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Georg von Hofmann

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Georg von Hofmann (* 29. Oktober 1769<ref>Hans Giebisch, Gustav Gugitz: Hofmann, Georg (Gotthard Josef) Edler von. In: Bio-Bibliographisches Literatur-Lexikon Österreichs. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Hollinek, Wien 1963, S. 161. Mit Bezug auf Taufbuch Wien St. Stephan, tom. LXXXVIII, fol. 178v (Faksimile). Abweichend auch 1771.</ref> in Wien; † 5. Mai 1845 ebenda<ref>OeML mit Bezug auf Sterbebuch Wien Alservorstadtkrankenhaus, tom. 48, fol. 252 (Faksimile); abweichend auch 7. Mai 1845.</ref>) war ein österreichischer Gelegenheitsdichter.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Hofmann war Sekretär am Wiener Theater am Kärntnertor und als Nachfolger von Georg Friedrich Treitschke dort Operndichter.<ref>Otto Erich Deutsch: Schubert. Die Dokumente seines Lebens. Bärenreiter, Kassel 1964, S. 91.</ref> Er übersetzte viele fremdsprachige Opernlibretti ins Deutsche. Er verfasste zwei Dichtungen, zu denen Franz Schubert 1820 die Musik komponierte: Die Zauberharfe (D 644) und Die Zwillingsbrüder (D 647). Hofmann soll auch die Textgrundlage für das angebliche Probewerk bereitgestellt haben, mit der sich Schubert 1826 Anton Schindler zufolge um eine Vizekapellmeisterstelle am Kärntnertortheater beworben haben soll, was am Gebaren der Primadonna Nanette Schechner gescheitert sei.<ref>Anton Schindler: Erinnerungen an Franz Schubert. In: Niederrheinische Musik-Zeitung 5 (1857), S. 73–78 und 81–85, hier S. 74 (Digitalisat).</ref> Otto Erich Deutsch bezeichnet diese Begebenheit allerdings als unglaubwürdig.<ref>Otto Erich Deutsch: Schubert. Die Dokumente seines Lebens. Bärenreiter, Kassel 1964, S. 360 f.</ref>

Werke[Bearbeiten]

Schauspiele[Bearbeiten]

  • Ludwig und Louise, oder: Der 9. Thermidor (Schauspiel) 1815
  • Landleben (Lustspiel) 1817
  • Das Jagdschloß (Lustspiel) 1819
  • Ja! (Lustspiel) 1825

Libretti[Bearbeiten]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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