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Frank Findeiß

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Datei:Frank Findeiß 2018.jpg
Frank Findeiß (2018)

Frank Findeiß (* 19. September 1971 in Trier) ist ein deutscher Lyriker<ref>Frank Findeiß. In: Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 2016/2017. Band II: P-Z. Walter De Gruyter, 2016, ISBN 978-3-11-045397-3, S. 247.</ref> und Musikpädagoge.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Frank Findeiß wurde 1971 im rheinland-pfälzischen Trier geboren. Nach seinem Abitur am Staatlichen Hilda-Gymnasium in Koblenz und anschließendem Wehrdienst beim Heeresmusikkorps 300, begann er im Herbst 1994 ein Studium der Philosophie, Erziehungswissenschaften und Soziologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Im Sommer 2001 erlangte er den akademischen Grad eines Magister Artium mit einer Arbeit zu Karl Marx.<ref>Frank Findeiß. In: Psychologische Elemente in der Anthropologie von Karl Marx. München: AVM, 2014.</ref> Nach der Absolvierung von Praktika und seiner Tätigkeit als Freier Mitarbeiter beim Hörfunk, Radio 96,8 und im Bürgerfunk von Radio Bonn/Rhein-Sieg und beim Online-Magazin bumbanet.de, begann er im Jahr 2008 einen Fernlehrgang in der Fachrichtung Journalismus an der Freien Journalistenschule in Berlin, den er 2010 erfolgreich abschloss.<ref>Biographische Angaben von Frank Findeiß. In: Blutonium., Martin Werhand Verlag, 2016, S. 137</ref> Als Stipendiat der Stiftung Citoyen studierte er ab 2013 in Lüneburg an der Leuphana Universität und am Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main das Fach Musikpädagogik („Musik in der Kindheit“), das er 2017 mit einer Bachelor-Arbeit über Individuum und Gesellschaft in den Texten von Herbert Grönemeyer zu einem Abschluss führte.<ref>Frank Findeiß. In: Herbert Grönemeyers Menschenbild im Spannungsfeld zwischen Philanthropie und Kulturpessimismus Das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft in seinen Texten. Verlag Die Blaue Eule 2017, Essen, Ruhr, 2017, ISBN 978-3-899244601 in WorldCat.</ref>

Bereits während des Studiums in Bonn und der daran anschließenden Berufstätigkeit widmete er sich seit Mitte der 1990er Jahre verstärkt dem kreativen Schreiben.<ref>Frank Findeiß. In: Bonner General-Anzeiger 19. Dezember 2016.</ref> Mit Beginn der 2000er Jahre konnte er sich zunehmend in Publikationen auszeichnen, so dass er bis heute in zahlreichen Lyrik-Anthologien vertreten ist, unter anderem im Martin Werhand Verlag in der Reihe Junge Lyrik.<ref>martinwerhandverlag.de: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Junge Lyrik-Reihe: 750 Gedichte (Memento vom 20. November 2018 im Internet Archive)</ref> Des Weiteren wurde seine Lyrik in Projekten gewürdigt, die überregional Aufmerksamkeit erlangten, wie etwa 2006/2007 im Rahmen der von den Bremer Verkehrsbetrieben und der Apollon-Stiftung unter den seinerzeitigen künstlerischen Leitern Renato Mismetti und Joachim Tuz organisierten Veranstaltung Poesie Bewegt<ref>Frank Findeiß. In: Poesie bewegt. der Bremer Straßenbahn AG</ref>, dem vom Förderverein Forum-Literaturbüro e. V. in Hildesheim ausgerichteten Event Lesezeichen 2014<ref>hildesheimer-lesezeichen.de: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Lesezeichen 2014 – Autorinnen und Autoren (Memento vom 16. März 2016 im Internet Archive)</ref> sowie 2016/2017 im Rahmen des Projektes Literaturautomat des Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation (ZAKK). Im April 2015 erschien sein erster eigener Gedichtband Sozialisolation in der Reihe 100 Gedichte im Martin Werhand Verlag.<ref>martinwerhandverlag.de: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Lyrik-Reihe: 100 Gedichte (Memento vom 1. Dezember 2017 im Internet Archive)</ref> Seine zweite Lyrikpublikation erschien ein Jahr später unter dem Namen Blutonium in der Reihe 100 Gedichte im selben Verlag.<ref>martinwerhandverlag.de: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Publikationen – Blutonium (Memento vom 13. Mai 2016 im Internet Archive)</ref> Ein dritter, vierter und fünfter Lyrikband mit den Titeln Albtrauma, Kassiber und Alphasucht<ref>Frank Findeiß. In: Albtrauma., Martin Werhand Verlag, Melsbach, 2017, ISBN 978-3-943910-43-8 in WorldCat.</ref> wurden im September 2017 sowie jeweils im Dezember 2018 und im Dezember 2019 in der Reihe 50 Gedichte veröffentlicht.<ref>martinwerhandverlag.de: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Lyrik-Reihe: 50 Gedichte (Memento vom 10. September 2018 im Internet Archive)</ref> In seinen Werken verarbeitet er vorwiegend politische und sozialkritische Themen. Frank Findeiß ist Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS).

Frank Findeiß arbeitet als freier Musikpädagoge in Bad Godesberg.

Außerdem trat er für die Partei Die PARTEI im Kreisverband Bonn bei der Kommunalwahl 2020 als Kandidat zur Wahl des Oberbürgermeisters an.<ref>die-partei.net: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Köpfe (Memento vom 9. August 2020 im Internet Archive)</ref>

Bücher[Bearbeiten]

  • Psychologische Elemente in der Anthropologie von Karl Marx: Ein Beitrag zur Genese seines Menschenbildes. AVM Akademische Verlagsgemeinschaft München, München 2014, ISBN 978-3-86924-576-8.
  • Sozialisolation. 100 Gedichte. Martin Werhand Verlag, Melsbach 2015, ISBN 978-3-943910-16-2.
  • Blutonium. 100 Gedichte. Martin Werhand Verlag, Melsbach 2016, ISBN 978-3-943910-22-3.
  • Herbert Grönemeyers Menschenbild im Spannungsfeld zwischen Philanthropie und Kulturpessimismus – Das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft in seinen Texten. Verlag Die Blaue Eule, Essen, 2017, ISBN 978-3-89924-460-1.
  • Albtrauma. 50 Gedichte. Martin Werhand Verlag, Melsbach 2017, ISBN 978-3-943910-43-8.
  • Kassiber. 50 Gedichte. Martin Werhand Verlag, Melsbach 2018, ISBN 978-3-943910-62-9.
  • Alphasucht. 50 Gedichte. Martin Werhand Verlag, Melsbach 2019, ISBN 978-3-943910-66-7.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Junge Lyrik III – 50 Dichterinnen und Dichter. Anthologie, Martin Werhand Verlag, Melsbach 2002, ISBN 3-9806390-3-7. Auch zweite, überarbeitete Auflage.
  • Fluchten – Zufluchten. Helicon Verlag, Kiel 2003, ISBN 3-935569-02-5
  • Erinnerung an Licht. Engelsdorfer Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-938873-48-5
  • Von Wegen – eine Anthologie des Literarischen Vereins der Pfalz. Marsilius Verlag, Speyer 2005, ISBN 3-929242-38-9
  • Gedichte – best german underground lyriks. Acheron Verlag, Altenburg 2006, ISBN 3-9810222-1-1
  • Die Jahreszeiten der Liebe. Martin Werhand Verlag, Melsbach 2006, ISBN 3-9806390-4-5.
  • Die Tyrannei von Feder & Flasche – Schriftsteller über Alkohol. Acheron Verlag, Altenburg 2006, ISBN 3-9810222-2-X
  • Momente & Landschaften. Engelsdorfer Verlag, Berlin 2007, ISBN 3-86703-264-5
  • Frauen – Männer. Elbverlag, Torgau 2014, ISBN 978-3-941127-27-2
  • Strohblumenstörung – Politische Dichtung der Gegenwart I. Chiliverlag, Verl 2015, ISBN 978-3-943292-24-4
  • Weißt Du noch? – Anekdoten aus dem Leben – Erinnerungen. Wendepunkt-Verlag, Weiden 2015, ISBN 978-3-938728-66-6
  • Fassadenflucht – Politische Dichtung der Gegenwart II. Chiliverlag, Verl 2015, ISBN 978-3-943292-32-9
  • Herzschlaf – Gedichte & Kurzprosa über Trauer, Trost und Hoffnung. Chiliverlag, Verl 2015, ISBN 978-3-943292-35-0

Hörbücher[Bearbeiten]

  • An der Schwelle zur Diskrepanz. Frank Findeiß rezitiert eigene Gedichte. Hörbuch-Doppel-CD, HOFA GmbH, Karlsdorf-Neuthard 2025 (gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW).<ref>Literatur von und über Frank Findeiß im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek</ref><ref>Gedichte als Lebensform. In: MinD-Magazin. Ausgabe 171/April 2025, S. 5–9 (online auf mensa.de).</ref><ref>Horst-Peter Birk: Frank Findeiß, Dichter und Musiker. In: Der Goldgräber. Das Stadtteilmagazin der Goldgrube Koblenz. Ausgabe 25-2 vom Mai–Juli 2025, S. 15.</ref>

Auszeichnungen und Stipendien[Bearbeiten]

  • 2022: Arbeitsstipendium des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
  • 2021: Auszeichnung beim Poesie-Wettbewerb von bonnFM zum UNESCO-Welttag der Poesie<ref>Poesie-Wettbewerb: Gewinner-Gedicht „GAME OVER BEETHOVEN“. bonnFM, 21. März 2021, abgerufen am 15. Mai 2026.</ref>
  • 2020: Literaturstipendium des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen<ref>Eintrag Frank Findeiß. LITon.NRW – Literatur-Online-Datenbank, abgerufen am 15. Mai 2026.</ref>
  • 2012: Jurypreis beim Hildesheimer Lyrik-Wettbewerb<ref>Hildesheimer Lyrik-Wettbewerb 2012. Literapedia Hildesheim, abgerufen am 15. Mai 2026.</ref>

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten]

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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