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Friedhof Rehalp

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Datei:Friedhof Rehalp Portal.JPG
Eingangsportal (2015)
Datei:Friedhof Rehalp Urnenhof quer.JPG
Urnenhof (2015)

Der Friedhof Rehalp ist ein Friedhof im Stadtteil Riesbach im Südosten von Zürich. Er liegt in unmittelbarer Nähe seines Nachfolgers, des Friedhofs Enzenbühl. Der Friedhof Rehalp zählt zu den ältesten noch in Betrieb stehenden Friedhöfen der Stadt Zürich.<ref name="stzh">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Friedhof Rehalp (Memento vom 29. März 2019 im Internet Archive).</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

1873 war der Friedhof Neumünster voll belegt, der bis dahin für die drei Gemeinden Hottingen, Hirslanden und Riesbach benutzt worden war und sich unmittelbar neben der reformierten Kirche Neumünster befunden hatte. Deshalb wurde der Bau eines neuen, zur damaligen Zeit weit ausserhalb des Siedlungsgebietes auf der Rehalp gelegenen Friedhofs angegangen, der 1874 eröffnet wurde. Weil das Bestattungswesen im Jahr 1874 durch eine Revision der Bundesverfassung von den Kirchen an die politischen Gemeinden übergegangen war, übernahmen die politischen Gemeinden Hottingen, Hirslanden und Riesbach den Betrieb des Friedhofs ab dem Jahr 1876 von der Kirche Neumünster. Als 1893 diese Gemeinden Teil der Stadt Zürich wurden, übernahm diese fortan den Betrieb des Friedhofs Rehalp.

Obwohl der neue Friedhof 1892 nochmals erweitert wurde, war er bereits im Jahr 1900 vollständig belegt. Zunächst plante die Stadt als Ergänzung für den Friedhof Rehalp einen neuen Friedhof Balgrist, der jedoch nicht realisiert werden konnte. Schliesslich erfolgten der Bau und 1902 die Einweihung des Friedhofs Enzenbühl. Heute ergänzen sich die beiden Friedhöfe Rehalp und Enzenbühl vom Grabplatzangebot und von den Bestattungsarten her, aber auch in Sachen Unterhalt, Betrieb und Verwaltung. Im Jahr 1919 wurde der Urnenhof erbaut, der als Wahrzeichen des Friedhofs Rehalp gilt. Seit 1919 wurde er kaum noch verändert. Seine gesamte Anlage steht seit 2004 unter Baudenkmalschutz.<ref name="stzh" /><ref name="wzrk">Norbert Loacker, Christoph Hänsli: Wo Zürich zur Ruhe kommt. 1998, S. 115–116.</ref>

Areal und Bauten[Bearbeiten]

Das dreieckige, in leichter Hanglage situierte Friedhofsgelände ist streng geometrisch gegliedert. Es besitzt einen alten Baumbestand. Grosse Platanen, Blutbuchen und Linden sind mit Nadelgehölzen wie Scheinzypressen kombiniert. Die Familiengräber, die in schmalen Bändern entlang der äusseren und inneren Peripherien angelegt sind, prägen das Bild des Friedhofs massgeblich. Einzige Hochbauten auf dem Friedhof Rehalp sind die Dienstgebäude am Haupteingang sowie am Werkhof.<ref name="stzh" /><ref name="wzrk" />

Glocke[Bearbeiten]

Datei:Friedhof Rehalp, Glocke.jpg
Glocke im zerlegten Zustand (2024)

Auf dem Friedhof befand sich eine kleine Glocke mit dem Ton d3. Sie hing an einer Stange und wurde von Hand geläutet. Die Glocke wurde abgebaut und wird an den Friedhof Sihlfeld verkauft.

Grabstätten bedeutender Persönlichkeiten[Bearbeiten]

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Der Friedhof Rehalp ist die letzte Ruhestätte von:

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Norbert Loacker, Christoph Hänsli: Wo Zürich zur Ruhe kommt. Die Friedhöfe der Stadt Zürich. Orell Füssli, Zürich 1998, ISBN 3-280-02809-4.
  • Daniel Foppa: Berühmte und vergessene Tote auf Zürichs Friedhöfen. 2., ergänzte und nachgeführte Auflage. Limmat, Zürich 2003, ISBN 3-85791-446-7.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Friedhof Rehalp – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Koordinaten: 47° 21′ 7″ N, 8° 34′ 47″ O; CH1903: 686216 / 245192

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