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Gerhard Ebert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein Gerhard Ebert (* 20. September 1930 in Glauchau) ist ein deutscher Journalist, Hochschullehrer, Theaterwissenschaftler und Theaterkritiker.

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Abitur und einer Lehre als Schriftsetzer begann Ebert 1951 ein Studium der Theaterwissenschaft am Deutschen Theater-Institut in Weimar. Von 1955 bis 1961 war er Theaterredakteur bei der Wochenzeitung Sonntag. Im Anschluss war er bis 1963 als Oberassistent an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin tätig. Danach war er bis 1981 stellvertretender Direktor an der Staatlichen Schauspielschule Berlin. Mit deren Umwandlung in die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin im Jahr 1981<ref>Festakt zur Umwandlung der Staatlichen Schauspielschule Berlin in die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch</ref> wurde Ebert dort außerordentlicher Professor und war von 1981 bis 1988 auch 1. Prorektor. Bis 1990 lehrte er das Fach Gesellschaftswissenschaften<ref>Patrick Breynck: Das Schauspielstudium in der DDR und der Einfluss der Deutschen Wiedervereinigung am Beispiel der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin (Diss.). Wien 2011, S. 209 (core.ac.uk [PDF]).</ref> und war anschließend als Dozent für Theorie und Geschichte des Theaters tätig, bis er 1992 „abgewickelt“ wurde.

1977 wurde Ebert an der Humboldt-Universität zu Berlin zum Dr. phil. promoviert. Seine Dissertation behandelte das Thema Die Improvisation als Element der schauspielmethodischen Grundausbildung von Schauspielern.

Gerhard Ebert lebt in Zeuthen. Seine Kinder sind die Regisseurin Mira Ebert und der Puppenspieler Michael Max Ebert.<ref>Buchautor in Zeuthen | www.Zeuthen-Internet.de. Abgerufen am 7. August 2026.</ref> Er schreibt Theaterstücke und veröffentlicht seit 2014 autobiografische, erotische Erzählungen im Eigenverlag auf der Plattform neobooks.

Bücher[Bearbeiten]

  • Improvisation und Schauspielkunst. Über die Kreativität des Schauspielers. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1979, ISBN 3-89487-172-5.
  • Schauspielen – Handbuch der Schauspieler-Ausbildung. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1981 (hrsg. mit Rudolf Penka), ISBN 3-89487-294-2.
  • Schauspieler werden in Berlin. Von Max Reinhardts Schauspielschule zur Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Berlin-Information, Berlin 1987, ISBN 3-7442-0012-4.
  • Der Schauspieler. Geschichte eines Berufes. Ein Abriss. Henschel-Verlag, Berlin 1991, ISBN 3-362-00531-4.
  • ABC des Schauspielens. Talent erkennen und entwickeln., Henschel-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-89487-474-0.
  • Das utopische Theater, E-Book, 2014, ISBN 978-3-7380-0622-3

Theaterkritiken[Bearbeiten]

Theaterstücke (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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