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Franziska Bobe

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Franziska Bobe (* 25. März 1982 in Halberstadt) ist eine deutsche Oratorien- und Liedsängerin in der Stimmlage Sopran.

Leben[Bearbeiten]

Franziska Bobe erhielt ihre erste musikalische Ausbildung am Landesgymnasium für Musik Wernigerode. Nach ihrem Abitur studierte sie an der Hochschule für Musik Würzburg Schulmusik (Staatsexamen 2007) und nahm anschließend ein Gesangsstudium bei Martin Hummel auf, das sie später bei Monika Bürgener fortsetzte. Im Rahmen konzertanter Aufführungen der Würzburger Opernschule sang sie 2009 die Euridice in Claudio Monteverdis L’Orfeo und die Pamina in der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart.

Seit dem Abschluss ihres Gesangsstudiums in 2011 trat Franziska Bobe als Solistin bei der Aufführung zahlreicher Werke aus verschiedenen Stilepochen auf. Einen Schwerpunkt bildete hierbei die Zusammenarbeit mit Kay Johannsen im Rahmen der Stiftsmusik Stuttgart,<ref>Konzertkritik in den Stuttgarter Nachrichten vom 7. Mai 2015</ref> insbesondere die regelmäßige Mitwirkung am dort von 2011 bis 2021 laufenden Konzertzyklus Bach:vokal<ref>Webseite von Bach:vokal. Stiftsmusik Stuttgart, abgerufen am 19. Dezember 2017.</ref> zur Aufführung sämtlicher Kantaten, Oratorien und weiterer Vokalwerke von Johann Sebastian Bach.<ref>Playliste mit Videos der Liveauftritte von Franziska Bobe</ref> Ebenso arbeitete sie mit Frieder Bernius (z. B. Georg Friedrich Händel Israel in Egypt 2009) und Jörg Straube (Claudio Monteverdi Marienvesper 2011) zusammen und wirkte an der 2014 bei CPO erschienenen Einspielung der Totenfeier von Heinrich von Herzogenberg unter der Leitung von Matthias Beckert mit.<ref>"Magische Momente", Rezension der Tonaufnahme von Heinrich von Herzogenbergs "Totenfeier" vom 26. April 2015 in klassik.com</ref>

Ihre überregionale Tätigkeit als Solistin führte sie u. a. auch in die Leipziger Thomaskirche, wo sie im März 2017 mit dem Sopransolo der Bachschen Matthäuspassion beeindruckte.<ref name=":0">Katharina Stork: Erlebte Passion in der Thomaskirche. Leipziger Volkszeitung, 21. März 2017, abgerufen am 31. März 2017.</ref>

Repertoire[Bearbeiten]

Das Repertoire von Franziska Bobe als Sopransolistin umfasst Werke aus der Barockzeit, Klassik und Romantik bis hin zu Neuer Musik. Dazu zählen die Marienvesper von Claudio Monteverdi<ref>Barbara Kaiser: Rezensionen 2019: Claudio Monteverdi (1567 - 1643): Marienvesper (Sonntag, 05.05.2019, 17.00 Uhr). In: uelzen-kantorat.de. 6. Mai 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Dezember 2019; abgerufen am 30. Dezember 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uelzen-kantorat.de</ref>, Der Messias von Georg Friedrich Händel<ref>Johannes Adam: Der Abend mit dem doppelten Halleluja. Badische Zeitung, 18. Dezember 2017, abgerufen am 18. Dezember 2017.</ref>, das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart<ref>Richard Sänger: Sternstunde mit dem Heßdorfer Singkreis. inFranken.de, 13. November 2017, abgerufen am 14. November 2017.</ref>, Paulus<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Universitätsmusik Koblenz: Abschied von Ron-Dirk Entleutner (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uni-koblenz-landau.de, abgerufen am 4. August 2016</ref> und Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy, das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns<ref>Kritik des Konzerts in der Kitzinger Stadtkirche am 20. Dez. 2015</ref> und das Requiem von Fredrik Sixten<ref>Hansgeorg Marzinkowski: Faszinierendes Requiem in der Marienkirche. In: NGZ online. 10. Juli 2019, abgerufen am 18. Juli 2019.</ref>. Einen besonderen Schwerpunkt ihres Wirkens bilden die Vokalwerke von Johann Sebastian Bach, sowohl die Solopartien des Weihnachtsoratoriums<ref>Günter Greb: Weihnachtsoratorium: Mit Bach auf Du und Du. In: nordbayern.de. 29. Dezember 2019, abgerufen am 30. Dezember 2019.</ref>, der Passionen<ref name=":0" /><ref>Susanne Benda: Es ist vollbracht (Konzertkritik Johannespassion). In: Stuttgarter Nachrichten. 7. April 2015, abgerufen am 30. Dezember 2019.</ref> und der H-moll-Messe, als auch zahlreicher Kantaten, darunter die virtuose Solokantate O holder Tag, erwünschte Zeit<ref>Kay Johannsen: J.S. Bach, Kantate BWV 210: 1 Recitativo & 2 Aria „Spielet, ihr beseelten Lieder“. Videodokument in Youtube, 16. Mai 2018, abgerufen am 18. Mai 2018.</ref>. Außerdem wirkte sie bei konzertanten Opernaufführungen als Pamina in der Zauberflöte und als Marzelline in Fidelio<ref>Konzertankündigung im Schwäbischen Tagblatt vom 26. Jan. 2015</ref> mit.

Ton- und Videoaufnahmen[Bearbeiten]

  • Heinrich von Herzogenberg, Totenfeier op. 80, Requiem op. 72. Franziska Bobe, Barbara Braeckelmann, Maximilian Argmann, Jens Hamann, Monteverdichor Wuerzburg, Thueringen Philharmonie Gotha, Matthias Beckert (Dir). CD erschienen im Juni 2014 bei CPO.
  • Liveaufnahme der Solokantate BWV 210 (Hochzeitskantate) als Videoserie in HD. Franziska Bobe, Sopran, Ensemble Stiftsbarock Stuttgart unter Kay Johannsen, Stuttgarter Schlosskirche, Juni 2018.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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