Fritz Wrampe
Fritz Wrampe (* 17. Januar 1893 in München;<ref>In Ulm laut kunstaspekte.de, abgerufen am 20. Oktober 2013.</ref> † 13. November 1934 in München) war ein deutscher Bildhauer, Zeichner und Graphiker. Er gilt als renommierter Tierplastiker.<ref>Imme Oldenburg: Tierplastik im 20. Jahrhundert. Heinz Theuerjahr (1913–1991). Dissertation. Passau 2000. S. 54. opus-bayern.de (PDF; 1.1 MB.)</ref>
Leben und Wirken[Bearbeiten]
Fritz Wrampe wurde als Sohn evangelischer Eltern 1893 in München geboren. Sein Vater war Kaufmann<ref name="matrikel">Fritz Wrampe, 05453 im Matrikelbuch 1884–1920. Bei der Matrikeldatenbank der Akademie der Bildenden Künste München abgerufen am 20. Oktober 2013.</ref> und stammte aus einer baltischen Familie, die Mutter kam aus Augsburg.<ref>Hans Kiessling: Begegnung mit Bildhauern: Münchner Kunstszene 1955–1982. Dokumentation über 99 Bildhauer, mit einem Vorwort von Karl Ude. EOS, St. Ottilien 1982, ISBN 3-88096-183-2. S. 604.</ref> Im November 1914 nahm er die Ausbildung beim Maler Adolf Hengeler an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste München auf. Später hatte er auch Unterricht bei Hugo von Habermann und Heinrich von Zügel. Von 1917 bis 1923 war er an der Akademie Mitglied der Bildhauerklasse von Hermann Hahn.<ref name="matrikel" /><ref name="SMB">Liste der neu identifizierten Skulpturen – Zur Ausstellung „Der Berliner Skulpturenfund. ‚Entartete Kunst‘ im Bombenschutt“. Pressemitteilung (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im September 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) vom 18. März 2012. Staatliche Museen zu Berlin, abgerufen am 21. Oktober 2013. S. 4 f. (PDF, 74 kB.)</ref> Es waren u. a. Toni Stadler und Ludwig Kasper seine Kommilitonen.<ref>Nicole Mende: Die Villa Romana – Ein Künstlertraum? Das wiedereröffnete Künstlerhaus aus dem Blickwinkel der Stipendiaten von 1959 bis 1970. S. 3. villaromana.org (PDF; 4.5 MB.)</ref>
Wrampe war ab 1921 Mitglied der Münchner Neuen Secession. Zusammen mit dem Bildhauer Ludwig Kasper und dem Maler Florian Bosch (1900–1972) unterhielt er von 1923 bis 1928 ein Atelier im ehemaligen Schwanthaler-Museum. Ab 1928 arbeitete er als Gast im Atelier von Heinrich Kirchner. 1931 unternahm er zusammen mit diesem sowie dem Maler Max Schöfer (1895–1966) eine Studienreise nach Italien.<ref name="SMB" /> Diese war ermöglicht durch ein Akademiestipendium und führte nach Assisi, Verona, Perugia, Rom, Neapel und Pompeji.<ref>Hans Kiessling: Begegnung mit Bildhauern: Münchner Kunstszene 1955–1982. EOS, St. Ottilien 1982, ISBN 3-88096-183-2. S. 604.</ref>
Fritz Wrampe litt unter nervösen Magenbeschwerden und Depressionen. Dreimal in seiner Laufbahn (das eine Mal nach dem Tod seines Vaters<ref>Hans Kiessling: Begegnung mit Bildhauern: Münchner Kunstszene 1955–1982. Dokumentation über 99 Bildhauer, mit einem Vorwort von Karl Ude. EOS, St. Ottilien 1982, ISBN 3-88096-183-2. S. 604.</ref>) sah er sich veranlasst, alle erreichbaren Arbeiten zu zerschlagen und seine Ateliereinrichtung zu verschenken. So sind von ihm nur früh veräußerte oder in seiner letzten Zeit entstandene Werke erhalten geblieben.<ref>Waldemar Grzimek: Deutsche Bildhauer des zwanzigsten Jahrhunderts. Leben, Schulen, Wirkungen. Heinz Moos Verlagsgesellschaft, München 1969. S. 196.</ref> 1934 wurde er von seiner Geliebten erschossen.<ref name="Emmert">Claudia Emmert: „Lebenszeichen.“ Heinrich Kirchner – Plastiken. Ausstellungsführer. Städtische Galerie Erlangen, 2009. S. 3. Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.staedtische-galerie-erlangen.de ( vom 21. Oktober 2013 im Internet Archive) (PDF; 489 kB.)</ref> Der Bildhauer Bernhard Bleeker hielt seine Trauerrede.<ref>Frank Henseleit: Der Bildhauer Bernhard Bleeker (1881–1968). Leben und Werk. Dissertation. Augsburg 2005/2007. S. 30. opus.bibliothek.uni-augsburg.de (PDF; 2.6 MB.)</ref>
Wrampes künstlerisches Bestreben wird in diesem Zitat deutlich: Die Naturform muss reduziert werden und doch die ganze Natur in der Plastik enthalten bleiben.<ref>Veronika Wiegartz (Hrsg.): Wir sind letzte Mohikaner: Gerhard Marcks und Hans Wimmer : Plastik von 1965–1985. Gerhard-Marcks-Stiftung, Bremen 2003, ISBN 3-924412-44-8. </ref> Teilweise wurden seine Werke vom nationalsozialistischen Regime durch das Reichspropagandaministerium als „Entartete Kunst“ beschlagnahmt, so im August 1937 aus der Staatsgalerie München.<ref name="Emmert" /> Heinrich Kirchner, dem Künstlerfreund Wrampes, überließ seine Witwe den gesamten künstlerischen Nachlass zur Verwaltung.<ref name="Emmert" />
Fritz Wrampe hat mehr als 1100 Zeichnungen hinterlassen.<ref>Tilman Falk: Vorwort. In: Michael Semff (Hrsg.): Fritz Wrampe. Zeichnungen. Katalog. Staatliche Graphische Sammlung, München 1993, ISBN 3-927803-09-X. S. 7.</ref> Zwölf seiner Druckgraphiken befinden sich als Teil der Sammlung von Alfred Kubin im Oberösterreichischen Landesmuseum Linz.<ref>Brigitte Heinzl: Die Graphiksammlung Alfred Kubins im Oberösterreichischen Landesmuseum. In: Jahrbuch des oberösterreichischen Musealvereines. 115. Band. Linz 1970. S. 222. [[[:Vorlage:OoeGeschichte/URL]] ooegeschichte.at] [PDF]</ref> Elf seiner Lithographien befinden sich im Kubin-Haus Zwickledt: Christi Fußwaschung, Plachenwagen mit Pferd, Nackter Mann mit zwei Pferden, Männer mit Pferden, Dame im Abendkleid mit zwei Elefanten, Äsende Rehe, Panther hinter Gitter, Im Zoo, Paviane, Pferde und Büffel.<ref>Brigitte Heinzl: Das Kubinhaus in Zwickledt, seine Einrichtung und Sammlungen. In: Jahrbuch des oberösterreichischen Musealvereines. Bd. 136. Linz 1991. S. 293. [[[:Vorlage:OoeGeschichte/URL]] ooegeschichte.at] [PDF]</ref>
Werke (Auswahl)[Bearbeiten]
- Antilope. Bronze, 49 × 59 × 30 cm. Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne München.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Abb. ( vom 22. Oktober 2013 im Webarchiv archive.today) auf b p k – Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte (abgerufen am 22. Oktober 2013).</ref>
- Reiter. Bronze, 44 × 36,5 cm; 1933/1934.<ref>Beschreibung in: Liste der neu identifizierten Skulpturen – Zur Ausstellung „Der Berliner Skulpturenfund. ‚Entartete Kunst‘ im Bombenschutt“. Pressemitteilung (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im September 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) vom 18. März 2012. Staatliche Museen zu Berlin, abgerufen am 21. Oktober 2013. S. 5. (PDF, 74 kB.)</ref> (1937 aus Städtischer Kunsthalle Mannheim beschlagnahmt / um 1939 in Kommission in der Kunsthandlung Karl Buchholz,<ref>Pressefotos Der Berliner Skulpturenfund. „Entartete Kunst“ im Bombenschutt – Identifizierte Funde. Abgerufen am 20. Oktober 2013. (PDF-Datei, 377 kB.)</ref> seit 2011 Teil des Berliner Skulpturenfundes.<ref>Annika Wind: „Entartete Kunst“ aus der Erde. Bei morgenweb.de, abgerufen am 20. Oktober 2013.</ref>)
- Stehendes Zeburind.<ref>Abbildungen Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.passau-live.de ( vom 22. Oktober 2013 im Internet Archive), Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.passau-live.de ( vom 22. Oktober 2013 im Internet Archive) auf passaulive – Die Stadt im Netz (abgerufen am 22. Oktober 2013).</ref>
- Mädchenakt. Zement. Verschollen. (1937 aus Bayerischen Staatsgemäldesammlungen beschlagnahmt.)
- Wartendes Pferd. Bronze, Höhe 71 cm, 1933/1934. Lehmbruck-Museum, Duisburg.<ref>Inv.-Nr. 181/1936.</ref>
- Wie Pferde in der Schwemme. Lithographie. (Aus der Jahresausstellung des Dt. Künstlerbundes 1953 angekauft durch die Hamburger Kunsthalle.<ref>Myriam Maiser: Der Streit um die Moderne im Deutschen Künstlerbund unter dem ersten Vorsitzenden Karl Hofer – Eine Analyse der Ausstellungen von 1951 bis 1955. Dissertation, Berlin 2007/2010. Darin Kapitel 4. Die Analyse der Jahresausstellungen von 1951 bis 1955. S. 150. diss.fu-berlin.de (PDF; 568 kB.)</ref>)
- Selbstbildnis. Feder, 300 × 197 mm. Graphische Sammlung, Staatsgalerie Stuttgart.<ref>Thomas Döring: Ansichten vom Ich: 100 ausgewählte Blätter der Sammlung „Künstler sehen sich selbst – Graphische Selbstbildnisse des 20. Jahrhunderts“ im Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig. 1997. S. 162.</ref>
Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]
Einzelausstellungen
- 1935/1936: Ausstellung des Nachlasses. Bibliotheksbau des Deutschen Museums, München.<ref>Waldemar Grzimek: Deutsche Bildhauer des zwanzigsten Jahrhunderts. Leben, Schulen, Wirkungen. Heinz Moos, München 1969. S. 196, 198.</ref>
- 1959: Gedächtnisausstellung zum 25. Todestag, Kunstverein München.
- 1993/1994: Fritz Wrampe. Zeichnungen. Staatliche Graphische Sammlung München.<ref>Michael Semff (Hrsg.): Fritz Wrampe. Zeichnungen. Katalog. Staatliche Graphische Sammlung, München 1993, ISBN 3-927803-09-X.</ref>
Gruppenausstellungen
- 1927: Zeichnungen und Skulpturen von Wrampe. Kollektivausstellung. Galerie Thannhauser, München.<ref>Waldemar Grzimek: Deutsche Bildhauer des zwanzigsten Jahrhunderts. Leben, Schulen, Wirkungen. Heinz Moos, München 1969. S. 196.</ref>
- 1931: Hans Gött, Walter Schulz-Matan, Fritz Wrampe. Kunstverein, München.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ausstellungsverzeichnis ( vom 8. Oktober 2013 im Internet Archive) auf der Hans Gött-Website, abgerufen am 30. Oktober 2013.</ref>
- 1932: Düsseldorf-Münchener Kunstausstellung. Kunstpalast, Düsseldorf, 14. Mai bis 31. August.<ref>Laut Teilnehmende Künstler der Münchner Neue Sezession München. auf Website zu Pitt Kreuzberg, abgerufen am 21. Oktober 2013.</ref>
- (?) 1934/1935: Wrampes Äsende Antilope. In: Münchener Kunst. Neue Pinakothek München.<ref>Die Kunst für Alle. Nr. 50, 1935, S. 174 (Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.arthistoricum.net ( vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive) [abgerufen am 26. November 2013]). Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Die Kunst für Alle ( des Vorlage:IconExternal vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- 1936: Fritz Wrampe, Toni Stadler, Heinrich Kirchner, Ludwig Kasper, Fritz Griebel, Hubert Kapusta. Kunstverein in Hamburg, 9. Mai bis 7. Juni.
- 1937: Wrampes Reiter. In: Junge deutsche Bildhauer. Städtische Kunsthalle Mannheim. (Leihgabe aus dem Nachlaß.)
- 1939: Anton Hiller, Fritz Wrampe, Toni Stadler, Heinrich Kirchner, Gerhard Marcks. Galerie Günther Franke, München.<ref>Ausgewählte Ausstellungen von Toni Stadler bei Artnet, abgerufen am 20. Oktober 2013.</ref>
- 1947: Neue Gruppe. Städtische Galerie im Lenbachhaus, München.<ref>Ruth Kissling: Die Anfänge der Neuen Gruppe. S. 2. neuegruppe-hausderkunst.de (PDF; 98 kB.)</ref>
- 1951: Wrampes Zeburind in: Deutsche Skulptur der Gegenwart. Kestner-Gesellschaft, Hannover.<ref>Carl Georg Heise: Plastik in der rechten Umgebung – Zu zwei Ausstellungen in Hannover. In: „Die Zeit“ vom 30. Mai 1951, abgerufen am 21. Oktober 2013.</ref>
- 1953: Wrampe-Gedächtnisschau innerhalb der Dritten Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes, Kunsthalle am Glockengießerwall, Hamburg. (In separatem Raum vier Zeichnungen und drei Skulpturen, Äsende Antilope, Liegende Antilope und Blinder.)<ref>Myriam Maiser: Der Streit um die Moderne im Deutschen Künstlerbund unter dem ersten Vorsitzenden Karl Hofer – Eine Analyse der Ausstellungen von 1951 bis 1955. Dissertation, Berlin 2007/2010. Darin Kapitel 4. Die Analyse der Jahresausstellungen von 1951 bis 1955. S. 131, 150, 151. diss.fu-berlin.de (PDF; 568 kB.)</ref>
- 1979: Die Zwanziger Jahre in München. Münchner Stadtmuseum.<ref>Christoph Stötzl (Hrsg.): Die Zwanziger Jahre in München. Katalog. Münchner Stadtmuseum, 1979. S. 160, 520, 753.</ref>
- 2008/2009: Wrampes Stehendes Zeburind. In: Gestalt – Form – Figur. Hans Wimmer und die Münchener Bildhauerschule. Oberhausmuseum, Passau<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ausstellungsbeschreibung ( vom 24. September 2015 im Internet Archive), abgerufen am 20. Oktober 2013.</ref> / Ernst-Barlach-Stiftung, Güstrow<ref>Ausstellungskatalog Gestalt – Form – Figur., abgerufen am 20. Oktober 2013.</ref> / Georg-Kolbe-Museum, Berlin.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ausstellungsseite ( vom 21. Oktober 2013 im Internet Archive), abgerufen am 20. Oktober 2013.</ref>
- 2010–2013: Wrampes Reiter. Im Rahmen der Wanderausstellung Berliner Skulpturenfund.<ref>In Schloss Gottorf nicht mehr gezeigt, laut Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.„Entartete Kunst“ im Bombenschutt. ( vom 29. September 2013 im Internet Archive) Abgerufen am 20. Oktober 2013.</ref>
- 2011: Giraffe, 1928. In: Giraffe, Pudel, Dromedar. Tierplastik deutscher Bildhauer des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung Karl H. Knauf, Berlin. Edwin Scharff Museum, Neu-Ulm.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Abbildung auf Faltblatt zur Ausstellung ( vom 23. September 2015 im Internet Archive) (PDF; 1,8 MB), abgerufen am 20. Oktober 2013.</ref>
Würdigung[Bearbeiten]
- Hans Eckstein: „Eins der ursprünglichsten Talente war zweifellos der verstorbene Fritz Wrampe, bei dem schwer zu sagen ist, ob seine Zeichnungen und Lithos oder seine Skulpturen die kostbarere Hinterlassenschaft sind.“<ref>Hans Eckstein: Zur Einführung. In: Maler und Bildhauer in München. Kurt Desch, München 1946.</ref>
- Waldemar Grzimek: „Wrampe [....] ergänzt das differenzierte Kopf- und Figurenmodellieren mit grotesken Tierkompositionen. In seiner Liegenden Antilope, dieser zeitlos schönen Plastik, findet er bewegte Flächenbeziehungen und Formkontraste, die kommende Stilformen ankündigen.“<ref>Waldemar Grzimek: Deutsche Bildhauer des zwanzigsten Jahrhunderts. Leben, Schulen, Wirkungen. Heinz Moos, München 1969. S. 196, 198.</ref>
- Ernst Holzinger: „Die letzten Bildwerke sind ganz rein und vollkommen in der plastischen Vorstellung und Verwirklichung geworden, und die letzten Zeichnungen haben eine wahre graphische Meisterschaft erreicht.“<ref>Ernst Holzinger: Fritz Wrampe. In: Michael Semff (Hrsg.): Fritz Wrampe. Zeichnungen. Katalog. Staatliche Graphische Sammlung, München 1993, ISBN 3-927803-09-X. S. 9.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
Monographien
- Joachim Heusinger von Waldegg: Der Bildhauer und Zeichner Fritz Wrampe (1893–1934). Ein Beitrag zur deutschen Bildhauerei im 20. Jahrhundert. Dissertation mit Werkverzeichnis. Hamburg 1971.
- Michael Semff (Hrsg.): Fritz Wrampe. Zeichnungen. Katalog. Mit Beiträgen von Tilman Falk, Ernst Holzinger, Florian Huber und Michael Semff. Staatliche Graphische Sammlung, München 1993, ISBN 3-927803-09-X.
- Markus von Gosen: Erinnerung an Fritz Wrampe. In: Graphische Kunst. Heft 53 / 2. Heft 1999. Edition Curt Visel, Memmingen 1999.
Anthologien
- Fritz Nemitz (Hrsg.): Junge Bildhauer. Rembrandt, Berlin 1939. (= Die Kunstbücher des Volkes. Bd. 3.)
- Fritz Wrampe. In: Maler und Bildhauer in München. Kurt Desch, München 1946. S. 25–27, 72.
- Franz Roh: „Entartete“ Kunst. Kunstbarbarei im Dritten Reich. Fackelträger, Hannover 1962. S. 226, 237.
- Waldemar Grzimek: Deutsche Bildhauer des zwanzigsten Jahrhunderts. Leben, Schulen, Wirkungen. Heinz Moos Verlagsgesellschaft, München 1969. S. 75, 173, 174, 196–198, 314, 315.
- Hans Kiessling: Begegnung mit Bildhauern: Münchner Kunstszene 1955–1982. Dokumentation über 99 Bildhauer, mit einem Vorwort von Karl Ude. EOS, St. Ottilien 1982, ISBN 3-88096-183-2. S. 604–609.
- Matthias Wemhoff (Hrsg.): Der Berliner Skulpturenfund. „Entartete Kunst“ im Bombenschutt. Entdeckung – Deutung – Perspektive. Begleitband zur Ausstellung mit den Beiträgen des Berliner Symposiums. Schnell & Steiner, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7954-2628-6.
Weblinks[Bearbeiten]
- Literatur von und über Fritz Wrampe im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Werke Fritz Wrampes beim Bildindex
- Auktionsresultate zu Fritz Wrampe bei artnet
- Fritz Wrampe Freie Universität Berlin
- Biographisches zu Fritz Wrampe auf der Website der Wellcome Library, London. (englisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wrampe, Fritz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bildhauer, Zeichner und Graphiker |
| GEBURTSDATUM | 17. Januar 1893 |
| GEBURTSORT | München |
| STERBEDATUM | 13. November 1934 |
| STERBEORT | München |
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- Bildhauer (München)
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- Künstler in Ausstellungen „Entartete Kunst“
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