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Franz Xaver Reich

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Franz Xaver Reich (* 1. August 1815 in Hüfingen; † 8. Oktober 1881 ebenda) war ein deutscher Bildhauer in Baden.

Leben[Bearbeiten]

Franz Xaver Reich war der Sohn des Oberlehrers Lucian Reich und dessen Ehefrau Maria Josepha Schelble,<ref>Einzelheiten zu Franz Xaver Reich. In: Deutschland Geburten und Taufen 1558–1898. FamilySearch.org, abgerufen am 7. November 2015 (FHL-Microfilm 890,557).</ref> einer Schwester des Dirigenten Johann Nepomuk Schelble. Er hatte einen jüngeren Bruder, namens Lucian, der ebenfalls als Künstler tätig war. Elisabeth (1819–1871),<ref>Einzelheiten zu Elisabeth Reich. In: Deutschland Geburten und Taufen 1558–1898. FamilySearch.org, abgerufen am 7. November 2015 (FHL-Microfilm 1,184,323).</ref> eine Schwester der beiden, heiratete den Litho- und Fotografen Johann Nepomuk Heinemann.<ref name="sippenb_1701">Albert Köbele: Sippenbuch der Stadt Hüfingen. Landkreis Donaueschingen in Baden (= Deutsche Ortssippenbücher. Band 30; = Badische Ortssippenbücher. Band 12). Selbstverlag des Verfassers, Grafenhausen bei Lahr in Baden 1962, Nr. 1701, S. 228.</ref>

Nach initialer Förderung durch seinen Vater kam Franz Xaver Reich 1832 auf Empfehlung seines Onkels Schelble an das Städelsche Institut in die Bildhauerklasse von Johann Nepomuk Zwerger. Neben dessen Gunst erwarb er auch bald die von Direktor Philipp Veit und des Professors Friedrich Maximilian Hessemer. Durch seinen Onkel verbesserte er sein Klavierspiel und wurde Mitglied in dessen Cäcilienverein. Sein erstes selbständiges Werk war eine Beethoven-Büste nach einem Stich, deren Kopien längere Zeit von der Gipsgießerei Karl Banni vertrieben wurden.

Nachdem er den österreichischen Bildhauer Ludwig Schaller während einer Münchenreise kennengelernt hatte, lud ihn dieser 1835 in sein dortiges Atelier ein, um dort ein von ihm modelliertes Holbein-Relief für die Alte Pinakothek auszuführen. Da Schaller zwei Holbein-Reliefs entwarf, handelt es sich dabei entweder um die Darstellung von Hans Holbein dem Jüngeren mit der Familie des Thomas Morus oder jene, die ihn beim Malen von Anne Boleyn zeigt.<ref name="pina">Rudolph Marggraff: Verzeichniss der Gemälde in der älteren königlichen Pinakothek zu München, Finsterlin, München 1865, S. 21, Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.</ref>

Im folgenden Jahr kehrte er in sein Elternhaus zurück, nachdem er weitere Arbeiten bei Schaller erledigt hatte. Wilhelm August Rehmann, Leibarzt von Fürst Karl Egon II. zu Fürstenberg veranlasste, dass Reich dort eine Skizze modellieren konnte, welche die Donau mit ihren Zuflüssen Brigach und Breg zeigte. Karl Egon II. war vom Ergebnis begeistert und beauftragte Reich damit, das Modell 1837 in München im großen Maßstab herzustellen. Im Schloss Hüfingen erhielt er von seinem Mäzen dann ein Atelier geräumt, um die Gruppe in Sandstein auszuführen. Dabei wurde der junge Künstler lediglich von einem Punkteur unterstützt, der eigens dafür geschult worden war. Die Sandsteingruppe wurde auf der „großen Insel im Schwanenweiher“ (heute: Pfaueninsel) im Schlosspark von Donaueschingen aufgestellt und von 1840 für mehr als zwei Jahrzehnte über einen Wasserturm mit Pumpwerk versorgt. Danach wurde die Wasserversorgung über das Kraftwerk der Brauerei bewerkstelligt.<ref name="baar12">O. Berndt: Die Gartenanlagen zu Donaueschingen, Wartenberg und Neidingen. Ihre Entstehung und Entwickelung. In: Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar und der angrenzenden Landesteile in Donaueschingen. 12. Heft, Laupp, Tübingen 1909, S. 32 ff., Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.(Digitalisat) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. Februar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/baarverein.de</ref>

Franz Xaver Reich beteiligte sich am Wettbewerb für die Kolossalgruppe Handel und Schifffahrt für Portal des Zollgebäudes (1836–1839) von Heinrich Hübsch<ref>Heinrich Hübsch: Bauwerke. Zweites Heft. Veith, Karlsruhe und Baden 1838, S. 63.</ref> am Mannheimer Freihafen. Obwohl der Mainzer Bildhauer Franz Joseph Scholl den Wettbewerb gewann<ref>Karl Georg Bockenheimer: Scholl, Franz Joseph. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 32, Duncker & Humblot, Leipzig 1891, S. 216 f.</ref> wurde Hübsch auf Reich aufmerksam. Durch ihn erhielt er vom badischen Großherzog Leopold den Auftrag, die Gruppe für das Giebelfeld der Trinkhalle Baden-Baden auszuführen, die Hübsch von 1839 bis 1842 errichtete.

Durch ein Stipendium von Karl Egon II. wurde es Reich möglich, sich für einen zweijährigen Italienaufenthalt nach Rom zu begeben (1842/43).<ref name="baar41">Gabriele Brugger: Schlichte Baarkinder. Lucian Reichs Wirklichkeiten. In: Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar. Band 41, 1998, S. 10 @1@2Vorlage:Toter Link/swbdok.bsz-bw.de(Digitalisat) (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2025. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref> Dort freundete er sich mit dem aus Karlsruhe stammenden Bildhauer Christian Lotsch (1790–1873) an, der seit 1822 in Rom ansässig war.

Am 28. August 1843 heiratete Reich in Donaueschingen Josephine Elsässer (* 20. April 1823),<ref>Xaver Reich and Josephine Elsaesser. In: Deutschland Heiraten, 1558–1929. FamilySearch.org, abgerufen am 7. November 2015 (FHL-Microfilm 890,576.).</ref> deren Schwester Amalia (* 31. Dezember 1810) bereits im Jahr 1832 den Apotheker und Politiker Ludwig Kirsner geheiratet hatte.<ref>Einzelheiten zu Ludwik Or Louis Kirsner. In: Deutschland Heiraten, 1558–1929. FamilySearch.org, abgerufen am 13. November 2015.</ref> Im folgenden Jahr kam in Karlsruhe Reichs Sohn Berthold Lucian Joseph (1844–1925) zur Welt,<ref>Einzelheiten zu Berthold Lucian Joseph Reich. In: Deutschland Geburten und Taufen, 1558–1898. FamilySearch.org, abgerufen am 15. August 2016 (FHL microfilm 1,053,798).</ref><ref name="sippenb_8224">Albert Köbele: Sippenbuch der Stadt Hüfingen. Landkreis Donaueschingen in Baden (= Deutsche Ortssippenbücher. Band 30; = Badische Ortssippenbücher. Band 12). Selbstverlag des Verfassers, Grafenhausen bei Lahr in Baden 1962, Nr. 8224, S. 652.</ref> der später den Ölberg in der Pfarrkirche von Donaueschingen schaffen sollte.

Für die 1846 eröffnete Kunsthalle Karlsruhe schuf Reich die überlebensgroßen Allegorien der Malerei und Bildhauerei und erhielt zudem die Gelegenheit, mit Reliefs Zweck und Bestimmung des Bauwerks nach eigenen Ideen zu gestalten. Zudem lieferte er das Modell für das Denkmal von Ludwig Georg von Winter, das 1853 gegossen und 1855 mit einem Sockel von Friedrich Theodor Fischer enthüllt wurde.<ref>Diverse. In: Heinz Schmitt (Hrsg.): Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715–1945 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs. Band 7). 2. Auflage. Karlsruhe 1989, ISBN 3-7617-0264-7, S. 231 ff. (686 S.).</ref>

Das von Leopold beauftragte und 1848 aufgestellte Denkmal für die 63 Todesopfer, die beim Brand des Karlsruher Hoftheaters am 28. Februar 1847 ums Leben gekommen waren, war der vorerst letzte Auftrag Reichs in Karlsruhe; er kehrte nach Hüfingen heim.

Im selben Jahr kam seine Tochter Maria Josefa Amalie (* 1848) zur Welt.<ref>Einzelheiten zu Maria Josefa Amalia Reich. In: Germany Births and Baptisms, 1558–1898. FamilySearch.org, abgerufen am 7. November 2015.</ref> Ihr folgten später Amalia Maria Anastasia (* 1850),<ref>Einzelheiten zu Amalia Maria Anastasia Reich. In: Deutschland Geburten und Taufen, 1558–1898. FamilySearch.org, abgerufen am 7. November 2015.</ref> Clara Mathilde (* 1852),<ref>Einzelheiten zu Clara Mathilde Reich. In: Germany Births and Baptisms, 1558–1898. FamilySearch.org, abgerufen am 7. November 2015.</ref> Karl Guido (* 1858)<ref name="sippenb_3229">Albert Köbele: Sippenbuch der Stadt Hüfingen. Landkreis Donaueschingen in Baden (= Deutsche Ortssippenbücher. Band 30; Badische Ortssippenbücher. Band 12). Selbstverlag des Verfassers, Grafenhausen bei Lahr in Baden 1962, Nr. 3229, S. 374.</ref> und Amalie Christine (* 1860).<ref>Einzelheiten zu Amalie Christine Reich. In: Deutschland Geburten und Taufen, 1558–1898. FamilySearch.org, abgerufen am 7. November 2015.</ref>

In Hüfingen erweiterte er die Ziegelei, die er von seinem Vater übernommen hatte, um die Produktion von Terrakotten. Dort schuf er den plastischen Schmuck für das Hoftheater Karlsruhe und den Fries für die fürstliche Gewehrkammer in Donaueschingen sowie die Medaillons am Sammlungsgebäude gegenüber. Im Auftrag des Erzbischöflichen Baumeisters Lukas Engesser fertigte er zusätzliche Werke für badische Kirchen.

Daneben schuf er in seiner Werkstatt weitere Werke aus Sandstein, darunter Vier Jahreszeiten auf den stadtwärts gerichteten Eingangsportalen der Orangerie in Karlsruhe.

Sein letztes erhaltenes Werk waren die Statuette zu einer Schlittschuhläuferin in moderner Tracht sowie eine Skizze zu einer Grablegung Christi. Er starb am 8. Oktober 1881 in Hüfingen.

Werke[Bearbeiten]

Bild Ort Standort /
Bauwerk
Werk Fertigstellung/
Eröffnung
München Alte Pinakothek, Saal II, Decke<ref name="pina" /> mindestens eines der Holbein-Reliefs nach Entwurf von Ludwig Schaller 1835/1836
Donaueschingen Schlosspark, Pfaueninsel Donau mit den Zuflüssen Brigach und Breg 1837/1841<ref name="sauer" />
Donaueschingen Schlosspark, Fischhaus Ammoniten auf Kapitellen von Säulen und Lisenen (Terrakotta)<ref>Helma Angst: Die F. F. Anlagen und Gärten aus Sicht der Denkmalpflege. In: Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar. Band 47, Selbstverlag, Donaueschingen 2004, S. 25 f. ISSN 0340-4765, Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.(Digitalisat) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/baarverein.de</ref> 1841
Datei:Baden-Baden 10-2015 img37 Pump house (cropped).jpg Baden-Baden Trinkhalle Baden-Baden Gruppe im Giebelfeld 1842 eröffnet
Datei:Staatliche Kunsthalle Karlsruhe von Heinrich Hübsch 1836 bis 1846 als Großherzogliche Gemäldegalerie 3 (cropped).jpg Karlsruhe Kunsthalle Marmorstatuen von Malerei und Bildhauerei, weitere Reliefs am Portal 1846 eröffnet
Datei:Georg Ludwig Winter Denkmal Karlsruhe.JPG Karlsruhe Denkmal von Ludwig Georg Winter Modell für den Guss 1855 errichtet
Datei:Karlsruhe Theaterbranddenkmal (cropped).jpg Karlsruhe Denkmal für die Opfer des Theaterbrandes Engelfigur 1848
Datei:Karlsruhe Hoftheater.jpg Karlsruhe Hoftheater Fassadenschmuck (Terrakotta) 1853 fertiggestellt
Donaueschingen Fürstliche Gewehrkammer Friesdekoration (Terrakotta)
Donaueschingen Sammlungsgebäude Medaillons am Gebäude (Terrakotta)
Datei:Orangerie Karlsruhe Portal Suedpavillon IMGP2928.jpg Karlsruhe Orangerie Vier Jahreszeiten (zwei über jedem der beiden stadtwärts gerichteten Portale)<ref>Die Residenzstadt Karlsruhe. Ihre Geschichte und Beschreibung. Festgabe der Stadt zur 34. Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte. C.F. Müller, Karlsruhe 1858, S. 246. Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.</ref> 1857 fertiggestellt
Neudingen Gruftkirche Acht Seligkeiten, Verkündigung Mariae am Hauptaltar, Mater gloriosa an einem Seitenaltar<ref name="sauer">Josef Sauer: Die kirchliche Kunst der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Baden (Schluss), Freiburger Diözesan-Archiv 59. Herder, Freiburg im Breisgau 1931, S. 218 ff. (Digitalisat)</ref>
Donaueschingen Schlosspark, Elisabetheninsel/Engelinsel Entwurf für den Guss des Denkmals für die 1861 verstorbene Gemahlin von Karl Egon III., das das Lessing-Denkmal ersetzte, das bis dahin der Insel ihren Namen gegeben hatte (Lessinginsel) und sich nun auf dem Prinz-Egon-Platz befindet<ref>Helma Angst: Die F. F. Anlagen und Gärten aus Sicht der Denkmalpflege. In: Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar. Band 47, Selbstverlag, Donaueschingen 2004, S. 14, ISSN 0340-4765, Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.(Digitalisat) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/baarverein.de</ref>
Datei:Gebhard II (Konstanz) 2027.jpg Konstanz Rheinbrücke, 1936 beim Umbau der Brücke an den Rheinsteig in Konstanz versetzt Standbilder der Konstanzer Bischöfe Konrad und Gebhard von Konstanz, die anderen beiden Figuren stammen von Hans Baur<ref name="baur">Thomas Cathiau: Hans Baur. In: Friedrich von Weech (Hrsg.): Badische Biographien, V. Theil. 1906.</ref> 1860
Datei:Kehl Mutter Kinzig.jpg Kehl Rheinbrücke, inzwischen auf dem Kehler Marktplatz Mutter Kinzig, Vater Rhein stammte von Hans Baur<ref name="baur" /> (beide Eisenguss) 1861
Datei:Münster (Konstanz) 1908.jpg Konstanz Konstanzer Münster Marienfigur über dem Hauptportal der Westfassade, flankiert von St. Konrad und St. Pelagius von Hans Baur<ref>Remigius Bäumer u. a.: Konstanz. Das Münster Unserer Lieben Frau. Schnell & Steiner, Stuttgart 1989, ISBN 3-7954-0687-0, S. 52, Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name="baur" /> 1855?
Datei:Donaueschingen Goldene Hochzeit.jpg Donaueschingen Donauquelle, später Schwimmbad, heute beim Donauzusammenfluss Standbild Die junge Donau als Kind am Schoße der Baar sowie Ornamente für die neue Einfassung von Adolf Weinbrenner<ref>Historische Bild-Dokumente zur Donauquelle. fg.vs.bw.schule.de, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. November 2015; abgerufen am 15. November 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fg.vs.bw.schule.de</ref> 1875
Hüfingen Schloss (damals fürstenbergisches Landesspital, heute Altenheim) Statue von Karl Borromäus
Datei:Katholische Kirche Hüfingen (Maria cropped).jpg Hüfingen Pfarrkirche St. Verena und Gallus Madonna über dem Eingang
Datei:Bonndorf Martinsgarten 1000625 (cropped).jpg Bonndorf im Schwarzwald Martinsgarten Denkmal für Fürstabt Martin Gerbert 1856
Datei:Heiligenberg - Postplatz - Fürstenbrunnen 01 ies (cropped).jpg Heiligenberg Fürstenbrunnen Modelle der beiden Fürstenberger Joachim und Karl Egon II. zu Fürstenberg für den Erzguss 1854?
Baden-Baden Leopoldsplatz, im Rahmen der Metallspende eingeschmolzen Porträtstatue von Großherzog Leopold 1861<ref>Karl Baedeker: Oesterreich, Süd- und Westdeutschland. Handbuch für Reisende. Baedeker, Koblenz 1868, S. 394, Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.</ref>
Datei:Sigmaringen pomnik Karola 3.jpg Sigmaringen Fürst-Wilhelm-Straße/Mühlstraße Bronze-Denkmal für Karl von Hohenzollern-Sigmaringen (von Lenz-Heroldt aus Nürnberg gegossen) auf Granitsäule<ref>Karl zu Hohenzollern-Sigmaringen: Sigmaringen – Karl zu Hohenzollern-Sigmaringen. vanderkrogt.net, abgerufen am 12. November 2015.</ref> 1869
Donaueschingen Denkmal für seinen Schwager Ludwig Kirsner mit Worten von Joseph Viktor von Scheffel<ref>Ludwig Kirsner. In: Friedrich von Weech (Hrsg.): Badische Biographien. Band 3, Bassermann, Heidelberg 1881, S. 66.</ref> 1879
Datei:Baden-Baden-Fuerstenberg-Denkmal-18-2021-gje.jpg Baden-Baden Herrengut, Echo, Engelswiese, Hungerberg, Leopoldstraße Fürstenberg-Denkmal: Schutzengel-Statue in einer Säulenhalle von Theodor Diebold anlässlich eines glücklich überstandenen Reitunfalls seines Sohnes Karl Egon IV. am 22. September 1862 von Karl Egon III. zu Fürstenberg beauftragt<ref>Martin: Carl Egon IV. Fürst zu Fürstenberg. In: Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar und der angrenzenden Landesteile in Donaueschingen. Laupp, Tübingen 1900, S. 2, Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.(Digitalisat) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. November 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/baarverein.de</ref> 1870<ref>Engelswiese mit Fürstenberg-Denkmal in 76530 Baden-Baden. DerCityInsider.de, abgerufen am 15. November 2015.</ref>
Datei:St. Peter und Paul (Bonndorf) jm50685.jpg Bonndorf im Schwarzwald St. Peter und Paul gebrannte Tongruppe Madonna zwischen Engeln am Hauptportal<ref name="sauer" />
Rippoldsau Wallfahrtskirche Mater Dolorosa (bis 1956 St. Nikolaus)<ref>Mater Dolorosa Bad Rippoldsau. kath-oberes-wolftal.de, abgerufen am 17. November 2015.</ref> lebensgroße, holzgeschnitzte Heiligenstatuen auf Wandkonsolen: Hl. Nikolaus und Hl. Benedikt sowie die Kirchenväter

Ambrosius, Hieronymus, Augustinus und Gregor der Große<ref>Bad Rippoldsau. In: Wallfahrtsorte in der Erzdiözese Freiburg. ebfr.de, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. November 2015.@1@2Vorlage:Toter Link/www.ebfr.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref name="sauer" />

1869/72<ref name="sauer" />
Mahlberg St. Leonhard Madonna mit Kind über dem Hauptportal<ref name="sauer" />

Rezeption[Bearbeiten]

Joseph Sauer bezeichnete Reichs Schaffen im Vergleich zu dem von Karl Steinhäuser als „ähnlich fruchtbar, aber von weniger hohem Niveau“. Dem Freiburger Josef Alois Knittel hingegen attestiert er den „gleichen Stilgeist als Kirchenbildhauer“. Über die von Lukas Engesser geschätzten Terrakotta-Arbeiten Reichs für Kirchen resümiert er:

„Bekunden diese Arbeiten auch zumeist einen etwas unpersönlichen konventionellen Stil ohne die starke Kraft eines persönlichen Temperamentes, so sind sie doch charakteristische Schöpfungen ihrer Zeit, voll schlichter, warmherziger Religiosität, korrekt und anmutig im Formalen.“

– Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Joseph Sauer<ref name="sauer" />

Reichs Donaugruppe mit Brigach und Breg erregte in München die Aufmerksamkeit von Peter von Cornelius. Zudem ließ sich Ludwig Thiersch positiv in der Allgemeinen Zeitung über das Werk aus.<ref name="sauer" /><ref>Weech, S. 209.</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Franz Xaver Reich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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