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GSAT-9

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GSAT-9
Datei:GSAT-9 Deployed.png
Betreiber ISRO
Startdatum 5. Mai 2017, 11:27 UTC
Trägerrakete GSLV MkII F09
Startplatz Satish Dhawan Space Centre
COSPAR‑ID Vorlage:COSPAR
Startmasse 2230 kg<ref name="ISRO" />
Leermasse 976 kg<ref name="ISRO" />
Abmessungen 1,53 × 1,65 × 2,40 m<ref name="ISRO" />
Hersteller ISRO
Satellitenbus I-2K<ref name="ISRO" />
Stabilisation Dreiachsenstabilisierung
Lebensdauer 12 Jahre<ref name="ISRO" />
Wiedergabeinformation
Transponder 12 Ku-Band-Transponder<ref name="ISRO" />
Sonstiges
Elektrische Leistung 3,5 kW<ref name="ISRO" />
Stromspeicher zwei 90-Ah-Lithium-Ionen-Batterien<ref name="ISRO" />
Position
Erste Position 48° Ost<ref name="Spaceflight101" />
Antrieb ein 440-N-, acht 10-N- und acht 22-N-Triebwerke, vier Plasma-Triebwerke
Liste geostationärer Satelliten

GSAT-9 (auch South Asia Satellite) ist ein kommerzieller Kommunikationssatellit der indischen GSAT.

Er wurde am 5. Mai 2017 um 11:27 UTC mit einer GSLV-Trägerrakete vom Raketenstartplatz Satish Dhawan Space Centre in eine geostationäre Umlaufbahn gebracht.<ref name="NASASpaceFlight.com">NASASpaceFlight.com: India’s GLSV rocket successfully launches GSAT-9 | NASASpaceFlight.com, abgerufen am 1. Juli 2017.</ref>

Der dreiachsenstabilisierte Satellit ist mit 12 Ku-Band-Transpondern, einer 1,4-m- und einer 2,0-mal-2,2-m-Reflektorantenne ausgerüstet und soll von der Position 48° Ost aus Südasien mit Telekommunikationsdienstleistungen versorgen. GSAT-9 wurde zur gemeinsamen Nutzung von allen Mitgliedern des Südasien-Gemeinschaft SAARC konzipiert, zu der neben Indien auch Pakistan gehört. Indien hat fast allen seinen Nachbarländern angeboten, einen Teil der Übertragungskapazitäten kostenlos mit zu nutzen. Alle Mitglieder bis auf Pakistan wollen das Angebot annehmen. Der Satellit wurde auf Basis des Satellitenbusses I-2K der ISRO gebaut und besitzt eine geplante Lebensdauer von 12 Jahren.<ref name="NASASpaceFlight.com" /><ref name="heise online">heise online: Diplomatie im Weltraum: Indien startet „Südasien-Satellit“, abgerufen am 1. Juli 2017.</ref> Die beiden Solarzellenausleger sind mit Ultra-Triple-Junction-Solarzellen aufgebaut und liefern etwa 3500 Watt. Sonnen- und Erdsensoren sowie Gyroskope dienen der Ausrichtung des Satelliten. Das Lageregelung wird mit Hilfe von Impulsrädern, Magnettorquer und acht 10-N- und acht 22-N-Triebwerken ausgeführt. Das Antriebssystem des Satelliten besteht aus einem 440-N-Apogee-Motor (spezifischer Impuls 3,041 Ns/kg) und Triebwerken mit flüssigen Treibstoffen für Lage- und Bahnregelung. Der Satellit trägt auch vier Plasmatriebwerke mit je 18 mN Schub, die die Bahnregelung unterstützen.<ref name="ISRO">GSAT-9. (PDF) ISRO, 4. Mai 2017, abgerufen am 3. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die chemischen Triebwerke nutzen UDMH als Treibstoff und MON3 als Oxidator, die elektrischen Xenon als Stützmasse (80 kg Vorrat). GSAT-9 trägt zusätzlich zur Kommunikationsnutzlast ein GAGAN-System.<ref name="Spaceflight101">Spaceflight101: GSAT-9 – GSLV – GSAT-9 | Spaceflight101, abgerufen am 1. Juli 2017.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: GSAT-9 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />