Friedrich Greim
Friedrich Wilhelm Greim (* 12. Mai 1824 in Mommenheim (Rheinhessen); † 8. April 1913 in Darmstadt) war ein deutscher Lehrer und Politiker im Großherzogtum Hessen.
Leben[Bearbeiten]
Greim war der Sohn des Pfarrers Karl Friedrich Greim und dessen Ehefrau Marie Philippine geb. Kessel. Der Protestant Greim heiratete 1858 Mathilde Emma Katinka geb. Heddäus (1834–1908).
Greim studierte an der Hessischen Ludwigs-Universität Philologie und wurde 1844 im Corps Rhenania Gießen aktiv.<ref name="KKL1910">Kösener Korpslisten 1910, 37/327</ref> Im selben Jahr wurde er noch Mitglied des Corps Hasso-Nassovia.<ref name="KCL1930">Kösener Corpslisten 1930, 101/83; 37, 1006</ref> 1846 erhielt er das Band des Corps Hassia Gießen.<ref name="KCL1930" /> 1857 Realschullehrer in Offenbach am Main. 1860 wurde er 1. Lehrer und Dirigent an der Realschule in Alsfeld, bevor er 1863 als Direktor der Realschule nach Offenbach zurückkehrte. Von 1872 bis 1874 saß er in der Zweiten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen. Er wurde für den Wahlbezirk der Stadt Offenbach gewählt. Er wurde 1874 zum Oberschulrat und 1880 zum Geheimen Oberschulrat ernannt. Ab 1881 war er Mitglied der Hessischen Zentralstelle für Landesstatistik in Darmstadt. 1895 wurde er pensioniert.
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Ehrungen[Bearbeiten]
- Ehrenmitglied des Corps Rhenania Gießen<ref name="KKL1910" />
Literatur[Bearbeiten]
- Hans Georg Ruppel, Birgit Groß: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biographische Nachweise für die Landstände des Großherzogtums Hessen (2. Kammer) und den Landtag des Volksstaates Hessen (= Darmstädter Archivschriften. Bd. 5). Verlag des Historischen Vereins für Hessen, Darmstadt 1980, ISBN 3-922316-14-X, S. 115.
- Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 152.
- Klaus-Dieter Rack, Bernd Vielsmeier: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biografische Nachweise für die Erste und Zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen 1820–1918 und den Landtag des Volksstaats Hessen 1919–1933 (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 19 = Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission. NF Bd. 29). Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-88443-052-1, S. 356–357.
Weblinks[Bearbeiten]
- Greim, Friedrich Wilhelm. Hessische Biografie. (Stand: 8. April 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- Vorlage:Parlamente in Hessen
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Philipp Casimir Krafft (1820–1824) | Anton André (1826–1830) | Friedrich Schenck (1832–1833) | Frédéric Pfaltz (1834) | Peter Georg d’Orville (1835–1841) | Valentin Otto (1841–1849) | Eduard Gölzenleuchter (1849) | August Metz (1850–1856) | Ludwig Ewald (1856–1862) | Joseph Hillebrand (1862–1865) | August Ludwig Kugler (1865–1866) | Carl Johann Hoffmann (1866–1872) | Friedrich Greim (1872–1874) | Hermann Weber (1874–1878) | Gustav Böhm (1878–1888) | Hermann Weber (1888–1896) | Carl Ulrich (1897–1918) | Leonhard Eißnert (1911–1918) für den neuen WB Offenbach II Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Greim, Friedrich |
| ALTERNATIVNAMEN | Greim, Friedrich Wilhelm (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | Oberschulrat und Landtagsabgeordneter im Großherzogtum Hessen |
| GEBURTSDATUM | 12. Mai 1824 |
| GEBURTSORT | Mommenheim (Rheinhessen) |
| STERBEDATUM | 8. April 1913 |
| STERBEORT | Darmstadt |