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Gadesbünden

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Gadesbünden
Gemeinde Heemsen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Gadesb%C3%BCnden 52° 43′ N, 9° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 42′ 49″ N, 9° 16′ 26″ O
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Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31622
Vorwahl: 05024
Gadesbünden (Niedersachsen)
Gadesbünden (Niedersachsen)
Lage von Gadesbünden in Niedersachsen

Gadesbünden ist ein Ortsteil der Gemeinde Heemsen, im Landkreis Nienburg/Weser in Niedersachsen mit 445 Einwohnern.<ref>Citypopulation.de: Gadesbünden, abgerufen am 18. September 2025</ref>

Geographie[Bearbeiten]

Gadesbünden liegt an der Bundesstraße 209 zwischen den Orten Heemsen und Rethem. Der Ort liegt etwa sechs Kilometer nordnordöstlich von Nienburg (Weser) und nördlich des Lichtenmoors. Der Schipsegraben durchquert die Ortschaft.

Gadesbünden besitzt keine eigene Postleitzahl, diese wird mit Heemsen geteilt und gehört zum Kirchspiel Heemsen (seit 2012 Kirchengemeinde Heemsen-Drakenburg).

Geschichte[Bearbeiten]

Neben der Heerstraße von Nienburg nach Rethem (der früheren „Bernsteinstraße“) befand sich auf dem Gebiet des heutigen Gadesbünden die sog. Mückenburg, von der keine Reste mehr vorhanden sind. Es handelte sich um eine frühmittelalterliche, wohl fränkische Burganlage, die noch auf der kurhannoverschen Landesaufnahme als Ringwall erkennbar ist.

Gadesbünden wurde erstmals 1368 in einer Urkunde erwähnt. Der Grafschaft in Hoya gehörten hier zwei Höfe. Möglicherweise ist auch der Ort Hodesbinde in einer Urkunde von 1239 mit Gadesbünden identisch. Seitens Heinrich Gade deutet der Name „Godesbunde“ (ein Bund mit Gott) auf eine klösterliche Ansiedlung hin, die vermutlich vom Stift Bassum eingerichtet wurde. In Gadesbünden befand sich ab 1377 eine Zollstelle, die vom Grafen Gerhard III. von Hoya mit Erlaubnis Kaiser Karl IV. eingerichtet wurde.

Gemeinsam mit Holtorf, Heemsen und Rohrsen gehörte Gadesbünden zur ersten Vogtei der Grafschaft Wölpe. Gadesbünden gehörte später zum Fürstentum Calenberg.

Noch heute ist Gadesbünden landwirtschaftlich geprägt.

Am 1. März 1974 wurde Gadesbünden nach Heemsen eingemeindet.

Baudenkmale[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Heemsen sind für Gadesbünden drei Baudenkmale aufgeführt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Friedrich Hillmann: Gadesbünden. Ein Dorf und seine Einwohner. Weserdruckerei Oesselmann, Stolzenau 2013.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Gadesbünden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile von Heemsen