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Frank Junge

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Datei:Frank Junge (2021).jpg
Frank Junge (2021)

Frank Michael Junge<ref name="bundeswahlleiter"> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Gewählte Landeslistenbewerber: Mecklenburg-Vorpommern (Memento vom 26. September 2013 im Internet Archive), Internetseite des Bundeswahlleiters</ref> (* 5. Mai 1967 in Halle (Saale)) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er ist seit 2026 Bürgermeister von Wismar. Zuvor war er von 2013 bis 2026 Mitglied des Bundestags.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Frank Junge wuchs in Halle auf. Er besuchte die dortige Kinder- und Jugendsportschule „Friedrich Engels“ und erhielt 1987 sein Reifezeugnis. Daneben war er von 1973 bis 1988 als Wasserspringer beim SC Chemie Halle im Leistungssport aktiv. 1983 wurde er Vize-Junioreneuropameister im Turmspringen.<ref>Wismar-Zeitung 3/13 (PDF; 4,7 MB), 21. Februar 2013</ref> Junge studierte Sportwissenschaften an der Universität Leipzig (früher DHfK) und machte 1993 seinen Abschluss als Diplomsportlehrer. Im Anschluss arbeitete er für die AOK Mecklenburg-Vorpommern, zuerst von 1994 bis 1997 als Präventionsfachkraft für Bewegung in Wismar, dann von 1997 bis 1999 als stellvertretender Leiter des Stabsbereichs Marketing in Schwerin und schließlich von 1999 bis 2001 als Kundencenterleiter in Wismar. Ab 2001 war Junge Pressesprecher und Leiter des Amtes für Presse, Tourismus und Stadtmarketing der Hansestadt Wismar.

Frank Junge lebt seit 1994 in Wismar. Er ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter.

Politische Karriere[Bearbeiten]

Partei und Kommunalpolitik[Bearbeiten]

Junge trat 1998 in die SPD ein. Von 1999 bis 2001 war er Mitglied der Bürgerschaft der Hansestadt Wismar, der er seit 2024 erneut angehört. In dieser Zeit fungierte er als stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion und war Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und kommunale Betriebe sowie im Hauptausschuss. Von 2011 bis 2017 gehörte er dem Kreistag Nordwestmecklenburg an und war dort Mitglied der SPD-Fraktion, des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus sowie des Kreisausschusses. Seit 2012 ist er Vorstandsmitglied des SPD-Kreisverbandes Nordwestmecklenburg-Wismar. Seit 2017 ist er Vorstandsmitglied der SPD Mecklenburg-Vorpommern.

Am 26. April 2026 wurde Junge zum Bürgermeister von Wismar gewählt.<ref>Stichwahl Wismar: Frank Junge wird neuer Bürgermeister. In: ndr.de. 26. April 2026, abgerufen am 27. April 2026.</ref> Er trat das Amt am 20. Juli 2026 an.<ref>Wismar: Frank Junge zum Bürgermeister ernannt. In: ndr.de. 18. Juli 2026, abgerufen am 20. Juli 2026.</ref>

Bundestag[Bearbeiten]

Junge kandidierte zur Bundestagswahl 2013, zur Bundestagswahl 2017, zur Bundestagswahl 2021 und zur Bundestagswahl 2025 im Wahlkreis 13: Ludwigslust-Parchim II – Nordwestmecklenburg II – Landkreis Rostock I.<ref>Frank Junge zum Bundestagskandidaten gewählt, 20. November 2012, Internetseite der SPD Nordwestmecklenburg</ref> 2013, 2017 und 2025 zog er über die Landesliste der SPD Mecklenburg-Vorpommern in den Bundestag ein. Bei der Bundestagswahl 2021 gewann der auf Platz 1 der Landesliste stehende Junge<ref>spd-mv.de, abgerufen am 7. Oktober 2021</ref> den Wahlkreis 13 erstmals direkt für die SPD, nachdem sich von 2009 bis 2017 die CDU-Kandidatin Karin Strenz durchsetzen konnte.<ref name="bundeswahlleiter" /><ref>Ergebnisse Ludwigslust-Parchim II – Nordwestmecklenburg II – Landkreis Rostock I - Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 7. Oktober 2021.</ref>

Frank Junge war ordentliches Mitglied im Ausschuss für Tourismus (ab 2013) und im Ausschuss für Wirtschaft und Energie (ab 2017), in dessen Unterausschuss „Regionale Wirtschaftspolitik und ERP-Wirtschaftspläne“ er ab 2018 Vorsitzender war.<ref>Deutscher Bundestag - Abgeordnete. Abgerufen am 17. Juli 2020.</ref> Er war ab 2018 Vorsitzender der Landesgruppe Ost und Mitglied des erweiterten Fraktionsvorstandes der SPD-Bundestagsfraktion.<ref>https://www.bundestag.de/abgeordnete#url=L2FiZ2VvcmRuZXRlL2Jpb2dyYWZpZW4vSi9qdW5nZV9mcmFuay01MjA3MzQ=&mod=mod525246&dir=ltr</ref> Von 2013 bis 2017 war er ordentliches Mitglied des Finanzausschusses.<ref>Biografie beim Deutschen Bundestag, abgerufen am 23. März 2015.</ref>

Junge war von 2019 bis 2020 Mitglied der Kommission der Bundesregierung „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“.<ref>Kommission "30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit" stellt Jubiläumskonzepts vor. Abgerufen am 20. Dezember 2020.</ref>

Im 21. Deutschen Bundestag war Junge Mitglied in folgenden Gremien: Ordentliches Mitglied im Unterausschuss zu Fragen der Europäischen Union sowie stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss, im Verteidigungsausschuss, im Ausschuss für Tourismus sowie im Ausschuss für Wirtschaft und Energie.<ref>Deutscher Bundestag - Frank Junge. Abgerufen am 5. Juni 2026.</ref>

Junge legte am 19. Juli 2026 sein Mandat im Deutschen Bundestag nieder; für ihn rückte Katrin Zschau nach.<ref>Deutscher Bundestag - Ausgeschiedene Abgeordnete und deren Nachfolger. Abgerufen am 12. Juli 2026.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Frank Junge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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