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Fonollosa

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Gemeinde Fonollosa
Datei:Castell Fals IMG 8743.JPG
Fonollosa – Castell de Fals
Wappen Karte von Spanien
90x140px|alt=|Wappen von Fonollosa
Fonollosa (Spanien)
Fonollosa (Spanien)
Einwohner Zahlenformat
Basisdaten
Land: Spanien Spanien
Autonome Gemeinschaft: KatalonienDatei:Flag of Catalonia.svg Katalonien
Provinz: Barcelona
Comarca: Vorlage:Metadaten Comarca ES
Gerichtsbezirk: Vorlage:Metadaten Gerichtsbezirk ES
Koordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city 41° 47′ N, 1° 42′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city 41° 47′ N, 1° 42′ O
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Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort „strong“ Einw./km²
Postleitzahl(en): 08259
Gemeindenummer (INE): 08084 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: Eloi Hernàndez
Website: www.marganell.net

Fonollosa ist ein Ort und eine Gemeinde (municipi) mit {{#property:P1082}} Einwohnern (Stand: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) in der Comarca Bages in der Provinz Barcelona in der Autonomen Region Katalonien. Zur Gemeinde gehören auch die Ortschaften Camps, Canet de Fals und Fals.

Lage[Bearbeiten]

Der Ort Fonollosa liegt in einer Höhe von etwa 300 Metern ü. d. M. am Rand des Montserrat in der Kultur- und Weinlandschaft Pla de Bages. Die Städte Manresa und Barcelona liegen etwa 18 Kilometer bzw. 90 Kilometer (Fahrtstrecke) südöstlich.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1960 1970 1981 1990 2000 2010
Einwohner 816 656 628 677 1.018 1.401

Trotz der Reblauskrise im Weinbau und der zunehmenden Mechanisierung der Landwirtschaft ist die Einwohnerzahl der Gemeinde seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in etwa konstant geblieben.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Früher lebten die Einwohner hauptsächlich als Selbstversorger von der Landwirtschaft, zu der auch der Anbau von Wein und die Haltung von Vieh (v. a. Schafe und Ziegen) gehörte. Bereits im ausgehenden Mittelalter fungierten Fonollosa und Fals auch als handwerkliche und merkantile Zentren für die Dörfer und Einzelgehöfte (masies) in der Umgebung. Seit den 1960er Jahren spielt auch der Tourismus eine nicht unbedeutende Rolle für die Einnahmen der Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

Aus dem Neolithikum stammt der Dolmen de Betlem; antike, westgotische und islamische Spuren wurden bislang nicht entdeckt. Im 9. und 10. Jahrhundert wurde die nahezu menschenleere Region durch die Grafen von Barcelona aus den Händen des Islam zurückerobert (reconquista), wiederbesiedelt (repoblación) und mit Burgen (castells) und Kirchen (esglésies oder ermitas) gesichert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:Cercle de pedra.jpg
Fals – Dolmen und Mauerring
Fals
  • Der nach einem Waldbrand im Jahr 1994 bei Fals entdeckte Dolmen de Betlem ist ein Zeugnis der Zeit der Megalithkultur; er ist somit ins 4. oder 3. Jahrtausend v. Chr. zu datieren. In seiner unmittelbaren Umgebung wurde eine Ringmauer aus aufgeschichteten Feldsteinen entdeckt. Ob beide Bauten zusammengehören oder in zeitlichem Abstand errichtet wurden, ist unklar.
  • Die beiden Torres de Fals gehörten zu einer mittelalterlichen Burg, die jedoch weitgehend verschwunden ist. Im 17. und 19. Jahrhundert wurde der Wohntrakt komplett neugestaltet.
  • Die zum Burgkoplex gehörige Kirche Sant Vicenç wurde gemäß einer Inschrift im 17. Jahrhundert komplett neugebaut (TEMPLUM HOC REEDIFFICATU FUIT ANNO DOMINI 1647).
Datei:Capella de Santa Maria del Grau (Fonollosa) - 1.jpg
Santa Maria del Grau
  • Die romanische Capilla Santa Maria del Grau liegt etwa zwei Kilometer südwestlich von Fals. Das Westportal ist durch eine Vorhalle geschützt und wird überragt von einem zweigeteilten Glockengiebel (espadanya); das Innere der Kapelle ist nach einer Restaurierung wieder steinsichtig.
Camps
  • Die dreischiffige Kirche Santa Maria von Camps stammt aus dem 18. Jahrhundert und entstand an der Stelle eines romanischen Vorgängerbaus. Etwa 500 Meter entfernt wurden Reste eines mittelalterlichen Friedhofs entdeckt, der bis in die frühe Neuzeit hinein genutzt wurde.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Fonollosa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein