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Frozen Angels

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Vorlage:Medienbox/Kopf
Produktionsland Deutschland,
Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2005
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe

</ref>

Stab
Regie Frauke Sandig,
Eric Black
Drehbuch Frauke Sandig,
Eric Black
Produktion Frauke Sandig,
Eric Black
Musik Zoë Keating,
Jörg Seibold
Kamera Eric Black
Schnitt Silke Botsch

Frozen Angels ist ein Kinodokumentarfilm aus dem Jahr 2005 von Frauke Sandig und Eric Black.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film erzählt von Menschen in Los Angeles, die Pioniere eines neuen Zeitalters sind – Protagonisten einer Traumfabrik, die perfekt modellierte Kinder verspricht. Persönliche Geschichten von Eispenderinnen, Leihmüttern, Samenbankpräsidenten, Genforschern, Radiomoderatoren, erwachsenen Designer-Babys, unfruchtbaren Paaren und feministischen Anwältinnen fügen sich zu einer albtraumhaften Vision der Zukunft der menschlichen Reproduktion, wo sie längst begonnen hat. Der Film wurde auf dem Sundance Film Festival 2005<ref>Doku-Tipp Frozen Angels. In: dokumentarfilm.info. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 11. März 2017.@1@2Vorlage:Toter Link/www.dokumentarfilm.info (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Frozen Angels - The Film. PBS Independent Lens, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. Oktober 2015; abgerufen am 11. März 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> uraufgeführt, auf zahlreichen internationalen Filmfestivals gezeigt und unter anderem mit dem Prix du Public der Visions du Réel in Nyon ausgezeichnet.<ref>„Frozen Angels“ gewinnt Preis beim Dokumentarfilmfestival in Nyon. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. März 2017; abgerufen am 11. März 2017.</ref>

Kritik[Bearbeiten]

Die Kritik bewertet Frozen Angels überwiegend positiv, so schreibt Thomas Assheuer in der ZEIT bezugnehmend auf die Fortpflanzungsindustrie Kaliforniens: „In der aseptischen Höflichkeit ihrer Welt gibt es immer einen Wunsch, der zu erfüllen, und eine Option, die zu nutzen ist. Frozen Angels denunziert dieses Verlangen nicht. Der brillant gedrehte Film ist vielmehr ein Meisterwerk an Nüchternheit und Distanz, und er verlässt sich allein auf die kalte Suggestion seiner Bilder.“<ref>Thomas Assheuer: Die Menschenmacher. Die Zeit, abgerufen am 11. März 2017.</ref> Ähnlich kommentiert die Welt: „Blondinen bevorzugt... Das Erschütternde an Frozen Angels ist nicht, wie absonderlich manche der Hauptfiguren sich gebärden. Sondern wie sympathisch, vertraut und natürlich sie wirken.“ Auch der Freitag sieht das Science-Fiction-artige Szenario, das im Film dargestellt wird, nah an der heutigen Realität: „Der Film stellt ein hervorragendes Essay dar zum Stand der Fortpflanzungsmöglichkeiten in Kalifornien. (…) Wo die Selektionsmöglichkeiten des genetic engineering zum Greifen nah scheinen, so dass sich bereits abzeichnet, was dabei herauskommt, wenn Eltern die Eigenschaften ihrer Kinder bestimmen: Die Welt wird blond und blauäugig werden.“ In der Frankfurter Rundschau heißt es: „Wenn der Radiomoderator und Inhaber der weltgrößten Leihmütter-Agentur Bill Handel in Frozen Angels die Segnungen der künstlichen Reproduktion preist, vermischen sich Faszination und Entsetzen.“ In den USA nach der Premiere auf dem Sundance Festival schreibt Variety einerseits: „Wenn Michael Mann jemals einen Film über Fortpflanzungstechnologien machen würde, sähe er wahrscheinlich wie Frozen Angels aus“, führt dann aber fort: „Bedauerlicherweise lenken sie (die Filmemacher) von dem zum Denken anregenden Inhalt ab, indem sie die Aufmerksamkeit auf die überhöhte Bildsprache lenken.“<ref>Frozen Angels. In: Variety. Abgerufen am 11. März 2017.</ref> Von der deutschen Kritik wird der ästhetische Stil des Films hingegen gelobt: „Eine für humanistisch denkende Zuschauer erschütternde Doku mit grandioser Bildsprache und exzellentem Schnitt“, schreibt Cinema. Und Arte: „Die beiden Dokumentarfilmer Frauke Sandig und Eric Black (…) haben mit 'Frozen Angels' über drei Jahre ein gespenstisches Puzzle zusammengesetzt, deren erzählerische Dramaturgie und Visualität sich eher an Ensemble-Spielfilmen wie Short Cuts oder Magnolia denn am Dokumentarfilm orientiert.“

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Prix du Public, Festival Visions de Réel in Nyon 2005<ref>Palmarès 2005 – Visions du Réel. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. September 2019; abgerufen am 11. März 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.visionsdureel.ch</ref>
  • Prix Graine de Cinéphage, Frauenfilmfestival Créteil<ref>Frozen Angels | ITVS. Abgerufen am 11. März 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Nominierung Grand Jury Prize, Sundance Film Festival 2005<ref>https://www.imdb.com/title/tt0436334/awards</ref>
  • Special Jury Mention FICCO Festival Mexico<ref>Frozen Angels | ITVS. Abgerufen am 11. März 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Nominierung World TV Award Banff
  • Nominierung Alfred P. Sloan Filmpreis, Sundance Int. Film Festival 2005

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />