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Georg Gick

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Georg Johannes Gick (* 14. Dezember 1910 in Aschaffenburg<ref>Gick, Georg Johannes. In: Festschrift zum 22. Bayerischen Nordgautag in Waldmünchen. Druck und Verlag Michael Laßleben, Kallmünz 1978, S. 78. ISBN 3-784-71127-8</ref>; † 1. April 1985 in München<ref>Gick, Georg, Rektor. In: Kürschners Deutscher Literatur-Kalender. Nekrolog 1971–1998. K. G. Saur, 1999, S. 187. ISBN 978-3-598-23687-7</ref>) war ein deutscher Lehrer und Schulrektor, Schul- und Liederbuchautor und Mundartdichter.

Leben[Bearbeiten]

Georg Gicks Eltern zogen 1913 nach Amberg, woher sein Vater stammte.<ref name="Zammglaabt">Gick, Georg J. In: Zammglaabt. Oberpfälzer Mundartdichtung heute. 1977, S. 154.</ref> Seine Mutter, eine Bauerstochter, stammte aus Vogled bei Stammham (am Inn).<ref>Gick, Georg J.: Kennst du dees aa? In: Die Neue Bücherei. Beratungsstellen für öffentliche Büchereien, Bayerische Staatsbibliothek, 1984, S. 390.</ref>

Mitte der 1930er Jahre verfasste er zwei Liederbücher. Nach seiner späteren Ausbildung zum Volksschullehrer wurde er nach München versetzt. 1955 verfasste er zusammen mit Hermann Fuhrich (1904–1980) die Preisschrift des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenvereins in Regensburg (jetzt: Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband) mit dem Titel Der Gruppenunterricht. Theorie – Praxis. Als Mitverfasser von Schulbüchern war er beteiligt an den Lese- und Sprachbüchern Ilse Herrndoblers Ich und Du – Du und Ich, erschienen im Münchner Paul List Verlag und im Frankfurter Schroedel Verlag sowie auch an den im Oldenbourg Schulbuchverlag erschienenen Arbeitsheften bsv Rechtschreibunterricht. Zudem war er Mitherausgeber der Zeitschrift Welt der Schule (Verlag F. Ehrenwirth München). Seine Gedichte sind in bairischer Mundart geschrieben.

Nach seiner Pensionierung zog Gick nach Sindlbach.<ref name="Zammglaabt" /> Dort war er Initiator und Gründervater der im Sommer 1981 gegründeten kleinen Mundartdichtergruppe „Sindlbacher Kreis“.<ref name="Sindlbacher Kreis">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.35 Jahre Sindlbacher Kreis – Gereimtes und Ungereimtes aus der Oberpfalz im Sportheim Sindlbach. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. Januar 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.neumarkt-tv.de Neumarkt TV, 31. Oktober 2016.</ref> Die Gruppe, der auch Rudi Bayerl und Josef Fendl angehören, veröffentlichte zu Gicks Lebzeiten zwei der insgesamt vier Gedichtbände mit selbst verfassten Gedichten der Mitglieder in der Reihe Gereimtes und Ungereimtes aus der Oberpfalz bei der Don Bosco Druckerei in Ensdorf.<ref>Evi Strehl: Kreisheimatpfleger Rudi Bayerl und Josef Fechner. In: Servus! BR Heimat, 6. Oktober 2017.</ref>

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Die Hirtenflöte. Lieder aus der heiligen Nacht. Verlag ars sacra Josef Müller, München 1935.
  • Himmelfahrt des Herzens. Brautlieder für ein ganzes Jahr. Verlag ars sacra Josef Müller, München 1936.
  • mit Hermann Fuhrich: Der Gruppenunterricht. Theorie – Praxis. Preisschrift des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenvereins. Prögel, Ansbach 1952. [2. Aufl. 1954]
  • The shepherd's pipe. Songs from the Holy Night. Poems by Georg Johannes Gick. Hutterian Society of Brothers (Übers, Hrsg.) Plough Pub. House, Rifton (N.Y.) 1969 [1. Aufl.]. ISBN 978-0-874-86010-8
  • Ich habe mir manchmal einen Vers gemacht auf etwas und ihn dann in den Wind gesprochen …. Reime, Lieder, Verse, Gedichte. Privatdruck, Amberg 1970.
  • So fia mi higsagd. Gedichte und Aufschreibungen in oberpfälzerischer Mundart. Morsak Verlag, Grafenau 1981. ISBN 978-3-875-53160-2
  • Kennst du dees aa? Verse in bairischer Mundart. Morsak Verlag, Grafenau 1983. ISBN 978-3-875-53201-2

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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