Gadolinium(II)-iodid
| Kristallstruktur | |||||||
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| Kristallstruktur von Gadoliniumdiiodid | |||||||
| Vorlage:Farbe Gd2+ Vorlage:Farbe I− | |||||||
| Allgemeines | |||||||
| Name | Gadolinium(II)-iodid | ||||||
| Andere Namen |
Gadoliniumdiiodid | ||||||
| Verhältnisformel | GdI2 | ||||||
| Kurzbeschreibung |
bronzefarbener Feststoff<ref name="William M. Haynes" /> | ||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||
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| Eigenschaften | |||||||
| Molare Masse | 411,06 g·mol−1 | ||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="brauer" /> | ||||||
| Schmelzpunkt |
831 °C<ref name="William M. Haynes">William M. Haynes: CRC Handbook of Chemistry and Physics, 93rd Edition. CRC Press, 2012, ISBN 1-4398-8049-2, S. 4–64 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> | ||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||
Gadolinium(II)-iodid ist eine anorganische chemische Verbindung des Gadoliniums aus der Gruppe der Iodide.
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Gadolinium(II)-iodid kann durch Reduktion von Gadolinium(III)-iodid mit Gadolinium im Vakuum bei 800 °C bis 900 °C gewonnen werden.<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band I, Ferdinand Enke, Stuttgart 1975, ISBN 3-432-02328-6, S. 1081.</ref>
- <math>\mathrm{ Gd + 2 \ GdI_3 \longrightarrow 3 \ GdI_2}</math>
Auch die Darstellung durch Reaktion von Gadolinium mit Quecksilber(II)-iodid ist möglich.<ref name="brauer" />
- <math>\mathrm{Gd + HgI_2 \longrightarrow GdI_2 + Hg}</math>
Eigenschaften[Bearbeiten]
Gadolinium(II)-iodid ist ein undurchsichtig dunkler, in kompakter Form stark glänzender Feststoff von metallähnlichem Aussehen und Charakter. Darin liegt Gadolinium dreiwertig entsprechend Gd3+(I−)2e− vor.<ref>Jack E. Mee, John D. Corbett: Rare Earth Metal-Metal Halide Systems. VII. The Phases Gadolinium 1.6-Chloride and Gadolinium Diiodide. In: Inorganic Chemistry. Band 4, Nr. 1, Januar 1965, S. 88–93, doi:10.1021/ic50023a019.</ref> Die Verbindung ist äußerst hygroskopisch und kann nur unter sorgfältig getrocknetem Schutzgas oder im Hochvakuum aufbewahrt und gehandhabt werden. An Luft geht sie unter Feuchtigkeitsaufnahme in Hydrate über, die aber instabil sind und sich mehr oder weniger rasch unter Wasserstoff-Entwicklung in Oxidiodide verwandeln. Mit Wasser spielen sich diese Vorgänge noch sehr viel schneller ab.<ref name="brauer" /> Die Verbindung besitzt eine Kristallstruktur vom 2H-Molybdän(IV)-sulfid-Typ.<ref name="Ralf Alsfasser, Erwin Riedel">Ralf Alsfasser, Erwin Riedel: Moderne Anorganische Chemie. Walter de Gruyter, 2007, ISBN 3-11-019060-5, S. 366 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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- Gadoliniumverbindung
- Iodid