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Galvanotherapie

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Vorlage:Hinweisbaustein Galvanotherapie (Galvanisation, Iontophorese, Stangerbad, Zwei- und Vierzellen-Bad) ist eine nach Luigi Galvani benannte medizinische Behandlungsmethode, bei der schwacher Gleichstrom durch den Körper geleitet wird. Es kommen Nadeln oder flache Elektroden zur Anwendung sowie Bäder, die gelöste Salze und Medikamente enthalten können. Diese sollen unter der Einwirkung des Stroms besser durch die Haut diffundieren können. Je nach Stromstärke wird außerdem eine Hautreizung spürbar.

Im 19. Jahrhundert hatte die Galvanotherapie große Bedeutung bei der Behandlung zahlreicher Erkrankungen. Heute gibt es innerhalb der Medizin noch begrenzte Anwendungen als Leitungswasseriontophorese bei starker Schweißneigung der Haut (Hyperhidrose), Gelenkentzündungen und Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates.

Die Galvanotherapie wird auch als Behandlungsmethode in der alternativen Krebsmedizin eingesetzt. In diesem Zusammenhang ist sie als Elektro-Krebs-Therapie (ECT) oder perkutane Elektro-Tumor-Therapie (PET) bekannt.<ref>Deutscher Verlag für Gesundheitsinformation, Heidelberg Germany: Galvanotherapie - Spezialist finden & Infos. Abgerufen am 15. Juni 2026.</ref>

Wissenschaftliche Untersuchungen dieser postulierten Mechanismen oder Studien zur Wirksamkeit wurden bisher nicht vorgelegt.<ref>Strahlentherapie (Radiotherapie, Radiatio). Abgerufen am 15. Juni 2026.</ref>

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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