Franz Keck
Franz Keck (Lebensdaten nicht bekannt; † ?), in Besetzungslisten teilweise auch als Frank Keck geführt, ist ein deutscher Schauspieler, der als Nebendarsteller im Kino und im Fernsehen zu sehen war.
Leben[Bearbeiten]
Franz Keck begann seine Bühnenlaufbahn in der Spielzeit 1958/59 am Saarländischen Landestheater Saarbrücken.<ref>Franz Keck. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1958. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 67. Jg., Hamburg 1959, S. 359 und S. 528 (Register).</ref><ref>Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed–Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, DNB 451560744, S. 806.</ref> Dort war er bis zum Ende der Spielzeit 1960/61 festes Ensemblemitglied.<ref>Franz Keck. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1961. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 69. Jg., Hamburg 1961, S. 372 und S. 542 (Register).</ref> Ab der Spielzeit 1961/62 war Keck in München ansässig und gastierte als Theaterschauspieler an verschiedenen Bühnen.<ref>Franz Keck. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1962. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 70. Jg., Hamburg 1962, S. 541 (Register).</ref> In der Spielzeit 1962/63 war er als Schauspieler und Inspizient am „Intimen Theater“ in München verpflichtet.<ref>Franz Keck. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1963. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 71. Jg., Hamburg 1963, S. 338 und S. 558 (Register).</ref> In der Spielzeit 1964/65 trat er als Gast an den Münchner Kammerspielen auf.<ref>Franz Keck. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1965. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 73. Jg., Hamburg 1965, S. 357 und S. 592 (Register).</ref> Ab der Spielzeit 1967/68 war er für zwei Spielzeiten am Münchner Volkstheater und als Gast am Südostbayerischen Städtetheater Landshut verpflichtet.<ref>Franz Keck. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1968. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 76. Jg., Hamburg 1968, S. 378 (Landshut), S. 412 (München) und S. 669 (Register).</ref><ref>Franz Keck. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1969. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 77. Jg., Hamburg 1969, S. 385 (Landshut), S. 419 (München) und S. 682 (Register).</ref> In der Spielzeit 1971/72 war er am „Theater an der Berliner Allee“ in Düsseldorf engagiert.<ref>Franz Keck. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1972. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 80. Jg., Hamburg 1972, S. 291 (München) und S. 750 (Register).</ref>
Keck wirkte ab den 1950er Jahren als Nebendarsteller in Kinofilmen und Fernsehproduktionen mit. Als seinen ersten Filmauftritt führt die Filmdatenbank IMDb den Märchenfilm Rübezahl – Herr der Berge (1957). Keck spielte in dieser westdeutschen Produktion der Produktionsfirma Schongerfilm die Rolle des tölpelhaften, dümmlichen Räubers Kraps.<ref>Rübezahl – Herr der Berge. Abgerufen am 13. April 2026. Inhalt, Besetzung und Filmprogramm (maerchenfilm.pytalhost.com)</ref>
In den 1960er Jahren wirkte er in mehreren Fernsehfilmen mit. Keck hatte Episodenrollen unter anderem in den Fernsehserien Die fünfte Kolonne, Das Kriminalmuseum und in der ARD-Fernsehreihe Tatort. Im „Tatort“ des Bayerischen Rundfunks übernahm er in den „Kommissar Veigl“-Folgen regelmäßig Nebenrollen. In dem Fernsehmehrteiler Sachrang (1980) war er in einer kleinen Rolle als Strauchdieb zu sehen.
Auch in Musikproduktionen trat er auf. In der ZDF-Produktion Im Dutzend glücklicher, ein musikalisches Kalendarium von Peter Loos und Peter Igelhoff aus dem Jahr 1964, spielte er einen „kleinen Herrn“.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Im Dutzend glücklicher ( vom 21. Januar 2011 im Internet Archive) auf fuenfzigerjahresaenger.de, abgerufen am 12. Juli 2011</ref>
Keck lebte in den 60er und 70er Jahren zunächst in München-Schwabing, anschließend in München-Sendling und ab 1972 im Stadtteil Ramersdorf-Perlach/Neuperlach. Weitere biografische Informationen zu Franz Keck sind nicht bekannt.
Filmografie[Bearbeiten]
- 1957: Rübezahl – Herr der Berge
- 1963: Geliebt in Rom
- 1964–1968: Das Kriminalmuseum (Fernsehserie, 5 Folgen)
- 1966: Die fünfte Kolonne – Die ägyptische Katze (Fernsehserie, eine Folge)
- 1966: Italienische Nacht
- 1968: Der Glockenstreik
- 1968: Die fünfte Kolonne – Sonnenblumenweg 7 (Fernsehserie, eine Folge)
- 1973–1981: Tatort (Fernsehreihe)
- 1973: Tote brauchen keine Wohnung
- 1973: Weißblaue Turnschuhe
- 1974: 3:0 für Veigl
- 1975: Das zweite Geständnis
- 1977: Schüsse in der Schonzeit
- 1978: Schwarze Einser
- 1980: Spiel mit Karten
- 1981: Im Fadenkreuz
- 1978: Sachrang (Fernsehdreiteiler)
- 1980: Die Undankbare (Fernsehfilm)
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Keck, Franz |
| ALTERNATIVNAMEN | Keck, Frank |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 20. Jahrhundert |
| GEBURTSORT | Deutschland |
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