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Gaisenmoos

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Gaisenmoos

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Datei:Gaisenmoos 01.jpg
Gewässer im Naturschutzgebiet

Gewässer im Naturschutzgebiet

Lage Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg, Deutschland
Fläche 25,54 ha
Kennung 3.213
WDPA-ID 163185
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 47° 59′ N, 7° 44′ OKoordinaten: 47° 59′ 0″ N, 7° 44′ 0″ O
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Gaisenmoos (Baden-Württemberg)
Gaisenmoos (Baden-Württemberg)
Meereshöhe 210 m
Einrichtungsdatum 22. September 1995
Verwaltung Regierungspräsidium Freiburg

Gaisenmoos ist ein Naturschutzgebiet bei Freiburg im Breisgau in Baden-Württemberg. Es wird charakterisiert durch „strukturreiche Feuchtwälder mit seltenen Pflanzengemeinschaften, unter anderem Schwarzerlenbruchwälder; zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten, unter anderem Farnarten.“<ref name="NSGSteckbrief">Steckbrief des Naturschutzgebietes im Schutzgebietsverzeichnis der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg</ref> Es ist ein hervorragendes und ein letztes noch intaktes Beispiel für Quellaustritte des Dreisamschwemmfächers.

Geographie[Bearbeiten]

Das Naturschutzgebiet liegt im Naturraum Freiburger Bucht in Baden-Württemberg und ist Teil des Freiburger Mooswaldes. Es liegt auf dem Gebiet der Stadt Freiburg und Gemarkung von Tiengen, einem Stadtteil von Freiburg. Es befindet sich östlich von Tiengen, nordwestlich der Anschlussstelle der A 5 Freiburg Süd. An der südlichen Grenze liegt der Reutemattensee, der Arlesheimer See und ebenfalls ein Naturschutzgebiet liegt nordöstlich.

Steckbrief[Bearbeiten]

Das Gebiet wurde per Verordnung am 22. September 1995 als Naturschutzgebiet ausgewiesen und wird unter der Schutzgebietsnummer 3.213 beim Regierungspräsidium Freiburg geführt.<ref name="NSGSteckbrief" /> Es hat eine Fläche von 25,54 Hektar und ist in die IUCN-Kategorie IV, ein Biotop- und Artenschutzgebiet, eingeordnet. Die WDPA-ID lautet 163185<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> und entspricht dem europäischen CDDA-Code und der EUNIS-Nr.

Der Schutzzweck (§ 3)<ref> Verordnung des Regierungspräsidiums Freiburg. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, 22. September 1995, abgerufen am 28. November 2014. </ref> „ist

  • die Erhaltung von strukturreichen Feuchtwäldern mit seltenen Pflanzengemeinschaften, unter anderem Schwarzerlenbruchwäldern,
  • die Erhaltung der Populationen zahlreicher seltener und gefährdeter Tier - und Pflanzenarten, unter anderem von Farnarten, die in diesen Lebensräumen vorkommen,
  • die Sicherung eines hervorragenden Beispiels für Quellaustritte des Dreisamschwemmfächers.“

Geologie und Hydrologie[Bearbeiten]

Der Gaisenmoos liegt am Rand des Dreisamschwemmfächers und südöstlich des Blankenbergs (215,5 m ü. NHN),<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> eine lösbedeckte Jurascholle, welche nach der Absenkung der Erdkruste im Oberrheingraben entstand. Diese Scholle staut den von der Dreisam aus dem Schwarzwald herführende Grundwasserstrom, so dass hier das Grundwasser an die Erdoberfläche heranreicht, bzw. teilweise als Quellen hervortritt. Das Gebiet ist von Norden herführende und verzweigte Rinnen durchzogen, sie sind teilweise mehr als einen Meter tief. Der Gaisenmoos ist von einer breiten Senke durchzogen, welche von Osten herkommt. Weiterhin führen aus dem Osten kommende Bäche zeitweise oder dauernd Wasser, der heutige Verlauf ist künstlich. Bedingt durch den gestauten Grundwasserstrom fließt in den Bächen selbst auch dann Wasser, wenn aus dem Osten kein Zufluss mehr erfolgt. Durch die damit verbundene Vernässung entstanden torfhaltige Böden.<ref name="NSGRegFR"></ref>

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Gaisenmoos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende