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Garbenheim

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Garbenheim
Stadt Wetzlar
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Koordinaten: Vorlage:Coordinate
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Bevölkerungsdichte: 293 Einwohner/km²
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Eingemeindet nach: Lahn
Postleitzahl: 35583
Vorwahl: 06441
Datei:Wetzlar Stadtteile Karte garbenheim.png
Karte
Lage von Garbenheim in Wetzlar

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Garbenheim ist ein Stadtteil der mittelhessischen Kreisstadt Wetzlar mit ca. 2.300 Einwohnern. Der Stadtteil liegt nahe der Wetzlarer Kernstadt südlich der Lahn.

Südwestlich der Ortschaft befindet sich der Wetzlarer Bismarckturm, der bis zu seinem Umbau Garbenheimer Warte genannt wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Ortsgeschichte[Bearbeiten]

Erstmals wurde der Ort im Jahr 776 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Lorsch erwähnt.

Die Ritter von Garbenheim, ein niederadliges Geschlecht, stellten die Burgmannen der Reichsburg Burg Kalsmunt. Das Dorf bildete zusammen mit Atzbach und Dorlar einen Gerichtsbezirk, der zu den Besitztümern der Grafen von Nassau-Weilburg gehörte.<ref name="GarbenheimGeschichte" />

Als Wetzlar im 18. Jahrhundert Sitz des Reichskammergerichts war, fand die ländliche Idylle Garbenheims bei Goethe Anerkennung, der hier gerne ausgedehnte Spaziergänge machte. Er verewigte das Dorf unter dem literarischen Namen Wahlheim in seinem Werk Die Leiden des jungen Werthers.

Infolge des Wiener Kongresses wurde die Bürgermeisterei Atzbach, zu der Garbenheim zählte, im Jahr 1816 preußisch.<ref name="GarbenheimGeschichte">Stadt Wetzlar: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref> 1866 zerstörte ein Großbrand weite Teile des Dorfes. Die Kirche, das Pfarrhaus, 40 Wohnhäuser, mehrere Scheunen und Ställe brannten völlig aus. 1883 wurde in Garbenheim eine neue Kirche fertiggestellt.

Hessische Gebietsreform (1970–1977)

Zum 1. Januar 1977 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde im Zuge der hessischen Gebietsreform kraft Landesgesetz in die neugegründete Stadt Lahn eingegliedert.<ref>Vorlage:HessAmtsBL</ref> Dort wurde sie ein Teil des Stadtbezirks Wetzlar. Seit der Auflösung von Lahn am 1. August 1979 gehört Garbenheim als Stadtteil zur Stadt Wetzlar.<ref>Der BibISBN-Eintrag [[Vorlage:BibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden.]] ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] <span title="Vorlage:bibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden. (Seite nicht vorhanden)">neuen Eintrag] an.</ref> Für Garbenheim wurde ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach Maßgabe der §§ 81 und 82 HGO und des Kommunalwahlgesetzes in der jeweils gültigen Fassung gebildet.<ref name="HS">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF; 84 kB) § 1Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Stadt Wetzlar; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick[Bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Garbenheim angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung[Bearbeiten]

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Garbenheim 2043 Einwohner. Darunter waren 129 (6,3 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 375 Einwohner unter 18 Jahren, 840 zwischen 18 und 49, 405 zwischen 50 und 64 und 223 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 930 Haushalten. Davon waren 315 Singlehaushalte, 258 Paare ohne Kinder und 261 Paare mit Kindern, sowie 72 Alleinerziehende und 24 Wohngemeinschaften. In 210 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 627 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung Vorlage:LAGIS Einwohner Diagramm

Historische Religionszugehörigkeit

• 1961: 1494 evangelische (= 75,76 %) und 419 katholische (= 21,25 %) Einwohner
• 2017: 958 evangelische (= 43,4 %), 363 katholische (= 16,4 %), 887 konfessionslose und sonstige (= 40,2 %) Einwohner<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Stadt Wetzlar, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Staatsangehörigkeit

Quelle: Stadt Wetzlar<ref name="EWweb" />
• 2005: 1998 Deutsche, 151 Nichtdeutsche (7,0 %) davon 74 Frauen und 77 Männer
• 2012: 1941 Deutsche, 156 Nichtdeutsche (7,4 %) davon 75 Frauen und 80 Männer
• 2015: 1906 Deutsche, 207 Nichtdeutsche (9,8 %) davon 102 Frauen und 105 Männer
• 2017: 1884 Deutsche, 324 Nichtdeutsche (14,7 %) davon 153 Frauen und 161 Männer

Politik[Bearbeiten]

Ortsbeirat[Bearbeiten]

Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 gab es für den Ortsbeirat Garbenheim die folgenden Ergebnisse.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Stadt Wetzlar; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Zum Vergleich die Wahlergebnisse der vorhergehenden Wahlperioden.<ref name="OB">Ortsbeirat Garbenheim, Stadt Wetzlar. Abgerufen im Februar 2024.</ref>

Parteien und Wählergemeinschaften %
2021
Sitze
2021
%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 45,1 3 51,5 4 50,3 4 40,4 3
FW Freie Wähler 25,1 2 30,6 2 37,5 2 39,4 3
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 19.3 1 17,9 1 12,2 1 14,9 1
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 10,5 1 – 0 – 0 5,3 0
Gesamt 100,0 7 100,0 7 100,0 7 100,0 7
Wahlbeteiligung in % 49,4 48,3 49,5

Ortsvorsteher[Bearbeiten]

Ortsvorsteherin ist Ingeborg Koster (SPD). Ihr Stellvertreter ist Timo Kleinhans (FW).<ref name="OB" />

Wappen[Bearbeiten]

Vorlage:Wappenbeschreibung

Bauwerke[Bearbeiten]

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Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Garbenheim hat eine Anschlussstelle an die vierstreifige Bundesstraße 49.

Der Stadtteil wird durch die Stadtbuslinie 17 der Wetzlarer Verkehrsbetriebe angefahren. Der ehemalige Bahnhof befindet sich im Westen des Ortes. Er wurde mit der Stilllegung der Bahnstrecke Lollar–Wetzlar für den Personenverkehr geschlossen; DB Cargo stellt dort seit Februar 2007 Güterzüge für Mittelhessen zusammen.

Nördlich des Stadtteils befindet sich das Segelfluggelände Garbenheimer Wiesen des Wetzlarer Vereins für Luftfahrt.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

In Garbenheim befinden sich die örtliche Freiwillige Feuerwehr, eine Grundschule und ein Kindergarten. Außerdem ist ein Stadtteilbüro eingerichtet.

In der Kreisstraße ist seit Ende 2016 eine Gemeinschaftsunterkunft des Lahn-Dill-Kreises untergebracht.

Die evangelische Dorfkirche ist am Goetheplatz im historischen Ortskern gelegen. Dort finden auch katholische Gottesdienste statt.

Industrie und Handel[Bearbeiten]

Im Ort existieren mehrere kleine und mittlere Gewerbebetriebe. Es gibt auch eine Postagentur im Lebensmittelmarkt Süt Market.

Direkt gegenüber steht ein EC-Geldautomat der Firma cardpoint in Kooperation mit der Sparkasse Wetzlar.

Früher war der Eisenerzbergbau in der Grube Philippswonne prägend für Garbenheim. Das Bergwerk bestand von 1833 bis 1925.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Garbenheim – Sammlung von Bildern

Vorlage:Wikidata-Registrierung

  • Stadtteil: Garbenheim. Stadt Wetzlar
  • [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF) Stadt Wetzlar, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
  • Vorlage:LAGIS

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten]

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis"> Vorlage:LAGIS </ref> <ref name="EWweb"> Webauftritt der Stadt Wetzlar (aus webarchiv): 2005 (PDF); 2006 (PDF); 2009 (PDF); 2012 (PDF); 2015 (PDF); 2017 (PDF) Abgerufen im Januar 2019. </ref> <ref name="Z2011E"> [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF; 1,1 MB) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 18 und 56, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2020-10-27;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. </ref> </references>

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Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung