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Future-Bass

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Future-Bass

Entstehungsphase: 2000er Jahre
Herkunftsort: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigte StaatenVereinigte Staaten China Volksrepublik JapanJapan AustralienAustralien
Genretypische Instrumente
Drumcomputer, Low Frequency Oscillator, Sampler, Sequenzer, Synthesizer
Stilistischer Ursprung
Trap, Footwork, UK Garage
Verwandte Genres
Chill-Trap, Trapical, Lovetrap

Future-Bass (fälschlicherweise oft auch als Future-Pop bezeichnet) ist ein Musikgenre, das um das Jahr 2006 in Großbritannien, den USA, China, Japan und Australien entstand. Während die Trap-Musik anfangs lediglich einen Einflussfaktor darstellte, verschwimmt das Genre mittlerweile sehr mit dem sogenannten Lovetrap.

Geschichte[Bearbeiten]

Future-Bass entwickelte sich aus den Fußstapfen des Trap-, Footwork- und UK-Garage-Sound. Die Elemente wurden insoweit verknüpft, dass sie rhythmisch auf der Trap-Musik basieren, jedoch einen starken Fokus auf die Bassline aufweisen. Auf diese Weise wurde ein eigener Sound geprägt, der insbesondere auf YouTube schnell an Aufmerksamkeit gewann. So veröffentlichten Independent-Kanäle wie Trap-Nation Lieder des schnell wachsenden Genres. Viele Titel dienten aufgrund des oft als fröhlich und zugleich entspannend beschriebenen Sound als Background-Musik von Lifestyle-Videos. Durch die Überschneidung mit dem Musikstil Lovetrap erfuhr das Genre zwischen 2012 und 2014 eine Neuausrichtung. Insbesondere durch Musiker wie Flume, Illenium oder San Holo wurde der Sound definiert und konnte sich modernisieren.<ref>Peng Päng: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Dub, Downbeat oder einfach nur fließender Zukunfts Klick-Klack (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Juni 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/elektroaktivisten.de auf „Elektroaktivisten“</ref> Nachdem Flume die Future-Bass-Szene in seiner Heimat bereits durchsetzen konnte, erreichten 2015 unter anderem DJ Snake mit Middle oder Chainsmokers mit Roses erste weltweite kommerzielle Erfolge.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Future Bass... Was? - Ein Meer aus Basssounds (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fritz.de auf „Fritz“</ref> 2016 verschmolzen die Genres Future-Bass und Lovetrap nahezu komplett miteinander. Eine weitere Persönlichkeit, die aus dem Stil hervorging und sich zu einem der in diesem Kontext meist genannten Namen entwickelte, war der DJ und Produzent Marshmello.<ref>Gaby Peyton: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.The Music Behind the Mask (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/primesocial.com auf „Prime-Social“</ref> Weiterhin dominierten Abwandlungen und kommerzielle Crossovers im Jahr 2016 sowohl Verkaufs- als auch sämtliche Dance-Charts. Künstler wie Martin Garrix, Headhunterz und Yellow Claw wechselten kurz- oder langfristig von ihrer Electro-House- oder Hardstyle-geprägten Musik zum Future-Bass.<ref>Burnout: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Headhunterz Goes Future-Bass with Live Before We Die (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fistintheair.com auf „Fist in the Air“</ref>

Einflüsse[Bearbeiten]

Future-Bass wird als stark auf Bassline fokussierend beschrieben. Diese wird meist mit verstimmten Synthesizer-Sounds erstellt und tritt meist als Kipp- oder Rechteckschwingung auf. Die Sound-Waves werden meist durch Normalisierung oder die Verwendung eines Low Frequency Oscillator und dessen Audiofilter (typischerweise ein Tiefpass- oder Hochpassfilter) lauter oder leiser moduliert.<ref>Future-Bass auf Urban Dictionary</ref> Darüber hinaus ist die Verwendung eines „twinkly“-Sounds (ein allmählichen Anstieg der Tonhöhe), darunter auch mit Arpeggio-Akkorden und Vocoder geläufig.

Datei:2016 Open Beatz - Marshmello - by 2eight -DSC 4448.jpg
Marshmello, einer der bekanntesten Vertreter

Neben den Vorläufer-Sounds der Trap-, Footwork- und UK-Garage-Musik<ref>"Night Crawling: So Future" auf „Wonderland Magazine“</ref><ref>Alexandra Blair: "Launchpad: 11 Future Bass Tracks You Need To Hear" auf „Dancing Astronaut“</ref><ref>Sam Yu: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt."Track of the Day: Bass Science’s “Lower” Cruises Down Lush, Blissed-Out Vibes" (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. März 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.insomniac.com auf „Insomniac“</ref> flossen im Laufe der 2010er auch Spuren des Hip-Hops und insbesondere der, aus dem Electro House bekannten Vocal-Cuts in das Future-Bass-Schema ein. Populär wurde auch die Verwendung von Tropical-House-Elementen in Future-Bass- beziehungsweise Lovetrap-Produktionen. Das Plattenlabel „Kontor Records“ ließ im Zuge dessen den Begriff „Trapical“ etablieren.<ref>Nicolas Heine: Von Tropical House über Future Bass bis Trap: Kontor Trapical 2017 (Tracklist) auf „Dance-Charts“</ref> Als Beispiele ließen sich das Lied The Ocean von Mike Perry<ref>Tropical House Hit: Mike Perry feat. Shy Martin - The Ocean auf „Dance-Charts“</ref> oder Poseidon von Neptunica nennen.

Subgenres[Bearbeiten]

Kawaii Future-Bass[Bearbeiten]

Kawaii Future-Bass ist ein Subgenre des Future-Bass. Es ist bekannt für eine vornehmlich fröhliche und süße Stimmung sowie dem starken Einfluss der Japanischen Pop-Kultur. Oft genutzte Elemente sind Chiptune, Rechteckschwingung, Samples aus dem Anime/Videospiel-Kosmos und Tür- sowie Bettquietschen. Auf digitalen Plattformen wie YouTube, Spotify und Soundcloud erreichen Künstler wie Hyper Potions, Aiobahn oder Snail's House Millionen von Aufrufen.

Vertreter[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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