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Freistein bei Attiswil

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Freienstein von Attiswil

Der mannshohe sogenannte Freistein bei Attiswil (auch Freienstein) ist ein erratischer Block. Er steht bei der Kirche von Attiswil bei Solothurn im Kanton Bern in der Schweiz, "150 Schritte südwestlich von der Kirchhofmauerecke"<ref>A. Morlot, Der Freistein von Attiswyl. Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern 3/1, 1855–1857, 38. DOI: https://doi.org/10.5169/seals-370671</ref>. Der erratische Block steht seit 1920 als Naturdenkmal (geologisches Objekt) unter staatlichem Schutz (Nr. 1/6, RRB 9.12.20). Er ist Bestandteil des Rhonegletschers<ref>Valentin Binggeli, die geschützten Naturdenkmäler des Oberaargaus, Bedeutung und Praxis von Natur- und Landschaftsschutz, samt Verzeichnis, Daten und kurzen Objektbeschreibungen. Jahrbuch des Oberaargaus, Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde 8, 1965, 23-52, 41 </ref>.

Geschichte[Bearbeiten]

Bei Grabungen wurde Mitte des 19. Jahrhunderts festgestellt, dass der Stein aus weißem Granit besteht und zwölf Fuß hoch ist, davon liegen sechs Fuß unter der Erde<ref>A. Morlot, Der Freistein von Attiswyl. Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern 3/1 (1855–1857). DOI: https://doi.org/10.5169/seals-370671</ref>. Die Grabungen brachten Feuersteinfragmente, ein Stück Eisen, drei Backsteinfragmente und einen römischen Topf zu Tage<ref>A. Morlot, Der Freistein von Attiswyl. Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern 3/1 (1855–1857), 40. DOI: https://doi.org/10.5169/seals-370671</ref>. Vorlage:Hinweisbaustein Eine Sage berichtet angeblich, dass ein Vogt vom Schloss Bipp, der einen Flüchtling am Freistein niederstach, innerhalb eines Jahres nach schwerem Siechtum verstarb. Seither geht er in manchen Frühlingsnächten am Ort seiner Tat um. Eine Nutzung als Freistein ist nicht urkundlich belegt<ref>Valentin Binggeli, die geschützten Naturdenkmäler des Oberaargaus, Bedeutung und Praxis von Natur- und Landschaftsschutz, samt Verzeichnis, Daten und kurzen Objektbeschreibungen. Jahrbuch des Oberaargaus, Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde 8, 1965, 23-52, 41 </ref>.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Koordinaten: 47° 14′ 40,3″ N, 7° 36′ 54,2″ O; CH1903: 613358 / 232637

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