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Franz Jeglitsch

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Datei:Franz Jeglitsch.jpg
Franz Jeglitsch

Franz Jeglitsch (* 24. August 1934 in Klagenfurt; † 29. Juli 2016<ref name="kleinezeitung">Kleine Zeitung: Zwei Montanuni-Altrektoren verstorben. Artikel vom 2. August 2016, abgerufen am 2. August 2016.</ref>) war ein österreichischer Werkstoffwissenschafter, Hochschullehrer und Politiker (ÖVP). Er war von 1987 bis 1991 Rektor der Montanuniversität Leoben und von 1991 bis 2000 Landtagsabgeordneter in der Steiermark.

Leben[Bearbeiten]

Datei:Grab von Em. o. Univ.-Prof. DI Dr. mont. Dr. h.c. Franz Jeglitsch (Feinrotation, cropped).jpg
Grab von Franz Jeglitsch am Zentralfriedhof Leoben (2018)

Franz Jeglitsch studierte an der Montanistischen Hochschule in Leoben Hüttenwesen, das Studium beendete er 1958 mit Auszeichnung. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Metallkunde und Werkstoffprüfung tätig, 1963 folgte die Dissertation, 1968 die Habilitation. 1973 wurde er zum außerordentlichen Professor für Metallographie und metallkundliche Arbeitsverfahren ernannt. Von 1978 bis 1981 war er wissenschaftlich-technischer Direktor und Geschäftsführer des Forschungszentrums Seibersdorf (ehemals Österreichische Studiengesellschaft für Atomenergie Ges.m.b.H.). Am 1. September 1980 wurde er als ordentlicher Professor an das Institut für Technologie und Hüttenkunde der Nichteisenmetalle berufen, führte bis Ende März 1981 übergangsweise das Forschungszentrum Seibersdorf weiter<ref>o. Univ.-Prof. Dipl.Ing. Dr. Franz Jeglitsch In: Stadt Leoben. Amtliche Nachrichten und Informationen. 3/4, 12 1981, S. 13.</ref> und wechselte 1982 an das Institut für Metallkunde und Werkstoffprüfung, dem er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2002 vorstand.

Von 1987 bis 1991 war er gewählter Rektor der Montanuniversität Leoben. Während seines Rektorates wurden unter anderem die Studienrichtungen Angewandte Geowissenschaften und Industrieller Umweltschutz, Entsorgungstechnik und Recycling gegründet sowie das Peter-Tunner-Gebäude neu gestaltet. In seiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftigte er sich unter anderem mit Hochtemperatur-Mikroskopie und optischen Kontrastverfahren.<ref>Kleine Zeitung: Jeglitsch wurde zum Ehrenvorsitzenden gekürt. Artikel vom 20. September 2014, abgerufen am 22. August 2015.</ref>

In der XII. und XIII. Gesetzgebungsperiode war er für die ÖVP Abgeordneter zum Landtag Steiermark.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Department Metallkunde und Werkstoffprüfung-Department: Prof. Dr. Franz Jeglitsch (Memento vom 22. August 2015 im Internet Archive). Abgerufen am 2. August 2016.</ref> In dieser Funktion war er unter anderem für Forschung und die Industrieregion Obersteiermark zuständig, 1999 war er an der Gründung des Materials Center Leoben beteiligt.

Franz Jeglitsch starb am 29. Juli 2016 im Alter von 81 Jahren, zwei Tage vor seinem Vorgänger und Nachfolger als Rektor Albert Oberhofer.<ref name="kleinezeitung" /><ref>Kleine Zeitung: Traueranzeige von Franz Jeglitsch. Abgerufen am 3. August 2016.</ref>

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Franz Jeglitsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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