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Gallium(I)-fluorid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Hypothetische Strukturformel von Gallium(I)-fluorid
Allgemeines
Name Gallium(I)-fluorid
Andere Namen
  • Galliumfluorid (mehrdeutig)
  • Galliummonofluorid
Summenformel GaF
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
PubChem 6395321
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 88,721 g·mol−1
Aggregatzustand

(wird nur in der Gasphase gebildet)<ref name="HoWi"/>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Thermodynamische Eigenschaften
ΔHf0

−251,9 kJ·mol−1 (Monohalogenid, Gasphase)<ref name="HoWi"/>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Gallium(I)-fluorid ist eine chemische Verbindung des Elements Gallium, die nur bei Temperaturen über 1000 °C (in der Gasphase) beständig ist.<ref name="HoWi"/> Sie gehört zu der Gruppe der Halogenide.

Eigenschaften[Bearbeiten]

Gallium liegt in Galliummonohalogeniden (auch Gallylene genannt) in der Oxidationsstufe +I vor. Gallium(I)-Verbindungen sind hoch unbeständig und werden schnell zu Gallium(III)-Verbindungen oxidiert.<ref name="HoWi"/>

Struktur und Nachweis[Bearbeiten]

Bei Galiumfluorid handelt es sich um ein Molekül mit einer Dreifachbindung. Es kann bei höhen Temperaturen gebildet werden und mittels Hochauflösende-Kontinuum-Molekülabsorptionsspektrometrie nachgewiesen werden.<ref name="Gleisner"/>

Bildung und Zerfall[Bearbeiten]

Die Molekülbildung erfolgt um 1000 °C durch Komproportionierung. Wird die Temperatur niedriger erfolgt sofort Disproportionierung zu Gallium und Galliumtrifluorid.<ref name="HoWi"/>

Mögliche Bildungsreaktionen[Bearbeiten]

2 Ga + GaF3 <math>\mathrm{ \ \rightleftharpoons }</math> 3 GaF(g.)


2 Ga + 2 HF <math>\mathrm{ \ \longrightarrow }</math> 2 GaF(g.) + H2(g.)

Weiterführende Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="HoWi">A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 102. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-017770-1, S. 1185–1193.</ref> <ref name="Gleisner">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Die Bestimmung des Nichtmetalls Fluor mit High-Resolution-Continuum Source-Molekülabsorptionsspektrometrie.] (Dissertation) Digitale Bibliothek Thüringen, , S. 54 u. 55, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Juli 2013.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang Gallium(I)-Verbindungen: Gallium(I)-fluorid | Gallium(I)-chlorid | Gallium(I)-bromid | Gallium(I)-iodid

Gallium(I,III)-Verbindungen: Gallium(I,III)-chlorid | Gallium(I,III)-bromid | Gallium(I,III)-iodid

Gallium(III)-Verbindungen: Gallium(III)-fluorid | Gallium(III)-chlorid | Gallium(III)-bromid | Gallium(III)-iodid

Andere: Digalliumtribromid | Trigalliumheptachlorid Vorlage:Klappleiste/Ende