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Fnideq

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الفنيدق
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Hilfe zu Wappen
Fnideq (Marokko)
Fnideq (Marokko)
Fnideq
Basisdaten
Staat: Marokko Marokko
Region: Tanger-Tétouan-Al Hoceïma
Präfektur: M’Diq-Fnideq
Koordinaten Vorlage:Infobox Ort in Marokko/Region, Präfektur, Provinz zu ISO-Code_type:city(77250)&title=Fnideq 35° 51′ N, 5° 21′ WKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Marokko/Region, Präfektur, Provinz zu ISO-Code_type:city(77250) 35° 51′ N, 5° 21′ W
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Einwohner: 77.250 (2024)
Fläche: 31,56 km²
Bevölkerungsdichte: 2.448 Einwohner je km²
Höhe: 35 m
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Datei:Spanisch-Marokko.svg
Protektorat Spanisch-Marokko

Fnideq (arabisch الفنيدق; Vorlage:RifS-Tfng) ist eine Stadt mit ca. 77.500 Einwohnern im Norden Marokkos an der Mittelmeerküste, umgeben vom Rifgebirge. Fnideq ist Sitz der Präfektur M’Diq-Fnideq in der Region Tanger-Tétouan-Al Hoceïma.

Lage und Klima[Bearbeiten]

Die Stadt Fnideq liegt an der Mittelmeerküste gut 70 km (Fahrtstrecke) östlich von Tanger bzw. ca. 33 km nördlich von Tétouan; die spanische Exklave Ceuta ist nur gut 7 km entfernt. Die Infrastruktur in Fnideq gilt als vorbildhaft für das ganze Königreich. Die Stadt ist mit der Autobahn Autoroute La Méditerranéenne (A6) Richtung Tétouan gut vernetzt (siehe Liste der Autobahnen in Marokko). Das Klima ist in hohem Maße vom Mittelmeer beeinflusst und gemäßigt bis warm; Regen (ca. 670 mm/Jahr) fällt nahezu ausschließlich in den Wintermonaten.<ref>Fnideq – Klimatabellen</ref>

Bevölkerung[Bearbeiten]

Jahr 1994 2004 2014 2024
Einwohner 34.486 53.559 77.436 77.250<ref>Fnideq – Karte + Fakten</ref>

Die Bevölkerung der Stadt ist nach der Unabhängigkeit Marokkos (1956) durch Zuwanderung von Berberfamilien aus den umliegenden Bergregionen deutlich gewachsen. Man spricht Marokkanisches Arabisch und Tarifit, aber auch Französisch wird vielfach verstanden.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren ist der legale und illegale Handel mit der Nachbarstadt Ceuta. Der Tourismus spielt kaum eine Rolle.

Geschichte[Bearbeiten]

Zu Beginn des spanischen Protektorats über den Norden Marokkos (1912) war Fnideq ein kleiner Fischerort. Nach dem Ende des Rifkriegs wurde eine spanische Verwaltung eingerichtet. Diese endete, als im Jahr 1956 Marokko die volle Souveränität zurückerlangte; nur noch die im Norden benachbarte Stadt Ceuta gehört als Exklave zu Spanien und damit zur EU. Viele Bauten zeigen Einflüsse spanischer Architektur.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Fnideq – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />