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Fuhse

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Fuhse
Vorlage:Str replace

Verlauf der Fuhse

Daten
Gewässerkennzahl DE: 484
Lage Niedersachsen, Deutschland
Flusssystem Weser
Abfluss über Aller → Weser → Nordsee
Quelle Bei Flöthe am Westrand des Oderwaldes
52° 4′ 49″ N, 10° 30′ 1″ O
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Quellhöhe Vorlage:Höhe/Fmt m ü. NHN<ref name="LGLN">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);

</ref>

Mündung In Celle in die AllerKoordinaten: 52° 37′ 20″ N, 10° 2′ 56″ O
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Mündungshöhe Vorlage:Höhe/Fmt m ü. NHN<ref name="LGLN"/>
Höhenunterschied 110 m
Sohlgefälle 1,1 ‰
Länge Vorlage:Str replace km<ref name="WKDB16031" /><ref name="WKDB16045" /><ref name="Unterlauf" />
Einzugsgebiet Vorlage:Str replace km²<ref>Gewässergütebericht Fuhse-Wietze 2003 Schriftenreihe Band 9 des früheren NLWK – Text als PDF abrufbar.</ref>
Abfluss am Pegel Peine<ref name="DE-NI_GKJB-15183">Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Weser-Ems 2015. Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, S. 183, abgerufen am 7. März 2021 (PDF, deutsch, 6395 kB).</ref>
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Lage: Vorlage:Str replace km oberhalb der Mündung
NNQ (15.12.1976)
MNQ 1965/2015
MQ 1965/2015
Mq 1965/2015
MHQ 1965/2015
HHQ (04.01.2003)
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Vorlage:Str replace l/s
Vorlage:Str replace m³/s
Vorlage:Str replace l/(s km²)
Vorlage:Str replace m³/s
Vorlage:Str replace m³/s
Abfluss am Pegel Wathlingen<ref>Operatives Monitoring und Integrative Mengenbewirtschaftung für den Grundwasserkörper Fuhse-Wietze - Teilprojekt Wulbeck – Phase II Kapitel 2 (Oberflächengewässer); Wasserverband Peine; Wettmer, Oktober 2007; Seite 12; Auf: wasserblick.net (pdf, deutsch)</ref>
AEo: Vorlage:Str replace km²
MNQ 1971/2006
MQ 1971/2006
Mq 1971/2006
MHQ 1971/2006
Vorlage:Str replace m³/s
Vorlage:Str replace m³/s
Vorlage:Str replace l/(s km²)
Vorlage:Str replace m³/s
Abfluss<ref>Pegelwert Wathlingen, vermehrt um den Gebietsabfluss des 105,5 km² umfassenden Resteinzugsgebietes, angenähert aus dem maßgeblichen Zwischeneinzugsgebiet der Pegel Celle, Wathlingen, Aligse, Feuerschützenborstel, Wieckenberg und Marklendorf (4,9 l/s km²)</ref> an der Mündung
AEo: Vorlage:Str replace km²
MQ
Mq
Vorlage:Str replace m³/s
Vorlage:Str replace l/(s km²)
Linke Nebenflüsse Flote, Krummbach, Beeke, Katje-Fuhse, Sievershäuserbach, Kanalgraben Dollbergen, Kötjermühlbach, Wathlinger Poldergraben, Alte Aue
Rechte Nebenflüsse Alte Fuhse/Meesche, Schölke, Krähenriede, Auebach, Pisserbach, Glindbruchschölke, Schwarzwasser, Plockhorster-Eltzner Graben, Erse, Katzhorngraben, Harlacke, Horstgraben
Großstädte Salzgitter
Mittelstädte Peine, Celle
Gemeinden Flöthe, Lengede, Söhlde, Ilsede, Edemissen, Uetze, Bröckel, Nienhagen

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Datei:Fuhse Salzgitter-Reppner 2009.jpg
Fuhse bei Salzgitter-Lebenstedt
Datei:Fuhse Nienhagen.jpg
Fuhse bei Nienhagen
Datei:Fuhse in Celle.jpg
Fuhse in Celle
Datei:Aller Fuhsekanal bei Celle 01.jpg
Aller-Fuhsekanal bei Celle
Datei:Celle 2008 -Flüsse Aller und Fuhse- by-RaBoe001.jpg
Mündung der Fuhse in die Aller

Die Fuhse ist ein über 100 km langer, orografisch linker und südlicher Nebenfluss der Aller in Niedersachsen, Deutschland.

Etymologie[Bearbeiten]

Der Name Fuhse ist vermutlich kognat zu dem althochdeutschen funs und altenglischen fūs (schnell, zielstrebig) und kann somit auf eine wahrscheinliche urgermanische Wurzel *funsaz (bereit, willig) zurückgeführt werden.<ref>Artikel in Reallexikon der Germanischen Altertumskunde</ref><ref>urgermanische Wortwurzel *funsaz im englischsprachigen Wiktionary, abgerufen am 5. Februar 2018.</ref>

Verlauf[Bearbeiten]

Quelle und Oberlauf[Bearbeiten]

Die Fuhse entspringt an den Westhängen des Oderwalds auf dem Gebiet der Gemeinde Flöthe. Sie nimmt weitere Bäche des Oderwalds auf, die wie auch die Fuhse regelmäßig trockenfallen.<ref name="Guetebericht">NLWKN: Gewässergütebericht Fuhse-Wietze 2003, Braunschweig April 2003, S. 9.</ref> Von ihrer Quelle aus fließt sie zuerst ein kurzes Stück nach Westen, wendet aber schon bei Flachstöckheim ihren Lauf nach Norden. Östlich von Lobmachtersen zweigt rechtsseitig die Alte Fuhse ab, welche die Grenze zwischen dem Landkreis Wolfenbüttel und der Stadt Salzgitter bildet. Dieser Wasserlauf ist der Rest des ehemaligen Fuhselaufs, in den wegen des höher liegenden Sohlniveaus nur bei Hochwasser Wasser der Fuhse gelangt. Der obere Lauf der Alten Fuhse fällt bis zur Einmündung des Nordbachs östlich von Lobmachtersen aus diesem Grunde auch regelmäßig trocken. In die Alte Fuhse mündet westlich von Cramme noch die Meesche, die im Oberlauf Knickgraben heißt.

Die Fuhse fließt weiter westlich auf dem Gebiet der Stadt Salzgitter durch Lobmachtersen und nimmt hier den Calbechter Bach auf. Südöstlich von Barum vereinigt sich die Fuhse dann wieder mit der Alten Fuhse und wendet ihren Lauf wieder nach Westen. Nördlich von Gebhardshagen münden die von Süden kommenden Wasserläufe Mühlgraben und Ahrbeek. Ein paar Kilometer weiter erreicht die Fuhse Salder, wo sie das Gelände des Schlosses Salder nach Südwesten begrenzt, und Salzgitter-Lebenstedt, das am westlichen Ortsrand umflossen wird. Hier münden linksseitig der Mühlengraben Bruchmachtersen, die Flote und der Ortsbach und rechtsseitig Schölke und Krähenriede.<ref name="UKNds">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref> Im Bereich des Salzgittersees wurde die Fuhse zwischen 1964 und 1971 nach Westen verlegt, so dass sie den See nicht mehr durchfloss. Hierdurch wurde eine Minderung der Wasserqualität des Sees durch den Fluss oder durch in diesen eingetragene Verunreinigungen verhindert.<ref>Vorlage:Toter Link/CoreInformationen der Stadt Salzgitter zum Salzgittersee (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.. Suche im Internet Archive), PDF-Datei, 1,8 MB, abgerufen am 9. November 2014</ref>

Verlauf im Landkreis Peine[Bearbeiten]

Südlich von Lengede mündet linksseitig der Große Bach in die hier in nördliche Richtung fließende Fuhse. Zwischen Woltwiesche und Klein Lafferde, nordwestlich von Lengede, wendet sich der Lauf wieder nach Westen. Hier mündet linksseitig der aus südwestlicher Richtung kommende Osterbach. Bei Steinbrück wendet sich die Fuhse dann wieder nach Norden. Nordwestlich der Ortschaft mündet rechtsseitig die Große Lafferder Riethe und linksseitig der Krummbach. Nach der Einmündung des Auebachs südöstlich von Adenstedt ändert die Fuhse erneut ihre Richtung und fließt ein kurzes Stück Richtung Nordosten. Dabei passiert sie die Lauenthaler Mühle, durchfließt Ilsede und nimmt westlich von Klein Ilsede die Beeke auf.

Südlich von Peine mündet rechtsseitig der Pisserbach, bevor die Fuhse den Mittellandkanal unterdükert. Anschließend durchfließt sie das Stadtgebiet, nimmt dabei die Glindbruchschölke auf und wendet ihren Lauf wieder nach Nordwesten. Ihr weiterer Weg führt sie nördlich an Vöhrum und südlich an Eixe vorbei, von links nimmt sie den Landwehrgraben auf. Südlich von Abbensen mündet linksseitig die aus Westen zufließende Katje Fuhse. Nordöstlich von Dollbergen nimmt die hier wieder in nordöstlicher Richtung fließende Fuhse das Schwarzwasser auf.

Westlich von Eltze, in der Nähe der Eltzer Mühle besteht eine etwa 400 m lange Verbindung, Prangenhol genannt, zur Erse, die sich hier der Fuhse bis auf 300 m Luftlinie genähert hat. Über diese Verbindung kann bei Hochwasser zur Vermeidung von Überschwemmungen in Uetze Wasser der Fuhse abgeschlagen werden. An dieser Stelle wendet sich der Lauf der Fuhse auch wieder nach Westen und erreicht nach einer kurzen Wegstrecke Uetze. Rund einen Kilometer nach Verlassen des Ortes erreicht der Fluss den Staatsforst Fuhrberg. Auf dem Weg durch den Laubwald bietet die Fuhse ein Bild, das dem ursprünglichen, vor dem Ausbau bestehenden recht nahe kommt.

Unterlauf im Landkreis Celle[Bearbeiten]

Nach dem Verlassen des Waldes ändert die Fuhse ihre Flussrichtung erneut nach Norden. Südwestlich von Bröckel mündet dann die schon erwähnte Erse. Östlich von Wathlingen fließt von Osten die Harlake zu. Anschließend wendet sich der Lauf wieder nach Nordwesten. Nordwestlich von Nienhagen mündet die Alte Aue (Teil der Burgdorfer Aue) und zweigt der Fuhsekanal ab. In dieses von 1766 bis 1769 künstlich angelegte Gewässer wird bei Hochwasser Wasser der Fuhse abgeschlagen, um in Celle die Hochwassergefahr zu mindern. Der Fuhsekanal mündet nördlich von Hambühren in die Aller.

Die Fuhse fließt nordöstlich des Kanals weiter, nimmt östlich von Bennebostel (südlich von Celle-Burg) rechtsseitig den Horstgraben auf, durchfließt Celle und mündet im Nordwesten der Neustadt auf Vorlage:Höhe/Fmt m ü. NHN linksseitig in die Aller.

Auf ihrem 100 km langen Weg von der Quelle zur Mündung überwindet die Fuhse 102 Höhenmeter, was einem mittleren Sohlgefälle von 1 ‰ entspricht.

Flusssystem[Bearbeiten]

Verkleinerung des Einzugsgebietes[Bearbeiten]

Das Flusssystem der Fuhse ist durch die wasserbaulichen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Bau des Fuhsekanals verkleinert worden.

Am Abzweigpunkt des Fuhsekanals mündet die heute nur wenig Wasser führende Alte Aue, der frühere Verlauf der Burgdorfer Aue. Wo sie früher in die Fuhse mündete, schwenkt die Alte Aue nun in den Fuhsekanal ein. Nur bei Hochwasser stehen die beiden Gewässerstränge in voller Verbindung, wobei der Fuhsekanal zusätzlich Wasser aus der Fuhse aufnimmt. Der Hauptstrang der Burgdorfer Aue verlässt bei Obershagen den alten Verlauf und folgt der Neuen Aue, die bei Celle-Wietzenbruch auf den Fuhsekanal trifft, womit sich dort das Wasser der Alten und der Neuen Aue wieder vereinigt und dann der Mündung in die Aller bei Hambühren zustrebt. Die Burgdorfer Aue ist damit vom einstigen größten Nebenfluss der Fuhse zu einem gleichrangigen Nebenfluss der Aller geworden. Das Einzugsgebiet der Fuhse hat sich dadurch von rund 1305 km²<ref>Ausmessung in der TK25</ref> auf 917,5 km² verringert, und der mittlere Abfluss an der Mündung sank von etwa 6,5 m³/s<ref>Pegelwerte Wathlingen und Aligse, vermehrt um den Gebietsabfluss des Resteinzugsgebietes, angenähert aus dem maßgeblichen Zwischeneinzugsgebiet der Pegel Celle, Wathlingen, Aligse, Feuerschützenborstel, Wieckenberg und Marklendorf (4,9 l/s km²)</ref> auf 4,6 m³/s.

Nebenflüsse[Bearbeiten]

Diagramm der größten Zuflüsse[Bearbeiten]

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 pos:(10,30) text:"Rechte Nebenflüsse: Hellblau"
 pos:(10,10) text:"Linke Nebenflüsse: Dunkelblau"

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Liste der Zuflüsse[Bearbeiten]

Die Bezeichnungen und Höhenangaben beruhen auf den Angaben des NLWKN Stand 2024.<ref name="Umweltkarten">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>

Landkreis Wolfenbüttel/Stadt Salzgitter
Stadt Salzgitter
Peine
Peine/Hildesheim
  • Westerbach (GKZ 484356) – linker Nebenfluss hinter Woltwiesche auf Vorlage:Höhe/Fmt m ü. NHN
  • Groß Lafferder Riethe (GKZ 484358) – rechter Nebenfluss bei Steinbrück auf Vorlage:Höhe/Fmt m ü. NHN
    • Osterbruchsgraben (GKZ 484358) – Zufluss zur Groß Lafferder Riethe bei Groß Lafferde
  • Krummbach (GKZ 48436) – linker Nebenfluss nördlich von Steinbrück auf Vorlage:Höhe/Fmt m ü. NHN
  • Graben von Gadenstedt (GKZ 484372) – rechter Zufluss südwestlich von Gadenstedt
  • Abzweig Hanggraben (GKZ 4843746) nach links vor der Lauenthaler Mühle, mündet in den Auebach
Peine
Region Hannover
Celle

Gewässerqualität[Bearbeiten]

Die Prüfung der Gewässerqualität sowie die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie obliegt dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), das die Fuhse in drei Wasserkörper einteilt: Der etwa 21 Kilometer lange Oberlauf bis zum Salzgittersee führt die Wasserkörpernummer 16045, der etwa 60 Kilometer lange Mittellauf bis zur Einmündung der Erse die Nummer 16031 und der Unterlauf bis zur Aller die Nummer 16062.<ref name="WKDB16031">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) NLWKN, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref name="WKDB16045">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) NLWKN, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref name="Unterlauf">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) NLWKN, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Im Quellgebiet und im Oberlauf weist die Fuhse gemäß Gewässergütekarte des NLWKN die Wasserqualität der Güteklasse II: mäßig belastet (betamesosaprob)<ref>Wasserqualität Fuhse Quelle</ref> aus. Laut Wasserkörperdatenblatt wird auch der chemische Gesamtzustand als „gut“ angegeben. Der gesamte ökologische Zustand wird jedoch als „schlecht (5)“ bewertet, was u. a. auf den unbefriedigenden Artenbestand (Makrozoobenthos und Fischbestand) und weitere mit „schlecht“ angegebene Eigenschaften zurückzuführen ist. Die Gewässerstrukturgüte erhält wegen des begradigten Gewässerverlaufs, der Sohlabstürze und der fehlenden Ufergehölze die Noten VI und VII, also die schlechteste Bewertung.

Im Mittelteil und im Unterlauf sinkt die Wasserqualität auf die Güteklasse II-III: kritisch belastet (beta- bis alphamesosaprob).<ref>Wasserqualität Fuhse Mitte</ref><ref>Wasserqualität Fuhse Mündung</ref> Zwar ist auch dort der chemische Gesamtzustand „gut“, jedoch werden die Orientierungswerte für den Phosphor bzw. Phosphatgehalt nicht eingehalten. Dies ist ursächlich mit Pestizideinträgen aus der Landwirtschaft verbunden.<ref name="Unterlauf"/> Die hydromorphologischen Parameter erhalten nahezu im gesamten Verlauf die zweitschlechteste Note VI. Im Unterlauf wird der ökologische Gesamtzustand mit „mäßig (3)“ bewertet, was einen günstigeren Artenbestand berücksichtigt. Die Struktur erhält in einigen Abschnitten eine bis zwei Noten besser als der übrige Fluss.

Der gesamte Fluss wird als „erheblich verändert“ (Heavily Modified Water Body) eingestuft.

Wassermühlen[Bearbeiten]

Datei:Berger Wassermühle in Eixe (Peine) IMG 4045.jpg
Bergermühle in Eixe (Peine)
Datei:Fuhse Steinbrück 2009.jpg
Sohlabsturz der Fuhse bei der früheren Mühle in Steinbrück

An der Fuhse befanden sich eine Reihe von Wassermühlen. Einige sind noch heute erkennbar:

Sehenswürdigkeiten und Bauwerke[Bearbeiten]

In Salzgitter-Salder wird das Gelände des Renaissance-Schlosses von der Fuhse begrenzt und der Teich im Schlosspark von ihr gespeist. In dem Schloss befindet sich das Museum der Stadt Salzgitter.

In Steinbrück kreuzt die historische Ost-West-Fernstraße, die heutige B1, die Fuhse. Dort befinden sich die Reste der Mühle und einer historischen Wasserburg.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Art. Fuhse, in: Allgemeines hydrographisches Lexicon aller Ströme und Flüsse in Ober- und Nieder-Deutschland, Frankfurt 1741, S. 190. (Digitalisat)

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Fuhse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Mühlenstraße">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Arbeitsgruppe Mühlenstraße i. d. Mühlenvereinigung Niedersachsen - Bremen e. V., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 14. März 2016;.</ref> </references>

Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung