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Frauenrain

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Frauenrain
Gemeinde Antdorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(33)&title=Frauenrain 47° 44′ N, 11° 19′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(33) 47° 44′ 26″ N, 11° 18′ 34″ O
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Höhe: 655 m
Einwohner: 33 (1987)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 82387
Vorwahl: 08856
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Frauenrain ist eine ehemalige Gemeinde in Oberbayern und heute ein Gemeindeteil von Antdorf im Landkreis Weilheim-Schongau.

Geographie[Bearbeiten]

Der Weiler liegt versteckt in der Mulde eines Moränenrückens, etwa einen Kilometer südlich von Antdorf. Er besteht aus fünf Höfen und der Kirche Mariä Himmelfahrt.

Die Gemarkung Frauenrain (099227) umfasst 12,188 km² und hat 147 Einwohner.<ref>Gemarkung Frauenrain (Antdorf) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 14. Dezember 2025.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

In Frauenrain ist bereits im 11. Jahrhundert eine Kirche schriftlich erwähnt.<ref>Böse Überraschung: Frauenrainer Kirche gesperrt. In: merkur.de. 27. Mai 2011, abgerufen am 17. Juni 2018.</ref> Die heutige Kirche stand sicher bereits um 1440.<ref name="antdorf">Kirche „Maria Himmelfahrt“. In: antdorf.de. Abgerufen am 17. Juni 2018.</ref> Um 1670 und 1721 wurde sie barockisiert.<ref name="blfd">Denkmalliste für Antdorf (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. S. 1 (PDF; 128 KB), abgerufen am 17. Juni 2018.</ref> Zur Mariä-Himmelfahrts-Kirche fand lange Zeit eine Wallfahrt statt.

Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die Gemeinde Frauenrain, die zum Landgericht Weilheim gehörte und ca. 1319 Hektar groß war. Zu dieser gehörten vor der Gebietsreform in Bayern folgende Ortsteile:<ref name="ortsverz1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 255 (Digitalisat).</ref>

Am 1. Januar 1978 wurde die Gemeinde Frauenrain im Zuge der Gebietsreform aufgelöst. Der Großteil des Gebiets mit 170 Einwohnern wurde Antdorf eingegliedert. Der Gemeindeteil Steinbach mit etwa 15 Einwohnern kam zu Iffeldorf.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref>

Politik[Bearbeiten]

Folgende Personen waren von 1833 bis zur Gemeindeauflösung 1978 Gemeindevorsteher bzw. Bürgermeister der Gemeinde Frauenrain:

Zeitraum Name<ref>Max Biller: Antdorfer Heimat-Lexikon. Hrsg.: Gemeinde Antdorf. Weilheim 2000, OCLC 163415926, S. 110 ff.</ref>
1833–1835 Johann Stückl
1836–1842 Andreas Weingand
1843–1944 Ignaz Walser
1845–1850 Leonhard Jochner
1851–1853 Anton Daisenberger
1854–1856 N. Risslberger
1857–1860 Johann Spensberger
1861–1869 Johann Finsterwalder
1870–1875 Ignaz Probst
1876–1881 Philipp Adlwart
Januar – Juli 1882 Andreas Zwerger
Juli 1882–1899 Ulrich Adlwart
1900–1905 Josef Heiss
1906 – Juni 1945 Anton Annaberger
Juni – September 1945
kommissarisch
Johann Bach
September 1945 – März 1962
bis Januar 1946 kommissarisch, dann regulär
Josef Bauer
Mai 1962–1978 Georg Sonner

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:Antdorf - Frauenrain - Kirche v S.jpg
Katholische Filialkirche Mariä Himmelfahrt

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Bodendenkmäler[Bearbeiten]

Siehe: Liste der Bodendenkmäler in Antdorf

Literatur[Bearbeiten]

  • Georg Paula, Stefanie Berg-Hobohm: Landkreis Weilheim-Schongau (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band I.23). Lipp, München 2003, ISBN 3-87490-585-3, S. 20–22.
  • Jakob Sonner: Heimatgeschichte der Landgemeinde Frauenrain. 2. ergänzte Auflage, Frauenrain 1978.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Frauenrain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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