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Giarmata-Vii

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Giarmata-Vii
Überland
Szölötelep
Giarmata-Vii (Rumänien)
Giarmata-Vii (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Timiș
Gemeinde: Ghiroda
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(2257) 45° 48′ N, 21° 18′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(2257) 45° 47′ 58″ N, 21° 18′ 0″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Einwohner: 2.257 (1. Dezember 2021<ref>Volkszählung 2021 in Rumänien bei citypopulation.de</ref>)
Postleitzahl: 307201
Telefonvorwahl: (+40) 02 56
Kfz-Kennzeichen: TM
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Dorf
Postanschrift: loc. Giarmata-Vii, jud. Timiș, RO–307201

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Giarmata jud Timis.png
Lage der Gemeinde Ghiroda im Kreis Timiș

Giarmata-Vii ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Ortschaft im Kreis Timiș, im Banat, in Rumänien. Verwaltungsmäßig gehört Giarmata-Vii zur Gemeinde Ghiroda.

Nachbarorte[Bearbeiten]

Cerneteaz Giarmata Ianova
Dumbrăvița Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Izvin
Timișoara Ghiroda Remetea Mare

Etymologie[Bearbeiten]

  • 1806 – Überland
  • 1837 – Überland vineae
  • 1851 – Uiberland
  • 1861 – Ueberland vineae
  • 1911 – Kisgyarmatapuszta
  • 1922 – Iberlond
  • 1923 – Odaie Giarmata
  • 1931 – Überland
  • 1940 – Viile Iermatei
  • 1943 – Giarmata-Vii

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte von Giarmata-Vii ist eng mit der Geschichte von Giarmata verbunden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts veräußerte die Landesadministration aus Temeswar unbebautes Land rund um die Stadt. Die Käufer dieser Grundstücke waren die ersten Siedler der neu gegründeten Ortschaft. Sie kamen aus den umliegenden Dörfern Giarmata, Șag, Ianova, Recaș, Firiteaz, Pișchia, Bencec und anderen Ortschaften. Überland wurde 1806 erstmals urkundlich erwähnt.<ref name="Gligan">Vasile D. Suciu, Marius Vasile Gligan: Giarmata-Vii – Überland. Editura Marineasa, Timişoara 2006, ISBN 973-631-311-5.</ref>

Die Dorfbewohner beschäftigten sich vorwiegend mit dem Weinbau, was in die rumänische Ortsbezeichnung eingeflossen ist. Doch nachdem der Weinbau 1893 und 1894 von der Reblaus Phyloxera befallen wurde, was zur Vernichtung der Weinstöcke führte, suchten sich die Einwohner von Überland andere Beschäftigungen, vor allem in der Milchverarbeitung. Andere wandten sich dem Handwerk zu. Viele arbeiteten als Maurer, Tischler oder Tagelöhner in Timișoara.<ref name="Gligan" />

1911 wurde der Ort infolge der Magyarisierung in „Kisgyarmatapuszta“ umbenannt und kam schließlich infolge des Vertrags von Trianon vom 4. Juni 1920 zum Königreich Rumänien. Bis 1956 gehörte Giarmata-Vii dabei zur Gemeinde Giarmata und wurde damals nach Ghiroda eingemeindet.<ref name="Gligan" />

Die rumänische Bezeichnung Giarmata-Vii tauchte erstmals 1943 urkundlich auf. Sie entstand durch Anlehnung an die Gemeinde Giarmata; der Zusatz „Vii“ (rumänisch für Weingärten) weist auf die Hauptbeschäftigung der Bewohner, den Weinbau, hin.<ref name="Gligan" />

Nach dem Bau des Flughafens östlich von Giarmata-Vii begann sich der Ort auch in Richtung Osten auszudehnen. Heute profitiert Giarmata-Vii von einer privilegierten Lage, was zu einem explosiven Bauboom geführt hat. Durch die Autobuslinie M35 der Societatea de Transport Public Timișoara ist Giarmata-Vii mit Timișoara verbunden.

Demografie[Bearbeiten]

Volkszählung<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 960 kB; ungarisch).</ref> Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1910 0657 0204 33 418 02
1966 1121 0637 49 417 18
1977 2066 1581 73 396 16
2002 1408 1370 18 009 11

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Vasile D. Suciu, Marius Vasile Gligan: Giarmata-Vii – Überland. Editura Marineasa, Timișoara 2006, ISBN 973-631-311-5.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />