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GermanLetsPlay

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Vorlage:Infobox Webvideoproduzent

GermanLetsPlay (* 9. Februar 1992 in Essen; bürgerlich Manuel; kurz GLP) ist ein deutscher Webvideoproduzent und Comic-Autor. Er wurde vor allem durch seine „Let’s Play“-Videos zu verschiedenen Retrospielen, Flashgames und Minecraft bekannt, die er auf dem Videoportal YouTube veröffentlichte.<ref name="noz.de">Hermann Schnitzler: „Let‘s Play“-Steckbrief: Wer ist German LetsPlays? In: noz.de. 23. Januar 2015, abgerufen am 6. September 2021.</ref> Seine Markenzeichen sind eine Maske<ref name="noz.de" /> und ein blau-schwarz gestreifter Pullover.

Ende April 2022 gab er bekannt, seine Tätigkeit als Webvideoproduzent auf unbestimmte Zeit ruhen zu lassen (siehe Abschnitt „Abwesenheit seit Januar 2022“).<ref name=":0" />

Leben[Bearbeiten]

Über sein Leben ist nur wenig bekannt. Er ist in Essen geboren und dort bei seiner Mutter aufgewachsen und hat drei ältere Brüder sowie eine ältere Schwester. Zwei seiner Brüder sind bzw. waren unter den Namen Debitor und SibstLP ebenfalls auf YouTube aktiv.<ref name="noz.de" /> Er ging auf eine Gesamtschule und lebt heute laut eigener Aussage in Münster.<ref name=":2" /><ref>Tweet von GermanLetsPlay. In: Twitter. 5. Oktober 2018, abgerufen am 24. Juli 2022.</ref> Seit Mitte Juli 2022 hält er zwei Britisch-Kurzhaar-Katzen, die – insbesondere während seiner Abwesenheit auf YouTube – öfter auf seinen anderen Social-Media-Kanälen präsent sind.<ref>Instagram-Post von GermanLetsPlay. In: Instagram. 20. Juli 2022, abgerufen am 24. Juli 2022.</ref>

Er hält sein Aussehen vollständig geheim und betonte mehrmals, sich nie in der Öffentlichkeit zeigen zu wollen.<ref>GermanLetsPlay: WICHTIG – Die Maske von GermanLetsPlay. In: youtube.com. 13. Oktober 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. Oktober 2014; abgerufen am 23. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In seinen Real-Life-Videos, die er von 2010 bis 2011 auf dem Kanal GermanLetsButton hochlud, trat er ausschließlich mit einer weißen Kunststoff-Maske in Erscheinung, nachdem er zuvor selbst eine aus Pappkarton gebastelt hatte.<ref>kottbruderpodcast: GermanLetsPlay mit seiner ersten „Maske“, Beitrag auf Instagram. In: Instagram. 14. Mai 2022, abgerufen am 8. September 2024.</ref> Später kam der blau-schwarz gestreifte Pullover hinzu. Beides entwickelte sich mit der Zeit zu seinen wichtigsten Markenzeichen.

Werdegang auf YouTube[Bearbeiten]

Ursprünge und weitere Kanäle[Bearbeiten]

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Seinen ersten YouTube-Kanal mit dem Namen GermanLetsPlay gründete er am 28. Februar 2010. GermanLetsPlay war damals der erste YouTuber im Bereich „Gaming“, der mit seinen Inhalten Geld verdiente. Zu diesem Zweck erstellte er eine eigene, werbefinanzierte Website, auf der man sich seine YouTube-Videos ansehen konnte.<ref>VIK: Als Gaming kein Beruf sein durfte – Der Skandal um GermanLetsPlay. In: YouTube. 9. Oktober 2025, abgerufen am 18. Oktober 2025.</ref>

Nachdem er bereits zwei Verwarnungen, sogenannte Strikes, aufgrund von Urheberrechtsverletzungen erhalten hatte, gründete er bereits am 13. November 2010 den Kanal GermanLetsFail, der im Falle eines dritten Strikes, der eine Sperre des Accounts bedeutet hätte, genutzt werden sollte. Schon im September hatte er den Kanal GermanLetsTrash gegründet, der fortan zum Hochladen urheberrechtlich bedenklicher Videos verwendet wurde. Da er jedoch nach eigenen Angaben ein urheberrechtsverletzendes Video auf seinem alten Kanal übersah, wurde GermanLetsPlay am 31. Dezember 2010 aufgrund eines dritten Strikes gesperrt.<ref>GermanLetsTrash: Die Sperrung von „GermanLetsPlay“. Abgerufen am 15. Dezember 2018.</ref><ref name="noz.de" /> Obwohl der Kanal im März 2012 nach Rücksprache mit dem YouTube-Support wieder nutzbar war, entschied er sich wegen der hohen Abonnentenzahlen und dem bürokratischen Aufwand dazu, seine Let’s Plays weiter unter GermanLetsFail hochzuladen. Da im Mai 2013 die Möglichkeit der Umbenennung eingeführt wurde, konnte er sein Konto zu GermanLetsPlay umbenennen und seine Videos wieder unter dem Ursprungsnamen veröffentlichen.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Die ebenfalls ihm gehörenden Kanäle GermanLetsButton und GermanLetsButton2, auf denen überwiegend Real-Life-Videos hochgeladen wurden,<ref name="noz.de" /> löschte er 2015 nach jahrelanger Inaktivität.<ref>Tweet von GermanLetsPlay. In: Twitter. 3. August 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. September 2016; abgerufen am 23. April 2022.</ref> Erstgenannter Kanal hatte gerade die 100.000-Abonennten-Marke überschritten,<ref>GermanLetsButton. In: youtube.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. März 2015; abgerufen am 29. April 2022.</ref> zweitgenannter hatte bei der Löschung knapp 70.000 Abonnenten.<ref>GermanLetsButton2. In: youtube.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. Januar 2015; abgerufen am 29. April 2022.</ref> Auf beiden Kanälen zusammen gab es 37 Videos (davon 22 auf GLB und 15 auf GLB2).

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Am 8. Juli 2021 gründete GermanLetsPlay einen weiteren Kanal mit dem Namen GLP Shorts.<ref>GLP Shorts – YouTube. Abgerufen am 6. September 2021.</ref> Dort lud er kurze Clips von lustigen Momenten und Highlights hoch.

Allgemeines[Bearbeiten]

Auf seinem Kanal veröffentlichte er in seiner aktiven Zeit Let’s Plays von verschiedenen Spielen wie GTA V und Bloons Tower Defense 6. Außerdem nahm er oft zusammen mit den Mitgliedern des Freedom Squad, der aus Paluten, Zombey und Maudado besteht, auf.

Der Kanal GermanLetsPlay erreichte am 4. Dezember 2014 die 1-Million-Abonnenten-Marke.<ref>Statistik zu Abonnement- und Aufrufzahlen auf Socialblade. Abgerufen am 4. April 2016.</ref>

Laut dem Portal Spieletipps war GermanLetsPlay im Januar 2020 der drittgrößte deutsche Gaming-YouTuber (gemessen an der Zahl der Abonnenten). Die Plätze eins und zwei belegten Gronkh und Paluten.<ref>Bilderstrecke: Top 20 – Die größten Gaming-YouTuber. Spieletipps, Februar 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. März 2023; abgerufen am 26. Juli 2020.</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Ab Anfang Juni 2021 nutzte er in seinen Videos einen sogenannten VTuber-Avatar, eine 3D-Figur, welche seine Gesichtsausdrücke und Mundbewegungen darstellte.<ref>GermanLetsPlay: Für DIESES Video habe ich 15300 € ausgegeben! In: youtube.com. 6. Juli 2021, abgerufen am 10. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für diesen Avatar investierte er insgesamt etwa 15.000 Euro. Sein Ziel dabei war es mehr Emotion und Persönlichkeit in seine Videos zu bringen, ohne sich dafür selbst zeigen zu müssen.<ref>GermanLetsPlay legt sich virtuellen Avatar zu – COMICSCHAU. 7. Juni 2021, abgerufen am 14. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Zuge seiner Abwesenheit seit Januar 2022 verkaufte er auch die technischen Mittel für den Avatar.<ref name=":2">GermanLetsPlay, Paluten: Der legendäre Furz ins Mikrofon. In: Podcast „Kottbruder“, Folge 3. 29. Mai 2022, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 29. Mai 2022.@1@2Vorlage:Toter Link/kottbruder.podigee.io (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Seine mit Abstand erfolgreichsten Videos sind „GermanLetsPlay spielt Piano #01“,<ref>GermanLetsPlay: GermanLetsPlay spielt Piano #01 auf YouTube, 13. September 2011, abgerufen am 29. April 2022.</ref> mit über 11 Millionen Aufrufen, und, dicht gefolgt, das sogenannte „Dubstep-Intro“<ref>GermanLetsPlay: DUBSTEP INTRO – WUB WUB WUB WUB DÖ DÖ DÖ DÖ! auf YouTube, 2. Juli 2013, abgerufen am 29. April 2022.</ref> mit über 10 Millionen Aufrufen, welches er, in Kurzform, in seinen frühen Jahren als Einleitung in seine Videos verwendete.

Am 1. April lud er von 2012 bis 2018 und 2019 jeweils ein kurzes Video als Aprilscherz hoch, in dem er vorgab sein Aussehen öffentlich zu machen;<ref>Katharina P: GermanLetsPlay ZEIGT SICH AUS VERSEHEN! auf YouTube</ref> und an seinem Geburtstag, dem 9. Februar, lädt er seit 2011 ein wenige Sekunden langes Video hoch, in dem er sein Alter ausspricht.<ref>The Keglton: GermanLetsPlay – GLP hat Geburtstag (Geburtstagsvideos) auf YouTube</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Abwesenheit seit Januar 2022[Bearbeiten]

Ab Januar 2022 folgte eine mehrmonatige Abwesenheit auf seinem Hauptkanal, deren Gründe in einem Ende April 2022 folgenden Video aufgeklärt wurden. In dem ausführlichen Statement-Video erklärte GermanLetsPlay, in zehn Jahren zuvor verschiedene gesundheitliche Probleme im Bereich von Darm und Leber gehabt zu haben und unterschiedliche Krankheitsdiagnosen erhalten zu haben; unter anderem die einer Colitis ulcerosa und die der tödlichen primär sklerosierenden Cholangitis. Letztere Diagnose wurde später revidiert. Auch eine spätere Leberbiopsie führte zu keinem klaren Ergebnis. Mit diesen Ereignissen begründete er, sich „auf unbestimmte Zeit eine Auszeit nehmen“ zu wollen und sich „um seinen Körper kümmern“ zu wollen. Er könne sich aber vorstellen, „punktuell“ wieder Videos hochzuladen und seine Pause dafür kurzzeitig zu unterbrechen. Als Anlässe dafür nannte er beispielsweise größere Updates in Spielen wie Raft oder Minecraft.<ref name=":0">GermanLetsPlay: Darum werde ich YouTube verlassen. In: YouTube. 23. April 2022, abgerufen am 23. April 2022.</ref><ref>Henrik Janssen: GermanLetsPlay beendet YouTube-Karriere – GLP mit tragischer Diagnose. In: ingame. 29. April 2022, abgerufen am 29. April 2022.</ref><ref>GermanLetsPlay hört mit YouTube auf und spricht über Krankheit. In: Comicschau. 23. April 2022, abgerufen am 14. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erstmals trat dies ab dem 22. Juni 2022 für das finale Raft-Update und seine fünfte Staffel zu diesem Spiel ein. Nach deren Ende, etwa einen Monat später, betonte er nochmals, selbst noch nicht zu wissen – oder sich festlegen zu wollen –, ob er jemals wieder vollständig zurückkehren oder nur „punktuell“ auftreten werde. Weiter bestehen solle allerdings der bereits in der Abwesenheit begonnene Podcast. Gleiches ließ er am Ende der nächsten Unterbrechung ab dem 15. November 2022 zur vierten Staffel der bereits 2019 begonnenen Webvideoreihe Minecraft FLUCHT verlauten. In den folgenden Jahren wurde es ruhiger um GermanLetsPlay, auch der Podcast wurde mit Verweis auf seinen Gesundheitszustand beendet. In einem Kommentar unter seinem Abschiedsvideo gibt er unregelmäßige Updates zu seinem Befinden und dem Krankheitsverlauf, Mitte 2025 deutete er hier ein weiteres Gesundheitsproblem im Zusammenhang mit dem Hormonhaushalt an.<ref name=":0" />

Bücher[Bearbeiten]

Am 6. September 2021 erschien GermanLetsPlays erster Comic GermanLetsPlay: Im Wirbel der Welten.<ref>GermanLetsPlay: Es ist endlich soweit.. 🌪️. In: youtube.com. 5. September 2021, abgerufen am 6. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>GermanLetsPlays Buch „Im Wirbel der Welten“ erscheint bald – COMICSCHAU. 27. August 2021, abgerufen am 14. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er veröffentlichte es im auf Webvideoproduzenten spezialisierten Verlag Community Editions. Nach seinen Ideen schrieb Haiko Hörnig die Handlung, welche dann von David Füleki illustriert wurde.<ref>GermanLetsPlay, Dario Haramustek, Haiko Hörnig, GLP.TV: GermanLetsPlay: Im Wirbel der Welten. 6. September 2021 (amazon.de [abgerufen am 6. September 2021]).</ref><ref>GermanLetsPlay bringt bald neuen Comic, sein eigenes Buch heraus – COMICSCHAU. 7. Juni 2021, abgerufen am 14. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 13. November 2023 folgte der zweite Comic GermanLetsPlay und der Traum des Dämons.<ref>GermanLetsPlay, David Füleki: GermanLetsPlay und der Traum des Dämons: von GermanLetsPlay. 1. Auflage 2023 Edition. CE Community Editions, 2023, ISBN 978-3-96096-993-8 (amazon.de [abgerufen am 5. November 2023]).</ref>

Am 19. April 2022 erschien der Schülerkalender 2022/2023: von GermanLetsPlay, eine Art Hausaufgabenheft im Stil des zuvor erschienenen Comics, ebenfalls illustriert von David Füleki.<ref>GermanLetsPlay: Schülerkalender 2022/2023: von GermanLetsPlay. 2022, ISBN 978-3-96096-229-8 (amazon.de [abgerufen am 23. April 2022]).</ref><ref name=":1">GermanLetsPlay: Manuel macht Werbung für Kott. In: youtube.com. 23. April 2022, abgerufen am 23. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2023 erschien mit GermanLetsPlay und der Traum des Dämons schließlich die Fortsetzung des ersten Comic-Bands. Als Zeichner und Autor war erneut David Füleki für die Umsetzung zuständig.

Podcast[Bearbeiten]

Ab dem 15. Mai 2022 führte GermanLetsPlay zusammen mit Paluten durch einen wöchentlichen Podcast namens Kottbruder.<ref>Kottbruder. In: Twitter. Abgerufen am 23. April 2022.</ref><ref name=":1" /><ref>Paluten: Ankündigung im YouTube-Community-Tab. In: youtube.com. 11. Mai 2022, abgerufen am 11. Mai 2022.</ref> Dieser wurde am 19. Mai 2024 auf unbestimmte Zeit pausiert. Als Grund wurde der gesundheitliche Zustand von GermanLetsPlay genannt.<ref>GermanLetsPlay, Paluten: Das Ende? ~ Kottbruder. 19. Mai 2024, abgerufen am 19. Mai 2024.</ref>

Sonstiges[Bearbeiten]

GermanLetsPlay wurde in der ersten Staffel von TubeClash von den Zuschauern zum Gewinner gewählt.<ref>Kritik: TubeClash und das Finale. broadmark.de, 1. November 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Februar 2018; abgerufen am 13. Februar 2018.</ref>

Seine Maskottchen sind der Kugelfisch „Puffi“ (von engl. pufferfish), der in einem Projekt zum Spiel Minecraft erstmals auftauchte, und der Tonklumpen „Klumpi“, der im Spiel Happy Wheels entstand.<ref>Zeo: Das traurige Ende von GERMANLETSPLAY? (ab 0:08:32) auf YouTube, 29. April 2022, abgerufen am 29. April 2022.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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