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Frank Badur

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Frank Badur (* 9. April 1944 in Oranienburg) ist ein deutscher Maler und Zeichner der Farbfeldmalerei und Konkreten Kunst.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Badur absolvierte von 1963 bis 1969 ein Malereistudium in Berlin. 1973 bezog er ein Atelier in Finnland und lebt seitdem abwechselnd dort und in Berlin. Im Jahr 1975 gründet er gemeinsam mit Kollegen die Gruppe Systhema.<ref name=":0">Biografie / Biography. In: Frank Badur. Abgerufen am 3. November 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1982 verbringt Badur dank eines Stipendiums von der Hand-Hollow Foundation of George Rickey einige Zeit in Amerika, wo er sein Studium fortführt.<ref name=":0" /> Von 1985 bis 2009 war er Professor für Malerei an der Universität der Künste Berlin. 2003 erhielt Badur eine Gastprofessur<ref>China Academy of Art Hangzhou: Gastprofessur. In: Akademie der Künste. Abgerufen am 20. Februar 2022.</ref> an der Chinesischen Hochschule der Künste in Hangzhou, und 2007 wurde er als „Visiting Artist“<ref>Georgia State University, Atlanta: Visiting Artist. In: Galerie Sturm & Schober. Abgerufen am 20. Februar 2022.</ref> an die Georgia State University in Atlanta eingeladen.

Seine Gemälde und Zeichnungen in großen und kleinen Formaten weisen Farbflächen, Streifen und Linien aus, welche mit dem Raum und dem Betrachter interagieren.<ref>Lisa Zeitz: Im Rhythmus der Streifen. In: FAZ vom 21. Dezember 2009. Abgerufen am 1. Mai 2014.</ref>

Frank Badur ist seit 1992 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.<ref>Kurzbiografie Frank Badur in der Mitglieder-Datenbank der Akademie der Künste Berlin. Abgerufen am 1. Mai 2014.</ref> Als Mitglied des Deutschen Künstlerbundes nahm er zwischen 1977 und 1994 an insgesamt zwölf DKB-Jahresausstellungen teil.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1982: Stipendium Hand Hollow Foundation von George Rickey, East Chatham, NY, Vereinigte Staaten<ref>Hand Hollow Foundation von George Rickey: Stipendium. In: Galerie Sturm & Schober. Abgerufen am 20. Februar 2022.</ref>
  • 1982: Stipendium des DAAD<ref>DAAD: Stipendium. In: Akademie der Künste. Abgerufen am 20. Februar 2022.</ref>
  • 1984: Kunstpreis Tetra Pak<ref>Tetra Pak: Kunstpreis. In: Akademie der Künste. Abgerufen am 20. Februar 2022.</ref>
  • 1984: Werkstipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn<ref name=":1">Stiftung Kunstfonds: Werkstipendium. In: Akademie der Künste. Abgerufen am 20. Februar 2022.</ref>
  • 1984: Bürgerpreis der Stadt Mülheim<ref name=":1" />

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten]

Ausstellungsbeteiligungen[Bearbeiten]

Ausstellungskataloge[Bearbeiten]

  • Frank Badur. Bilder, Arbeiten auf Papier, Bodenobjekte. NBK, Berlin 1985 (anlässlich der Ausstellung im Neuen Berliner Kunstverein vom 5. Oktober – 16. November 1985)
  • Frank Badur. Gemälde und Collagen. 16.2. – 31.3.1991, Haus am Waldsee Berlin [u. a.]. Verlag für Moderne Kunst, Nürnberg 1990, ISBN 3-922531-96-2
  • Frank Badur. Farbe, Struktur, Raum. Pendragon, Bielefeld 1995, ISBN 3-929096-20-X (anlässlich der gleichnamigen Ausstellung des Bielefelder Kunstvereins im Museum Waldhof vom 25. März bis 14. Mai 1995)
  • Frank Badur. Hommage a Mies van der Rohe. form + zweck, Berlin 2013, ISBN 978-3-935053-74-7

Literatur[Bearbeiten]

  • Rolf Wedewer: Vom Schweigen der Bilder. Frank Badur. Silence in art. Verlag für Moderne Kunst, Nürnberg 1998, ISBN 3-933096-02-2
  • Frank Badur. Kehrer, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-86828-091-3 (anlässlich dreier Ausstellungen zum 65. Geburtstag des Künstlers)
  • Reinhard Ermen: Frank Badur. In: Kunstforum International. Band 196, 2009, S. 194 ff.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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