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Franz Bernauer

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Franz Bernauer
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Prinzregentenbrunnen in Augsburg
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Statue von Prinzregent Luitpold auf dem Prinzregentenbrunnen in Augsburg

Franz Xaver Bernauer (* 25.<ref>Tote. – Professor Franz Bernauer †. In: Deutsche Bauzeitung. 50. Jahrgang, Nr. 63, Selbstverlag, Berlin 1916, S. 332 (Textarchiv – Internet Archive).</ref><ref>Vermischte Nachrichten. – Der Bildhauer Professor Franz Bernauer …. In: Die Christliche Kunst. 1917, S. 3 (Textarchiv – Internet Archive).</ref> oder 26. März<ref name="ThiemeBecker">Bernauer, Franz. In: Ulrich Thieme, Felix Becker (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 3: Bassano–Bickham. Wilhelm Engelmann, Leipzig 1909, S. Vorlage:VonBis (Textarchiv – Internet Archive).</ref><ref>Susanna Partsch: Bernauer, Franz. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 9, Saur, München u. a. 1994, ISBN 3-598-22749-3, S. 564.</ref> 1861 in München; † 25. Juli 1916 ebenda) war ein deutscher Bildhauer.

Leben[Bearbeiten]

Bernauer schrieb sich am 15. Oktober 1880 für das Fach Bildhauerei an der Kunstakademie in München bei Syrius Eberle und Anton Hess ein.<ref>03849 Franz Xaver Bernauer. In: Matrikeldatenbank der Akademie der Bildenden Künste (Hrsg.): Matrikelbuch. Band 2: 1841–1884. München (adbk.de, digitale-sammlungen.de).</ref>

Um die Jahrhundertwende lehrte er an der Städtischen Modellier- bzw. Bildhauerschule in München und führte den Professorentitel. Zu seinen Schülern gehörten Karl Knappe, Ottmar Zeiller<ref>Biographie Ottmar Zeillers.</ref> und Karl May.<ref>Achim Feldmann: Karl May. Bildhauer, Medailleur und Schmuckkünstler in München und Erlangen. Teil 1. In: Münchner Schmucknachrichten. 19, November 2011, S. 2 Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.muenzgalerie.de (Memento vom 3. Mai 2014 im Internet Archive) (PDF).</ref>

Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft.

Werk[Bearbeiten]

Bernauer schuf vor allem Monumentalplastiken, Grabdenkmäler, Brunnen, Porträtbüsten und Plaketten.

Sein Entwurf für ein Max-Schneckenburger-Denkmal in Tuttlingen wurde in einem Wettbewerb 1888 mit dem zweiten Platz bedacht und der Entwurf wurde angekauft. Die Figur eines Germanen, der sich auf sein Steinbeil stützte, war nach dem Urteil der Kunstchronik vom künstlerischen Standpunkt her dem siegreichen Entwurf von Adolf Jahn entschieden vorzuziehen; dennoch wurde Jahns Entwurf einer Germaniafigur realisiert.<ref>Konkurrenzen. In: Kunstchronik. 23. Jahrgang, Heft 39, 12. Juli 1888, Sp. 627 f. (uni-heidelberg.de).</ref>

Als sein Hauptwerk gilt der Prinzregentenbrunnen (Luitpoldbrunnen) in Augsburg (1901–03). Bernauer schuf ferner den kleineren Hubertusbrunnen in Schwalbach und den Germanenbrunnen am Alten Botanischen Garten in München (1897).<ref>Ansicht bei Foto Marburg.</ref> 1907 stellte er auf der Kunstausstellung im Münchner Glaspalast das Modell eines Rübezahlbrunnens vor,<ref>Offizieller Katalog der Münchener Jahresausstellung 1907 im kgl. Glaspalast München. München 1907, S. 144 Nr. 1729 (bavarikon.de); Taf. 142 (bavarikon.de).</ref><ref>Franz Wolter: Münchener Jahresausstellung 1907 im kgl. Glaspalast. In: Die Christliche Kunst 4, 1907/08, S. 20–24, hier S. 24 Textarchiv – Internet Archive.</ref> dessen Figur mit Werken von Adolf von Hildebrand verglichen wurde, wohingegen das Brunnenbecken und das Gitter an romanische Traditionen erinnere.<ref name="ThiemeBecker" />

Für das Augsburger Rathaus schuf er Büsten des Prinzregenten Luitpold und von König Ludwig III. von Bayern, die viel kopiert wurden.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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