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Fritz Weigel

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Fritz Weigel (* 1926<ref>Der Aufsatz von Herbert Brandl Neue motivierende Schulversuche zum Thema Aluminium in Praxis der Naturwissenschaften – Chemie in der Schule 1986, 35, S. 30–33 ist ihm zum 60. Geburtstag gewidmet. VIAF gibt 1914 als Geburtsjahr an.</ref>; † 10. Oktober 1986<ref>GDCh-Bewerberliste. In: Nachrichten aus Chemie, Technik und Laboratorium. 35, 1987, S. 83, doi:10.1002/nadc.19870350130. Dort ist angegeben, dass er mit 60 Jahren starb.</ref>) war ein deutscher Chemiker, der sich mit Kernchemie befasste.

Weigel studierte Chemie in Mainz und Göttingen und wurde bei Wilhelm Geilmann in Mainz promoviert. Als Post-Doktorand war er an der University of California, Berkeley bei Glenn T. Seaborg und Burris B. Cunningham. 1965 habilitierte er sich an der Ludwig-Maximilians-Universität München in Anorganischer Chemie und Radiochemie und wurde dort 1978 Professor am Institut für Anorganische Chemie. 1957 war er am Radiation Laboratory der University of California in Berkeley.<ref>Von ihm erschien The isolation of Americium 241 in 100 Milligram quantities from large amounts of impurities, Lawrence Berkeley Lab, UCRL-3934, September 1957.</ref>

Er befasste sich mit Anorganischer Chemie und Kernchemie und veröffentlichte über Verbindungen von Promethium. 1963 stellte er erstmals am Oak Ridge National Laboratory metallisches (elementares) Promethium dar.<ref name="PM_METALL">Fritz Weigel: Darstellung von metallischem Promethium. In: Angewandte Chemie. 1963, 75 (10), S. 451–451. doi:10.1002/ange.19630751009.</ref>

Zu seinen Diplomanden in München gehört Robert Schwankner.

Er war verheiratet mit Anne Weigel und hat zwei Söhne, Andreas und Matthias Weigel.

Schriften[Bearbeiten]

  • mit V. Scherer, H. Henschel: Die Chemie des Promethiums. In: Radiochimica Acta. Band 4, 1965, S. 18–23.
  • Die Chemie des Promethiums. In: Fortschr. Chem. Forsch. 1969, 12 (4), S. 539–621. doi:10.1007/BFb0051097.
  • Chemie für Maschinenbauer und Elektrotechniker. Vieweg/Teubner, Uni-text 1976.
  • Kapitel Uranium und (mit Joseph Katz und Glenn Seaborg) Plutonium in Katz, Seaborg, Lester Morss (Hrsg.): Chemistry of the Actinide Elements. Band 1, Chapman and Hall 1986.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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