Georgskopf
| Georgskopf | ||||||
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| Georgskopf vom Prititschkar aus gesehen | ||||||
| Georgskopf vom Prititschkar aus gesehen | ||||||
| Höhe | 3090 m ü. A. | |||||
| Lage | Kärnten, Österreich | |||||
| Gebirge | Schobergruppe | |||||
| Dominanz | 0,7 km → Großer Friedrichskopf | |||||
| Schartenhöhe | 204 m ↓ Georgsscharte<ref>Clem Clements, Jonathan de Ferranti, Eberhard Jurgalski, Mark Trengove: The 3000 m SUMMITS of AUSTRIA – 242 peaks with at least 150 m of prominence, Oktober 2011, S. 16.</ref> | |||||
| Koordinaten | 46° 57′ 13″ N, 12° 49′ 11″ O
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| Gestein | Glimmerschiefer, Paragneis und Amphibolit<ref>Geologische Karte der Republik Österreich 1:50.000, Geologischen Bundesanstalt 2013, Blatt 179 Lienz</ref> | |||||
| Erstbesteigung | 31. Juli 1890 durch Ludwig Purtscheller | |||||
| Normalweg | Von der Wangenitzseehütte über Obere Prititschscharte und Georgsscharte und den Südwestgrat (III) | |||||
Der Georgskopf ist ein 3090 m ü. A.<ref name="amap">Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Österreich: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Georgskopf auf der Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000) ( des Vorlage:IconExternal vom 28. Februar 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis..</ref> hoher Berggipfel der Schobergruppe in Kärnten (Bezirk Spittal an der Drau). Er wurde erstmals am 31. Juli 1890 von Ludwig Purtscheller bestiegen.
Lage[Bearbeiten]
Der Georgskopf liegt im Osten der Schobergruppe in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern an der Gemeindegrenze zwischen Großkirchheim im Nordwesten und Mörtschach im Südosten. Der Gipfel liegt zwischen dem Petzeck (3283 m) im Südwesten und dem Großen Friedrichskopf (3134 m) im Nordosten. Vom Petzeck wird der Georgskopf durch die Georgsscharte (2886 m) getrennt, den Übergang zum Friedrichskopf markiert die Friedrichsscharte (2764 m). Der Georgskopf besteht aus dem Hauptgipfel und dem vorgelagerten Westgipfel. Sein langer Nordostgrat fällt ins Tal des Gradenbach ab, südlich liegt das Pritischkar und das Pritischkees mit mehreren kleinen Bergseen, die den Pritischbach speisen.
Aufstiegsmöglichkeiten[Bearbeiten]
Der Normalweg auf den Georgskopf nimmt seinen Ausgang an der Wangenitzseehütte. Von ihr aus folgt man dem Weg talwärts bis zur Schaflerhütte und steigt danach nordwärts über steile Bergmatten bis zur Oberen Prititschscharte auf. Danach folgt der Abstieg ins Prititschkar und der Aufstieg in die Georgsscharte. Der lange Schlussanstieg über den Südwestgrat erfordert Klettererfahrung (III).
Für die Besteigung des Georgskopfs bestehen verschiedene weitere Varianten. Die Route über den Südostgrat wird auf Grund des brüchigen Fels kaum begangen (III). Die südliche Trennschlucht zwischen West- und Hauptgipfel weist ausgehend vom Prititschkar Steinschlaggefährdung auf, zudem erschwert Grundeis die Kletterei (III). Noch schwerer gestalten sich die Routen über den Nordostgrat (IV+) und den Nordwestgrat (IV-).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Literatur[Bearbeiten]
- Walter Mair: Alpenvereinsführer Schobergruppe. Bergverlag Rother: München 1972, ISBN 3-7633-1222-6.
- Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 41, Schobergruppe, ISBN 978-3-928777-12-4