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Gerhard Kisser

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Gerhard Kisser

Gerhard Kisser (* 2. Oktober 1941 in Wien) ist ein österreichischer Grafikdesigner, Kurator und Gründer des Freilichtmuseums Ensemble Gerersdorf.

Werdegang[Bearbeiten]

Kisser wurde in Wien als ältester Sohn eines Arztes geboren. Von 1957 bis 1962 erhielt er eine Ausbildung zum Graphik-Designer an der Höheren Graphischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt in Wien, Meisterklasse, mit Diplom. 1960 bis 1961 belegte Kisser je ein Semester Gaststudium an der Akademie für Bildende Kunst in Wien (Abendakt bei Herbert Böckl, Graphik bei G. Matejka-Felden). 1962 folgte ein einsemestriges Gaststudium an der Kunstakademie in Kairo. Kisser war von 1963 bis 1995 als selbständiger Werbegraphiker tätig. 1965 erfolgte sein Eintritt als freier Mitarbeiter in die Arbeitsgemeinschaft für Gebrauchsgraphik, das Atelier Gamma, Wien ab 1969 dessen Gesellschafter. Von 1989 bis 1995 war er geschäftsführender Gesellschafter des zur Gamma GmbH umgewandelten Ateliers mit bis zu zehn Mitarbeitern. Nach dessen Übernahme durch Saatchi & Saatchi verließ er die Werbebranche und war von 1996 bis 2014 als Kurator der Kunstsammlungen des Musiksaitenproduzenten und Mäzens Peter Infeld in Wien tätig und organisierte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.<ref>Gerhard Kisser: Veranstaltungsarchiv des Infeld Haus der Kultur. In: infeld.net. Abgerufen am 20. Dezember 2014.</ref><ref>Gerhard Kisser: Die Sammlung Infeld und die Phantastischen Realisten. In: Greith-Haus. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2018; abgerufen am 20. Dezember 2014.</ref><ref>2011 INTERNATIONALE KUNST AUS DER SAMMLUNG INFELD. In: Globart. Abgerufen am 20. Dezember 2014.</ref><ref>Picasso in Gerersdorf. In: meinbezirk.at. Abgerufen am 20. Dezember 2014.</ref>

Als 30-Jähriger kommt Kisser auf der Suche nach einem Wochenendhaus erstmals ins Südburgenland. 1972 erfolgte der Ankauf des Grundstückes mit dem letzten strohgedeckten Haus in Gerersdorf. 1973 wurde das erste Gebäude nach Gerersdorf übertragen. Aus dem privaten Wochenenddomizil wurde das „Ensemble Gerersdorf“. Das damals aus sechs Gebäuden bestehende Ensemble wurde 1976 mit einer ersten Kunstausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte es sich zum größten Freiluftmuseum des Südburgenlandes und einem bedeutenden kulturellen Zentrum der Region. Gerhard Kisser lebt seit 2014 ständig in Gerersdorf, wo er sich nicht nur dem Museum widmet, sondern auch künstlerisch tätig ist.<ref>ORF Burgenland: Gerhard Kisser: Ausstellung zum 70er. In: Burgenland Heute. 7. Oktober 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. März 2016; abgerufen am 20. Dezember 2014.</ref>

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Gerhard Kisser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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