Gentleman scientist
Ein gentleman scientist ist ein finanziell unabhängiger Wissenschaftler, der ohne Bindung an eine Bildungsinstitution auf eigene Kosten forscht. Im deutschen Sprachraum ist auch der Begriff Privatgelehrter üblich. Der Begriff gentleman scientist stammt aus dem Post-Renaissance-Europa,<ref>J. C. Segen (1992): Dictionary of Modern Medicine. S. 246. ISBN 1-85070-321-3</ref> und wurde im 20. Jahrhundert mit wachsender (sowohl privater als auch öffentlicher) Finanzierung zunehmend ungebräuchlich.
Die meisten gentleman scientists waren zu einem Zeitpunkt ihres Lebens mit einer akademischen Institution irgendwie verbunden (sei es als Schüler oder als Dozent), so z. B. Charles Darwin, der mit der Geological Society of London verbunden war.
Bekannte gentleman scientists[Bearbeiten]
- Alfred Lee Loomis
- Antoine Lavoisier
- Benjamin Franklin
- Charles Darwin
- David Rittenhouse
- Henry Cavendish
- Henry Fox Talbot
- George Frederick Kunz
- Goldsworthy Gurney
- James Braid
- James Lovelock
- Robert Boyle
- Christopher J. Date
Literatur[Bearbeiten]
- Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2
- Dale H. Porter: The Life and Times of Sir Goldsworthy Gurney, Gentleman Scientist and Inventor, 1793–1875. 1988. Lehigh University Press, ISBN 0-934223-50-5.
- Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2
- Jonathan Keats: Craig Venter is the future. Salon.com Dezember 2007.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />