refraktion).
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Sichtweite zwischen einem erhöhten Punkt und einem Punkt auf einer Ebene[Bearbeiten]
Die Refraktion der Atmosphäre krümmt die Lichtstrahlen zur Erde hin, verringert damit die effektive Krümmung der Erdoberfläche und lässt die Erde dadurch größer erscheinen. Der scheinbare Erdradius im optischen Bereich ist mit <math>R_{\mathrm{opt}} \approx </math> 7700 km etwa 20 % (1,2 mal) größer<ref></ref>, die optische Sichtweite ist daher etwa 10 % (√1,2 mal) größer als die geometrische Sichtweite:
- <math>s_\mathrm{opt} \approx \sqrt{2 R_\mathrm{opt} h}</math>
- <math>\mathbf{s}_{\mathrm{opt}(\mathit{in\, km})} \approx \sqrt{2 \cdot 7700 \cdot \frac{\mathbf{h_{(\mathit{in\, m})}}}{1000}}</math>
- <math>\mathbf{s}_{\mathrm{opt}(\mathit{in\, km})} \approx 3{,}92 \sqrt{ {\mathbf{h_{(\mathit{in\, m})}}}}</math> (6)
Der Effekt bewirkt allerdings nicht nur eine vergrößerte Sichtweite, sondern es kommt neben der Perspektive zu einer optischen Stauchung von Objekten am Horizont. Ein kugelförmiger Ballon in Horizontnähe erscheint oval.
Vorlage:Hinweisbaustein} {\left(\tfrac{T}{\textrm{K}}\right)^2} \left ( 0{,}0343 + \frac {\tfrac{dT}{\textrm{K}}} {\tfrac{dh}{\textrm{m}}} \right )\ </math> fehlen eine Herleitung oder Quelle und eine Bezeichnung des Koeffizienten <math>k</math>.|In diesem Abschnitt}} Die genaue Größe dieses Effekts hängt vom Dichtegradienten, d. h. von Luftdruck, Temperatur und vom vertikalen Temperaturgradienten der Atmosphäre ab und berechnet sich genauer zu:
- <math>R_\textrm{opt} = \frac {R} {1 - k}\ </math> mit <math>\ k = 5{,}03 \frac{\tfrac{p}{\textrm{Pa}}} {\left(\tfrac{T}{\textrm{K}}\right)^2} \left ( 0{,}0343 + \frac {\tfrac{dT}{\textrm{K}}} {\tfrac{dh}{\textrm{m}}} \right )\ </math> für eine irdische Atmosphäre
mit <math>T</math> als Temperatur in K, <math>\,p</math> als Druck in Pa und dem Temperaturgradienten <math>dT/dh</math> in K/m. Für die typischen Werte in Meereshöhe von <math>T =</math> 288,15 K (15 °C), <math>\,p =</math> 101325 Pa und <math>dT/dh =</math> −0,006 K/m ergeben sich:
- <math>k \approx 0{,}1737\ </math> und <math>\ R_\text{opt} \approx 7710\ \text{km}</math>.
Diese Berechnung gilt allerdings nicht für bodennahe Schichten, da für diese der Temperaturgradient weitaus größer sein kann. Erst in einigen hundert Metern Höhe stellt sich ein Gradient von <math>dT/dh =</math> −0,006 … −0,007 K/m ein (umgangssprachlich: „Begibt man sich 1000 Meter höher, wird es etwa 6 bis 7 Grad kälter.“). Weiterhin reduziert sich der Effekt in höheren Schichten der Atmosphäre, was bei Sicht auf Berge im Hochgebirge oder bei Aufenthalt im Hochgebirge zu berücksichtigen ist, da sich dann Teile oder der gesamte Strahlweg in dünneren Schichten der Atmosphäre befinden. So reduziert sich der Faktor <math>\sqrt{2 R_\mathrm{opt}}</math> von 3,92 auf Meeresniveau auf etwa 3,8 auf Höhe des Mont Blanc und auf 3,7 auf Flughöhe von Passagiermaschinen:
| <math>h</math> [m] |
<math>T</math> [°C] |
<math>p</math> [hPa] |
<math>T</math> [K] |
<math>p</math> [Pa] |
<math>k</math> [–] |
<math>R_\textrm{opt}</math> [km] |
<math>\sqrt{2 R_\mathrm{opt}}</math> [–] |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0 | 14,5 | 1 013 | 287,65 | 101 325 | 0,1743 | 7 716 | 3,928 |
| 500 | 11,3 | 950 | 284,45 | 95 000 | 0,1671 | 7 649 | 3,911 |
| 1 000 | 8,0 | 891 | 281,15 | 89 100 | 0,1605 | 7 589 | 3,896 |
| 1 500 | 4,8 | 836 | 277,95 | 83 580 | 0,1540 | 7 531 | 3,881 |
| 2 000 | 1,5 | 784 | 274,65 | 78 400 | 0,1479 | 7 477 | 3,867 |
| 2 500 | −1,8 | 735 | 271,35 | 73 500 | 0,1421 | 7 426 | 3,854 |
| 3 000 | −5,0 | 689 | 268,15 | 68 900 | 0,1364 | 7 377 | 3,841 |
| 3 500 | −8,3 | 646 | 264,85 | 64 600 | 0,1311 | 7 332 | 3,829 |
| 4 000 | −11,5 | 606 | 261,65 | 60 600 | 0,1260 | 7 290 | 3,818 |
| 4 500 | −14,8 | 568 | 258,35 | 56 833 | 0,1212 | 7 250 | 3,808 |
| 5 000 | −18,0 | 533 | 255,15 | 53 300 | 0,1165 | 7 211 | 3,798 |
| 5 500 | −21,3 | 500 | 251,85 | 49 998 | 0,1122 | 7 176 | 3,788 |
| 6 000 | −24,5 | 469 | 248,65 | 46 900 | 0,1080 | 7 142 | 3,779 |
| 6 500 | −27,8 | 440 | 245,35 | 43 984 | 0,1040 | 7 111 | 3,771 |
| 7 000 | −31,0 | 413 | 242,15 | 41 250 | 0,1001 | 7 080 | 3,763 |
| 7 500 | −34,4 | 387 | 238,75 | 38 685 | 0,0966 | 7 052 | 3,756 |
| 8 000 | −37,5 | 363 | 235,65 | 36 280 | 0,0930 | 7 024 | 3,748 |
| 8 500 | −40,8 | 340 | 232,40 | 34 024 | 0,0897 | 6 999 | 3,741 |
| 9 000 | −43,7 | 319 | 229,45 | 31 909 | 0,0863 | 6 973 | 3,734 |
| 9 500 | −46,8 | 299 | 226,35 | 29 925 | 0,0831 | 6 949 | 3,728 |
| 10 000 | −49,9 | 281 | 223,25 | 28 064 | 0,0802 | 6 926 | 3,722 |
- Beispiele
Das rechte Bild entstand auf einer Blickhöhe von <math>h_1 = 2</math> m. Bei diesem Schiff am Horizont wird ein oberhalb der Wasserlinie befindlicher Teil des Schiffsrumpfs aufgrund der Erdkrümmung verdeckt. Daraus folgt bereits, dass das Schiff mehr als 5,6 km weit weg sein muss. Sind 5/10/15 Meter des Schiffsrumpfs nicht sichtbar, dann ist das Schiff weitere 9/12/15 km weit entfernt. (Werte entstammen der folgenden Tabelle.)
Die Tabelle zeigt einige Werte für die maximale optische Sichtweite unter Berücksichtigung der atmosphärischen Refraktion nach Formel (6). Daran wird die Bedeutung der Höhe des Ausgucks von Schiffen deutlich: Von einem 15 m hohen Mast kann der Beobachter ein Schiff in 15 km Entfernung in kompletter Größe sehen. Umgekehrt sieht die Wache dort von 0 m Höhe aus am Horizont nur den Ausguck des anderen Schiffes.
| Sicht- höhe |
Sicht- weite |
Sicht- höhe |
Sicht- weite |
Sicht- höhe |
Sicht- weite |
Sicht- höhe |
Sicht- weite | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 m | 3,9 km | 10 m | 12 km | 100 m | 39 km | 1000 m | 123 km | |||
| 1,5 m | 4,8 km | 15 m | 15 km | 150 m | 48 km | 1500 m | 150 km | |||
| 2 m | 5,6 km | 20 m | 18 km | 200 m | 56 km | 2000 m | 173 km | |||
| 3 m | 6,8 km | 30 m | 22 km | 300 m | 68 km | 3000 m | 210 km | |||
| 4 m | 7,9 km | 40 m | 25 km | 400 m | 79 km | 4000 m | 241 km | |||
| 5 m | 8,8 km | 50 m | 28 km | 500 m | 88 km | 5000 m | 269 km | |||
| 6 m | 9,6 km | 60 m | 30 km | 600 m | 96 km | 6000 m | 293 km | |||
| 7 m | 10,4 km | 70 m | 33 km | 700 m | 104 km | 7000 m | 315 km | |||
| 8 m | 11,1 km | 80 m | 35 km | 800 m | 111 km | 8000 m | 335 km | |||
| 9 m | 11,8 km | 90 m | 37 km | 900 m | 118 km | 9000 m | 354 km |
Sichtweite zwischen zwei erhöhten Punkten über eine Ebene hinweg[Bearbeiten]
Sind Augen und Objekt über die Referenzebene erhoben, so addieren sich die Abstände beider (wie bei der geometrischen Sichtweite) von der Stelle, wo die sie verbindende Tangente die Erdoberfläche berührt, siehe Formel (5a). Mit dem korrigierten Faktor von 3,92 ergibt sich so die Zahlenwertgleichung für die einheitenlose Sichtweite in km:
- <math> {\mathbf{s}_{\mathrm{opt({\scriptstyle\text{in km}})}}} \approx 3{,}92\ \Big(\!\sqrt{{\mathbf{h}_1{\scriptstyle\text{(in m)}}}} + \sqrt{{\mathbf{h}_2{\scriptstyle\text{(in m)}}}}\Big)</math> (7)Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.
- Hinweise
- Um die Sichtweite zu erreichen, ist es notwendig, dass sich das gesamte Gelände zwischen den Punkten unterhalb der Sichtlinie befindet; bezogen auf die ellipsoidische Höhe ist dies eine Parabel mit dem Scheitel im tiefsten Punkt, d. h. dem Schnittpunkt der beiden Katheten R und s, s1 bzw. s2.
- Meteorologische Sichtbarkeit und Lichtverhältnisse/Sonnenstand werden hierbei nicht berücksichtigt.
Sicht aus großen Höhen[Bearbeiten]
Ein Beobachter sieht ein Flugzeug im Vertikalwinkel α (a) über dem Horizont. Es fliegt in der Höhe h über der Erde und der Höhe R+h über dem Erdmittelpunkt. Das Flugzeug ist auf der Erde in einem Vertikalwinkel <math>\alpha \geq a</math> im Winkelbereich von 2*β zu sehen.
Bei Sicht aus großen Höhen (Aufklärungs-Flugzeuge, Wetterballons, Satelliten, Blick von Mond) treten weitere Aspekte auf:
- Atmosphärische Effekte werden reduziert, da steiler durch die Atmosphäre geschaut wird.
- Die Näherung der Gleichung (3) ist für größeren Höhen nicht mehr zulässig.
- Es kann ein Mindestwinkel (Vertikalwinkel) α gefordert werden, unter dem Objekte auf der Erde zu sehen sind.
- Die Sichtweite kann statt in Kilometern in Nautische Meilen, als Winkel β in Bogengrad oder Radiant oder als Fläche bzw. Prozentsatz der Erdoberfläche angegeben werden.
Die Herleitung beginnt mit Hilfe des Sinussatzes.
- <math>\frac{\sin \omega_1}{x_1} = \frac{\sin \omega_2}{x_2}</math>, daraus folgt: <math>\omega_1 = \arcsin \left(\frac{x_1}{x_2} \sin \omega_2 \right)\ </math>. (8)
- ω1 (im Bild rechts nicht eingezeichnet): Der Winkel im Dreieck, der dem eingezeichneten Erdradius R gegenüberliegt – also der Winkel, der sich vom Flugzeug aus zwischen Beobachter und Erdmittelpunkt aufspannt.
- ω2 (im Bild rechts nicht eingezeichnet): Der Winkel im Dreieck, der der eingezeichneten Strecke R+h gegenüberliegt – also der Winkel, der sich vom Beobachter aus zwischen Flugzeug und Erdmittelpunkt aufspannt.
Bekannt sind zwei Seiten x1 = R und x2 = R + h sowie der der größeren Seite x2 gegenüberliegende Winkel ω2 = 90° + α.
Den gesuchten Winkel βα erhält man unter Nutzung des Innenwinkel-Satzes:
- <math>\beta_\alpha = \omega_3 = 180^\circ - \omega_2 - \omega_1\ </math>, (9)
- <math>\begin{align}
\beta_\alpha & = 180^\circ - (90^\circ + \alpha) - \arcsin \left(\frac{R}{R+h} \sin\,(90^\circ + \alpha) \right)\\ & = 90^\circ - \alpha - \arcsin \left(\frac{R}{R+h} \cos \alpha \right)\\ & = \arccos \left(\frac{R}{R+h} \cos \alpha \right) - \alpha \end{align}</math> (10)
Für eine Elevation (Vertikalwinkel) von α = 0°, wenn die Oberfläche gerade am Rand zu erkennen sein soll (es ergibt sich ein rechtwinkliges Dreieck), vereinfacht sich (10) zu:
- <math>\beta_0 = \arccos \frac{R}{R+h}</math>. (11)
Aus β (kann β0 oder βα sein) kann die Sichtweite <math>s</math> in Kilometer oder Nautischen Meilen berechnet werden (β in Radiant, Radius in gewünschter Einheit):
- <math>s = R \,\beta</math> (12)
oder die sichtbare Erdoberfläche durch Berechnung des Kugelsegments:
- <math>A = 2 \pi R^2 (1 - \cos\beta)</math> (13)
oder der Flächenanteil der Erde durch Division durch die Gesamtkugeloberfläche 4πR2:
- <math>A/A_{\mathrm{Erde}} = \tfrac{1}{2}(1 - \cos\beta)\ </math>. (14)
- Beispiele
- Aus einer Flughöhe von h = 10 km sieht ein Pilot einen Bereich auf der Erde von 2β0 = 2 · 3,2° = 6,4°, entsprechend einem Kreis mit 713 km Durchmesser. Den Randbereich erkennt er nur streifend. Bei einem Mindest-Elevationswinkel von α = 10° reduziert sich der Winkelbereich auf 2βα = 2 · 0,5° = 1,0°, entsprechend einem Kreis mit 111 km Durchmesser.
- Ein geostationärer Satellit in h = 35.800 km Höhe erfasst maximal einen Bereich von 2β0 = 2 · 81,3° = 162,6°.
| Flugobjekt | Flughöhe | Sichtbare Fläche | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| <math>\beta</math> | Radius <math>\mathbf{s}</math> | <math>2\beta</math> | Durchmesser <math>2\mathbf{s}</math> | FlächeninhaltDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1 | ||||||
| Passagier-Flugzeug | 10 km | 3,2° | 357 km | 193 NM | 6,4° | 713 km | 385 NM | 0,400 Mio. km² | 0,117 Mio. NM² | 0,08 % |
| Flugzeug Lockheed SR-71 | 25 km | 5,1° | 563 km | 304 NM | 10,1° | 1127 km | 608 NM | 0,997 Mio. km² | 0,291 Mio. NM² | 0,20 % |
| Internationale Raumstation | 400 km | 19,8° | 2201 km | 1188 NM | 39,6° | 4401 km | 2377 NM | 15,064 Mio. km² | 4,392 Mio. NM² | 2,95 % |
| Iridium-Satelliten | 780 km | 27,0° | 3003 km | 1622 NM | 54,0° | 6006 km | 3243 NM | 27,813 Mio. km² | 8,109 Mio. NM² | 5,45 % |
| Globalstar-Satelliten | 1400 km | 34,9° | 3884 km | 2097 NM | 69,9° | 7768 km | 4194 NM | 45,937 Mio. km² | 13,393 Mio. NM² | 9,01 % |
| GPS-Satelliten | 20250 km | 76,2° | 8467 km | 4572 NM | 152,3° | 16933 km | 9143 NM | 193,944 Mio. km² | 56,545 Mio. NM² | 38,04 % |
| Geostationäre Satelliten | 35800 km | 81,3° | 9040 km | 4881 NM | 162,6° | 18080 km | 9762 NM | 216,440 Mio. km² | 63,104 Mio. NM² | 42,45 % |
| Mondoberfläche | 376330 km | 89,0° | 9900 km | 5346 NM | 178,1° | 19800 km | 10691 NM | 250,709 Mio. km² | 73,095 Mio. NM² | 49,17 % |
| Lagrange-Punkt L2 | 1,5 Mio. km | 89,8° | 9979 km | 5388 NM | 179,5° | 19958 km | 10776 NM | 253,874 Mio. km² | 74,018 Mio. NM² | 49,79 % |
| Pale Blue Dot | 6 Mrd. km | 90,0° | 10006 km | 5403 NM | 180,0° | 20012 km | 10806 NM | 254,952 Mio. km² | 74,332 Mio. NM² | 50,00 % |
| Flugobjekt | Flughöhe | Sichtbare Fläche | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| <math>\beta</math> | Radius <math>\mathbf{s}</math> | <math>2\beta</math> | Durchmesser <math>2\mathbf{s}</math> | FlächeninhaltDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1 | ||||||
| Passagier-Flugzeug | 10 km | 0,5° | 55 km | 30 NM | 1,0° | 111 km | 60 NM | 0,010 Mio. km² | 0,003 Mio. NM² | 0,00 % |
| Flugzeug Lockheed SR-71 | 25 km | 1,2° | 133 km | 72 NM | 2,4° | 267 km | 144 NM | 0,056 Mio. km² | 0,016 Mio. NM² | 0,01 % |
| Internationale Raumstation | 400 km | 12,1° | 1344 km | 726 NM | 24,2° | 2687 km | 1451 NM | 5,651 Mio. km² | 1,648 Mio. NM² | 1,11 % |
| Iridium-Satelliten | 780 km | 18,7° | 2076 km | 1121 NM | 37,4° | 4152 km | 2242 NM | 13,420 Mio. km² | 3,913 Mio. NM² | 2,63 % |
| Globalstar-Satelliten | 1400 km | 26,2° | 2908 km | 1570 NM | 52,3° | 5817 km | 3141 NM | 26,117 Mio. km² | 7,615 Mio. NM² | 5,12 % |
| GPS-Satelliten | 20250 km | 66,4° | 7379 km | 3984 NM | 132,7° | 14758 km | 7968 NM | 152,758 Mio. km² | 44,537 Mio. NM² | 29,96 % |
| Geostationäre Satelliten | 35800 km | 71,4° | 7943 km | 4289 NM | 142,9° | 15886 km | 8578 NM | 173,822 Mio. km² | 50,678 Mio. NM² | 34,09 % |
| Mondoberfläche | 376330 km | 79,1° | 8790 km | 4746 NM | 158,1° | 17580 km | 9492 NM | 206,570 Mio. km² | 60,226 Mio. NM² | 40,51 % |
| Lagrange-Punkt L2 | 1,5 Mio. km | 79,8° | 8868 km | 4788 NM | 159,5° | 17735 km | 9576 NM | 209,635 Mio. km² | 61,120 Mio. NM² | 41,11 % |
| Pale Blue Dot | 6 Mrd. km | 80,0° | 8894 km | 4802 NM | 160,0° | 17788 km | 9605 NM | 210,680 Mio. km² | 61,424 Mio. NM² | 41,32 % |
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Korrektur durch Refraktion in der Atmosphäre[Bearbeiten]
Für Beobachter außerhalb der Atmosphäre und für Objekte in Meereshöhe kann die Refraktion in der Atmosphäre am besten durch korrigierte Werte von α berücksichtigt werden. Die Korrektur entspricht der Astronomischen Refraktion der bodennahen Schichten, nur mit umgekehrtem Strahlweg.
Die vom United States Naval Observatory verwendete Formel<ref name="Bennett1982">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> lautet:
- <math>\alpha_{\mathrm{korr}} = \alpha - \cot_{\mathrm{deg}} \left( \alpha + \frac {7.31} {\alpha + 4.4} \right ) \,</math>,
wobei <math>\alpha</math> die Horizontdistanz (Vertikalwinkel) in Grad und <math>\cot_{\mathrm{deg}}</math> der Kotangens mit dem Argument in Grad ist. Der Wert <math>\cot_{\mathrm{deg}}</math> gibt die Korrektur in Winkelminuten an.
| α | αkorr | α | αkorr | α | αkorr | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0° | −0,57° | 2° | 1,70° | 10° | 9,91° | ||
| 0,5° | 0,02° | 3° | 2,76° | 15° | 14,94° | ||
| 1° | 0,59° | 5° | 4,84° | 20° | 19,95° |
Geografische Sichtweite[Bearbeiten]
Die geografische Sichtweite hängt von der Höhe des Beobachtungsortes und der Topologie seiner näheren und ferneren Umgebung ab. Daneben können auch Bebauung und Bewuchs und somit auch die Jahreszeit eine erhebliche Rolle spielen.
Sichtweite auf anderen Himmelskörpern mit fester Oberfläche[Bearbeiten]
Keine oder dünne Atmosphäre[Bearbeiten]
Auf Himmelskörpern mit keiner oder sehr dünner Atmosphäre gelten bei angepasstem Radius die gleichen Formeln wie auf der Erde, vorausgesetzt der Himmelskörper ist näherungsweise kugelförmig.
| Körper | Radius | Sichtweite | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Ceres | 480 km | <math> 0{,}98\ \sqrt{\mathbf{h}}</math> | |
| Mond | 1737 km | <math> 1{,}86\ \sqrt{\mathbf{h}}</math> | |
| Merkur | 2440 km | <math> 2{,}1\ \sqrt{\mathbf{h}}</math> | |
| Mars | 3390 km | <math> 2{,}6\ \sqrt{\mathbf{h}}</math> | Dünne Atmosphäre kann vernachlässigt werden. Staubstürme können meteorologische Sichtweite auf weniger als 1 km verringern. |
Dichte Atmosphäre[Bearbeiten]
Wäre die Atmosphäre der Erde knapp sechs Mal dichter als gegenwärtig, wäre die optische Sichtweite nicht nur um 10 % größer, sondern man könnte wesentlich weiter sehen, da sich Licht parallel zur Erdoberfläche ausbreiten würde. Das <math>k</math> in der Formel würde bei diesem Druck etwa gegen 1 gehen:
- <math>R_\textrm{opt} = \frac {R} {1 - k}</math>
was <math>R_\textrm{opt}</math> gegen unendlich gehen lässt.
Himmelskörper mit noch dichterer Atmosphäre brechen Licht noch stärker zum Himmelskörper hin, so dass Wellenleiterstrukturen entstehen und der Horizont so weit angehoben wird, dass die wahrgenommene Oberfläche konkav wird. Dieser Effekt tritt in der dichten Atmosphäre der Venus auf. Allerdings gibt es auch dort eine maximale Sichtweite und einen Horizont, ab einer Grenz-Elevation verlässt der Blickstrahl die Venus. Siehe Venera 13.
Sichtweite im Bereich von Radiowellen[Bearbeiten]
Im Bereich von Radiowellen ist der scheinbare Erdradius etwa genauso groß wie im optischen Bereich<ref>trockene Normatmosphäre:
- <math>\epsilon_{\mathrm{r}} = 1{,}000\,054\,8</math> (berechnet aus Messungen aus Dielectric Permittivity of Eight Gases Measured with Cross Capacitors. für 15 °C, 101325 Pa, 78 % N2, 21 % O2, 1 % Ar), <math>\mu_{\mathrm{r}} = 1{,}000\ 000\ 4</math> (Magnetische Permeabilität),
<math>n_{\mathrm{radio}} = \sqrt{\epsilon_{\mathrm{r}}\mu_{\mathrm{r}}} = 1{,}000\,027\,6</math>. - <math>n_{\mathrm{1500 \mathrm{\mu m}}} = 1{,}000\,027\,330</math> (Quelle: refractiveindex.info: Brechungindices aus der Sellmeier-Gleichung),
- <math>n_{\mathrm{550 \mathrm{\mu m}}} = 1{,}000\,027\,784</math>.</ref><ref>JS28 Integration of Techniques and Corrections to Achieve Accurate Engineering - Jean M. Rüger: Refractive Index Formulae for Radio Waves. Auf: fig.net vom 19.–26. April 2002; zuletzt abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref><ref>Wellenausbreitung. Auf: ivvgeo.uni-muenster.de; zuletzt abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref>
Allerdings spielt im Radiowellenbereich weniger die direkte Sichtbarkeit eine Rolle, sondern vielmehr die Signaldämpfung. Deshalb muss die Diffraktion (Beugung) berücksichtigt werden. Unter Annahme, dass die erste Fresnelzone nicht komplett verdeckt sein darf, damit sich die Dämpfung in Grenzen hält, erhält man als Näherung die Zahlenwertgleichung:
- <math>{\textbf{s}_\text{radio(in km)}} \approx \sqrt{ \left( {\textbf{s}_\text{opt (in km)}} \right)^2 + 1870\ \left( {\lambda_{(in\, m)}}\right)^{2\!/\;\!\!3} }</math> (15)
Die Gleichung gilt für die Ausbreitung von Bodenwellen (nicht für Raumwellen mit Reflexionen an der Ionosphäre, die zusätzliche Reichweite verschafft). Für einen Langwellensender mit <math>\lambda =</math> 3868 m erhält man eine Reichweite von knapp 680 km.
Sichtweite unter Wasser[Bearbeiten]
Reines Meerwasser hat im Bereich des sichtbaren Lichts eine Extinktionslänge 1/σ von etwa 1,7 m (λ = 700 nm, langwelliges rot) bis etwa 100 m (λ = 450 nm, blau). Bei Tauchgängen in Naturgewässern gilt eine Sichtweite von 40 m als außerordentlich gut. Die Sicht kann getrübt werden durch Schwebeteilchen (Plankton, Blütenstaub, Wüstensand), durch Schwemmteilchen in Strömungen (Flussmündung) oder durch Abwässer und die Einleitung chemischer Stoffe.
Siehe auch[Bearbeiten]
- Astronomische Refraktion
- Entfernungsmessung
- Höhere Geodäsie
- Radiohorizont
- Sichtnavigation
- Sichtweite (Verkehrsplanung)
Weblinks[Bearbeiten]
- How Much of the Earth Can You See at Once? (25 min, englisch)
- Zeigen von geografischer Sichtweite und Horizontlinie (heywhatsthat.com)
- Zeigen von Gipfeln am Horizont (peakfinder.org)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />