Zum Inhalt springen

Galerida

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.

Galerida
Datei:Malabar Crested Lark (Galerida malabarica) Photograph By Shantanu Kuveskar.jpg

Malabarlerche
(Galerida malabarica)

Systematik
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
ohne Rang: Sylviida
Familie: Lerchen (Alaudidae)
Gattung: Galerida
Wissenschaftlicher Name
Galerida
F. Boie, 1828
Datei:Galerida distribution map.png
Verbreitungskarte der Gattung Galerida
Datei:Crested lark singing.jpg
Haubenlerche
(Galerida cristata)
Datei:Thekla Lark - Marocco 07 3582 (16759996740).jpg
Theklalerche
(Galerida theklae)

Galerida ist eine Gattung der Lerchen. Unter den heute lebenden Vogelarten gehören 7 Arten zu der Gattung. Eine deutsche Bezeichnung hat sich für diese Gattung bislang nicht eingebürgert, sie werden jedoch gelegentlich als Haubenlerchen bezeichnet. Die lateinische Bezeichnung bezieht sich ebenfalls auf die Haube und leitet sich von galerum ab.

Das Verbreitungsgebiet der Gattung ist sehr groß. Es reicht von Afrika über Europa bis nach Asien. Die südlichste Vertreterin der Gattung ist die Dickschnabellerche, die in Namibia und der Republik Südafrika vorkommt.

Merkmale[Bearbeiten]

Die Arten der Gattung Galerida sind Lerchen mit unterschiedlicher Körpergröße. Die Haubenlerche, die vermutlich die bekannteste Vertreterin der Gattung ist, erreicht eine Körperlänge von bis zu 18 Zentimeter und wiegt bis zu 54 Gramm.<ref name="Pätzold305">Pätzold: Kompendium der Lerchen. S. 305.</ref>

Die Arten der Gattung kennzeichnen sich durch einen vergleichsweise langen und kräftigen zugespitzten Schnabel. Die Nasenlöcher sind bedeckt. Die zehnte Handschwinge ist deutlich erkennbar. Die Handschwingen 6 bis 8 sind gleich lang und bilden die Flügelspitze.<ref name="Pätzold304">Pätzold: Kompendium der Lerchen. S. 304.</ref> Der Schwanz ist im Vergleich zu anderen Lerchenarten kurz.

Lebensweise[Bearbeiten]

Wie alle Lerchen sind auch die Galerida-Arten Bodenbrüter. Das Nest ist gewöhnlich napfförmig. Die Nahrung besteht aus Insekten und Sämereien. Alle Arten singen sowohl von niedrigen Ansitzwarten aus als auch im Singflug. Die Haubenlerche, die mit ihrem großen Verbreitungsgebiet auch zur Avifauna Mitteleuropas zählt, ist bekannt für ihr Nachahmungstalent. Sie imitiert den Gesang zahlreicher anderer Singvogelarten.<ref name="Pätzold311">Pätzold: Kompendium der Lerchen. S. 311.</ref>

Arten[Bearbeiten]

Die folgenden rezenten Arten werden zu der Gattung gerechnet:<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nicators, reedling & larks « IOC World Bird List.] In: www.worldbirdnames.org. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. Dezember 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Rudolf Pätzold: Die Lerchen der Welt. Westarp Wissenschaften, Magdeburg 1994, ISBN 3-89432-422-8.
  • Rudolf Pätzold: Kompendium der Lerchen. Alle Lerchen unserer Erde. Jan-Schimkat-Medienpublikation, Dresden 2003, ISBN 3-00-011219-7.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Galerida – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelbelege[Bearbeiten]

<references />