Georg von Schellwitz
Georg Christoph Wilhelm Ernst von Schellwitz<ref name=":0">Wilhelm Kohlhaas: Chronik der Stadt Stuttgart: 1973/75, Hohenheim-Verlag, Stuttgart 1964, S. 204. ISBN 978-3-608-91576-1. Online</ref> (* 7. Mai 1897<ref>Schellwitz, Georg von, geb. 7.5.1897, in: Deutsche Digitale Bibliothek.</ref> in Lichtenburg/Stadt Prettin; † März 1974<ref name=":0" />) war ein deutscher Landrat, Regierungspräsident und Politiker.
Leben[Bearbeiten]
Georg von Schellwitz entstammte einer ursprünglich aus Franken stammenden bürgerlichen Familie. Einzelne Vertreter wurden im 18. Jahrhundert als von Schellwitz nobilitiert.<ref>Pf. Hübner: Die adeliche Familie von Schellwitz, in: L. Clericus: Der Deutsche Herold. Zeitschrift für Heraldik, Sphragistik und Genealogie, Jg. IX, Nr. 11 u. 12, 1878, Hrsg. Herold (Verein), Carl Heymanns Verlag, Druck Julius Sittenfeld, Berlin, im Dezember 1878, S. 124 f. Online</ref> Ein Vetter von Schellwitz war Wilhelm von Grolman.
Nach dem Studium und der Absolvierung des Vorbereitungsdienstes legte Schellwitz am 21. März 1928 die Große Staatsprüfung ab.<ref name=":1">Taschenbuch für Verwaltungsbeamte, Carl Heymanns Verlag, Berlin 1943, S. 469. Online</ref> Ab 1931 arbeitete er im schlesischen Landkreisen Breslau, wurde hier am 1. November 1933 zum Landrat des Landkreises befördert<ref name=":1" /> und blieb hier bis 1935. Anschließend wurde er Landrat im Landkreis Neumarkt (1935–1942).<ref>Schlesische Heimat. Stadt und Kreis Neumarkt, Selbstverlag Der Verein Neumarkter, Hameln 1994, S. 89.</ref> 1941 wurde Schellwitz zum Kriegsdienst eingezogen und wurde 1942<ref>Reichsministerium des Innern (Hrsg.): Ministerial-Blatt des Reichs- und Preussischen Ministeriums des Innern, Reichsdruckerei, Berlin 1942, S. 763. Online</ref> Landrat in Hirschberg im Riesengebirge (1942–1945). Zusätzlich war er auch Regierungspräsident.<ref name=":0">Wilhelm Kohlhaas: Chronik der Stadt Stuttgart: 1973/75, Hohenheim-Verlag, Stuttgart 1964, S. 204. ISBN 978-3-608-91576-1. Online</ref>
Nach dem Krieg wurde er Mitglied der Gesamtdeutschen Volkspartei (GVP).<ref>Chronik der Stadt Stuttgart, E. Klett Verlag, Stuttgart 1949, S. 8. Nachdruck: ISBN 978-3-608-91610-2. Online</ref> Er trat bei der Wahl 1953 im Zuge des DNS im Wahlkreis 163 auf der Landesliste Baden-Württemberg an, konnte aber nur 0,8 % der Stimmen auf sich vereinen.<ref>Kurt Leipner: Chronik der Stadt Stuttgart: 1949–1953, E. Klett Verlag, Stuttgart 1977, S. 9. 3-12-910420-0. Online</ref> Auch 1965 trat er bei der Wahl an.<ref>Fritz Sänger, Klaus Liepelt: Wahlhandbuch 1965: Sammlung von Texten, Daten, Dokumenten zu Wahlrecht, Wahlkampf, Wahlergebnissen, Wahlkreisen, Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 1965, S. 64. Online</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Tomasz Kruszewski: Partia Narodowosocjalistyczna na Śląsku w latach 1933–1945. Organizacja i działalność, Acta Universitatis Wratislaviensi, Wrocław 1995, S. 118.
- Schellwitz, Goerg von. in: Schlesische Heimat. Stadt und Kreis Neumarkt. Neumarkter Verein e. V., Hameln 1994, S. 89.
- Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften 1944, Verlag Hoppenstedt, Berlin 1944, S. 2873.
- Schlesisches Güter-Adreßbuch 1937. Verzeichnis, 15. Auflage, W. G. Korn, Breslau 1937, S. 156.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schellwitz, Georg von |
| ALTERNATIVNAMEN | Schellwitz, Georg Christoph Wilhelm Ernst von (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Landrat |
| GEBURTSDATUM | 7. Mai 1897 |
| GEBURTSORT | Lichtenburg, Torgau |
| STERBEDATUM | März 1974 |