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Franz Robiller

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Franz Robiller (* 19. November 1940 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Radiologe, Nuklearmediziner und Ornithologe. Er ist Autor zahlreicher Vogelbücher, sowie von Fachartikeln in den Vogelfachzeitschriften Gefiederte Welt und Papageien.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Seit dem Jugendalter gilt sein Interesse auch der Ornithologie, dem Naturschutz und der Naturfotografie.<ref name="Chronik">Vereinigung für Zucht und Erhaltung einheimischer und fremdländischer Vögel e. V. (VZE), Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Chronik (Memento vom 14. April 2016 im Internet Archive)</ref> Von 1959 bis 1965 studierte er Medizin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.<ref name="Lexikon">Robiller: Lexikon der Vogelpflege. S. 706 f.</ref> 1967 promovierte er mit einer Arbeit über die Verteilung des Isotops Iod-131 bei der Ratte. 1969 erschien sein erstes Vogelbuch in der DDR, spätere Bücher erschienen sowohl in der DDR, als auch in westdeutschen bzw. österreichischen Verlagen. 1977 wurde er habilitiert.<ref name="Lexikon" /> Seit 1978 leitete er die Nuklearmedizinische Abteilung des Kreiskrankenhauses Weimar.<ref name="Geschichte">Harald F. Deckart, Bernd Schicke, Katja Thiele: Geschichte der Nuklearmedizin in Ostdeutschland</ref> Von 1977 bis 1985 war er Lehrbeauftragter für Nuklearmedizin.<ref name="Lexikon" /> 1987 war Robiller Delegierter bei der Gründung der European Association of Nuclear Medicine (EANM) in Budapest.<ref name="Geschichte" /> Seit 1993 ist er Mitglied der Fachredaktion der Gefiederten Welt.<ref name="Chronik" /> 2005 war er ärztlicher Direktor des Sophien- und Hufeland-Klinikums in Weimar.<ref>Gratulation zum 65. Geburtstag, Gefiederte Welt 2005</ref><ref>Glaube+Heimat - Mitteldeutsche Kirchenzeitung, Nr. 51/52 vom 19. Dezember 2010 (Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Online (Memento vom 30. Mai 2016 im Internet Archive))</ref>

Datei:A bird in Shenzhen.jpg
Schwarzhalsstar (Gracupica nigricollis)
Datei:Cacatua ducorpsii-5-2c.jpg
Salomonenkakadu (Cacatua ducorpsii)

1989 gelang ihm die Erstzucht des Schwarzhalsstars, 1996 die deutsche Erstzucht des Salomonenkakadu.<ref name="Lexikon" /> Enge Kontakte unterhält Robiller zum Vogelpark Walsrode (1991–1993 Beratervertrag, seit 2002 wissenschaftlicher Beirat des Förderkreises).<ref name="Lexikon" />

Robiller forschte auf dem Gebiet der Endokrinologie der Vogelschilddrüse.<ref name="Chronik" />

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Die Verteilung von J-131 in der Ratte. Jena 1967 (Diss. v. 20. Jan. 1967)
  • Kranke Stubenvögel. Bücher für den Kleintierfreund. Deutscher Landwirtschaftsverl. VEB 1969
  • Vogelpracht in Zucht und Pflege. Melsungen/Berlin/Basel/Wien: Neumann-Neudamm 1972
  • Vögel in aller Welt. Melsungen/Berlin/Basel/Wien: Neumann-Neudamm 1978, als auch: Leipzig: Edition Leipzig 1978
  • Käfige und Volieren in Haus und Garten. Berlin, Deutscher Landwirtschaftsverlag 1983, als auch: Melsungen: Neumann-Neudamm, 1983
  • Lebensräume – Moor, Wiese, Wald, See. Urania-Verlag, 4. Auflage Leipzig/Jena/Berlin 1987
  • Lexikon der Vogelhaltung. Landbuch, Hannover 1986, ISBN 3-7842-0322-1.
  • Der Elbebiber. Kinderbuchverlag 1990
  • Kakadus, Urania-Verlag, Leipzig/Jena/Berlin 1993, ISBN 3-332-00504-9
  • Loris. Leipzig, Urania-Verlag 1993<ref>Franz Robiller: Loris. 1. Auflage. Urania, Leipzig 1993, ISBN 3-332-00530-8.</ref>
  • Papageien: Handbuch der Vogelpflege. Über die Papageien der Welt in drei Bänden; mit den Haltungs- und Zuchterfahrungen aus dem Vogelpark Walsrode. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 1997, ISBN 3-8001-7229-1

Filme (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Ruf der Wildnis – Schweden im Frühling (Kurzfilm, 31 Minuten)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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