Forschungsmuseum
Erscheinungsbild
Als Forschungsmuseum wird ein Museum bezeichnet, das sich gleichberechtigt zu seinen musealen Aufgaben eigener Forschungstätigkeit widmet. In einigen dieser Einrichtungen werden zusätzlich Arbeiten zur Museologie durchgeführt.
Forschungsmuseen sind besonders in solchen Fächern verbreitet, deren Feldarbeit Ausstellungsexponate liefern kann, das sind beispielsweise Archäologie, Paläontologie, Biologie und Mineralogie.
Der Leibniz-Gemeinschaft gehören acht explizit als Forschungsmuseen bezeichnete Museen in Deutschland an:<ref>Leibniz-Forschungsmuseen. Abgerufen am 27. März 2023.</ref>
- Deutsches Bergbau-Museum, Bochum
- Deutsches Museum, München
- Deutsches Schifffahrtsmuseum, Bremerhaven
- Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
- Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels, Bonn und Hamburg
- Leibniz-Zentrum für Archäologie, Mainz
- Museum für Naturkunde, Berlin
- Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt am Main, Görlitz und Dresden
Bekannte Forschungsmuseen in anderen Staaten sind das Ungarische Naturwissenschaftliche Museum und das British Museum.
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Reinhold Leinfelder: Wie kann Wissenschaft für die Öffentlichkeit attraktiv gestaltet werden? Ein Vorgehen mit allen Sinnen am Beispiel des Museums für Naturkunde Berlin. In: M. Knust & A. Hanft (Herausgeber), Weiterbildung im Elfenbeinturm!?, Seiten 115–121, Waxmann Verlag, Münster, 2009, ISBN 978-3-8309-2059-5.
Anmerkungen[Bearbeiten]
<references />