Zum Inhalt springen

Franz Koci

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Wiener Zentralfriedhof - Gruppe 14 C - Franz Koci.jpg
Wiener Zentralfriedhof – Ehrengrab von Franz Koci

Franz Koci (* 26. Dezember 1899 in Stockerau; † 18. Juli 1966 in Kalkgruben) war ein österreichischer Politiker.

Leben[Bearbeiten]

Franz Koci war ursprünglich Schlosser (Maschinenarbeiter)<ref>Werner Schubert: Favoriten. Eigenverlag des Bezirksmuseums Favoriten, Wien 1992, S. 99.</ref> von Beruf. Er rückte als 17-jähriger in das Militär ein.<ref>Franz Koci ein Sechziger. In: Arbeiter-Zeitung. Wien,​ 1. Jänner 1960, S. 2, mitte.</ref>

Nach dem Ersten Weltkrieg engagierte er sich in der Gewerkschaftsbewegung und in der sozialdemokratischen Partei in Wien-Favoriten. Nach dem Februar 1934 schloss er sich den Revolutionären Sozialisten an; 1935 wurde er deshalb verhaftet und zu drei Monaten Polizeihaft und einem Jahr Kerker verurteilt. Auch im Jahre 1937 war er aus politischen Gründen einen Monat lang in Untersuchungshaft. Zuletzt wurde er im Zuge einer Verhaftungswelle der Nationalsozialisten 1939 im KZ Buchenwald interniert und 1940 wieder freigelassen.<ref>Rathauskorrespondenz (Magistratsabteilung 53): Stadtrat a.D. Franz Koci tödlich verunglückt. Stadt Wien Presse-Service, 18. Juli 1966, abgerufen am 3. Juli 2026.</ref>

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Koci von 1945 bis 1964 dem Wiener Gemeinderat an, 1949 als Dritter Landtagspräsident, 1951–54<ref group="Anm.">Koci wurde am 26. Juni 1951 als Mitglied der Landesregierung angelobt. – Aus: Die Verwaltung der Stadt Wien. Berichtsjahr 1950/51. In: Die Verwaltung der Bundeshauptstadt Wien. Magistrat der Stadt Wien, Wien 1951, S. 14.</ref> als Stadtrat für Wohnungs-, Siedlungs- und Kleingartenwesen, 1954–64 als Stadtrat für öffentliche Einrichtungen.

Franz Koci starb bei einem Autounfall im Burgenland.<ref>Stadtrat a. D. Koci tödlich verunglückt. In: Arbeiter-Zeitung. Wien,​ 19. Juli 1966, S. 1.
Wiens Stadtrat Koci bei Kalkgruben verunglückt. In: Burgenländische Freiheit. Nr. 29/1966, 22. Juli 1966 (XXXVI. Jahrgang), ZDB-ID 2588385-9, S. 4.</ref> Er wurde in einem ehrenhalber gewidmeten Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 14 C, Nummer 28) beigesetzt.<ref>Hedwig Abraham: Franz Josef Koci. In: viennatouristguide.at, abgerufen am 11. Mai 2013.</ref>

Auszeichnungen und Ehrungen (Auszug)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien. Band 3: Ha – La. Kremayr & Scheriau, Wien 1994, ISBN 3-218-00545-0.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

<references group="Anm." />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende