Formenkanon
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Ein Formenkanon ist eine Auswahl an Formen und Ornamenten, die eine kunstgeschichtliche Epoche prägen.
Beispiele für den Formenkanon in Stilepochen der Architektur[Bearbeiten]
Romanik[Bearbeiten]
- Schwere Baumasse, geometrische Grundform
- Rundbogen
- Würfelkapitell
Gotik[Bearbeiten]
- Leichtigkeit (diaphan), vertikale Ausrichtung
- Spitzbogen
- Bündelpfeiler
- Fiale
- Strebewerk
- Maßwerk
- Kreuzblume
- Krabbe
- Vierpass
- Fischblase
- Fensterrose
- Wimperg
Renaissance[Bearbeiten]
- Ausgewogene Proportion, Schlichtheit
- Dreiecksgiebel
- Quadrat
- Kreis
- Säulenordnung
- Pilaster
- Lisene
- Kuppel
Barock[Bearbeiten]
- Schwingende, konkave und konvexe Formen
- Fülle und überladener Prunk (Horror vacui)<ref>Barock, ein Ort des Gedächtnisses, Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.</ref>
- geschwungene Giebel
- Fensterbekrönung
- Ornamentik
- Volute
- Putto
Rokoko[Bearbeiten]
Klassizismus[Bearbeiten]
- Portikus
- Dreiecksgiebel
- rechter Winkel und gerade Linien
- Säulenordnung
- Feston (Zopf)
- Kranz
- Medaillon
- Vasen, Amphoren und Schleifen in der Ornamentik
- Zahnfries
Moderne[Bearbeiten]
- Reduktion
- Vermeidung des Ornaments
- rechter Winkel
Dekonstruktivismus[Bearbeiten]
- Vermeidung des rechten Winkels
Siehe auch[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />