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Frauke Finsterwalder

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Datei:Frauke Finsterwalder, Berlinale 2023.jpg
Frauke Finsterwalder

Frauke Finsterwalder (* 1975 in Hamburg) ist eine deutsche Filmregisseurin und Drehbuchautorin.

Leben[Bearbeiten]

Frauke Finsterwalder wurde 1975 in Hamburg geboren. Ihre Schulzeit verbrachte sie teilweise in den USA.<ref>Die Leiden der Jungen. Website des Goethe-Instituts. Abgerufen am 19. Juni 2013.</ref> Anschließend studierte sie in Berlin Literaturwissenschaft und Geschichte.<ref name="ts">Michael Stürzenhofecker: Sommerlagerkommunisten. In: Der Tagesspiegel, 13. September 2007. Abgerufen am 19. Juni 2013.</ref> Als Regieassistentin arbeitete sie an der Berliner Volksbühne und am Maxim-Gorki-Theater.<ref name="fv">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Porträt von Frauke Finsterwalder (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. August 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fischerverlage.de. Website des S. Fischer Verlags. Abgerufen am 19. Juni 2013.</ref> Zudem war sie als Freie Journalistin unter anderem für die Berliner Boulevardzeitung B.Z.<ref>Ehepaar Kracht zeigt Finsterworld im Kino - B.Z. – Die Stimme Berlins. 12. Oktober 2013, abgerufen am 20. Juli 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> und das Magazin der Süddeutschen Zeitung tätig.<ref name="ts" />

Im Jahr 2003 begann Finsterwalder schließlich ein Studium der Dokumentarregie an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Ihre erste Kurzfilmarbeit 0.003 km wurde 2005 auf den Oberhausener Kurzfilmtagen gezeigt.<ref>0.003 km. filmportal.de. Abgerufen am 19. Juni 2013.</ref> Es folgten die Dokumentarfilme Weil der Mensch ein Mensch ist (2007, gemeinsam mit Stephan Hilpert) und Die große Pyramide (2010), welcher erstmals auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis gezeigt wurde.<ref>Thomas Lindemann: Ein Grabmal sollte Deutschland verbessern. In: Die Welt, 22. Januar 2010. Abgerufen am 25. Juni 2013</ref>

Im Juli 2013 feierte ihr erster Langspielfilm Finsterworld auf dem Filmfest München Premiere.<ref>Finsterworld. Website des Filmfests München. Abgerufen am 19. Juni 2013.</ref> In den Hauptrollen sind Sandra Hüller, Ronald Zehrfeld, Margit Carstensen, Carla Juri, Michael Maertens und Corinna Harfouch zu sehen.<ref>Drehstart für Finsterworld. ana-radica-presse.com. Abgerufen am 19. Juni 2013.</ref> Finsterworld wurde 2013 auf dem World Film Festival in Montréal mit dem Zenith-Award für den besten Debütfilm ausgezeichnet,<ref>Abendzeitung Germany: 'Finsterworld': Deutscher Film gewinnt Preis beim World Film Festival. 6. September 2013, abgerufen am 20. Juli 2022.</ref> sowie der TV-Spielfilm-Preis vom Film Festival Köln, der Cologne Conference, verliehen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. September 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cologne-conference.de</ref> Der Film gewann auf dem Wettbewerb des Zurich Film Festival 2013 das goldene Auge als bester deutschsprachiger Spielfilm, sowie den Preis der Schweizer Filmkritik.<ref>Zurich Film Festival. Abgerufen am 20. Juli 2022.</ref> Ferner wurde Finsterworld fünfmal für den Deutschen Filmpreis 2014 nominiert, unter anderem auch als bester Spielfilm, erhielt den Preis der Deutschen Filmkritik für das beste Drehbuch und den Deutschen Regiepreis Metropolis 2014 für die beste Nachwuchs-Regiearbeit.

Im Februar 2023 wurde ihr zweiter Spielfilm Sisi & Ich in der Sektion Panorama auf der 73. Berlinale gezeigt.<ref>Sisi & Ich. In: berlinale.de. Abgerufen am 21. Februar 2023.</ref> Ende März kam der Film in die Kinos im deutschsprachigen Raum. Mitte Juni wurde ihr der Bayerische Filmpreis 2023 für Regie verliehen.

Frauke Finsterwalder ist seit 2007 mit dem Schweizer Schriftsteller Christian Kracht verheiratet. Das Ehepaar lebte in Los Angeles und in Indien und hat eine Tochter.<ref>Christian Kracht’s ‘Imperium’ is a Melvillean Masterpiece of the South Seas. 21. Juli 2015, abgerufen am 22. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit 2020 lebt die Familie in der Schweiz.<ref name="aufklappen">Pascal Mathéus: Interview: Auf eine Zigarette mit Christian Kracht. In: Aufklappen. 1. Juli 2020, abgerufen am 17. August 2020.</ref> Finsterwalder ist Mitglied im Bundesverband Regie (BVR).<ref>Frauke Finsterwalder beim BVR, abgerufen am 7. März 2025</ref>

Filmografie[Bearbeiten]

  • 2005: 0.003 km (Kurzfilm)
  • 2007: Weil der Mensch ein Mensch ist (Dokumentarfilm)
  • 2010: Die große Pyramide (Dokumentarfilm)
  • 2013: Finsterworld
  • 2023: Sisi & Ich

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Frauke Finsterwalder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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