Giocangga
Giocangga (mandschurisch Datei:Giocangga.png; chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); † 1571) Tempelname: Jingzu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) war ein Stammesfürst der Jurchen am oberen Suksuhu-Fluss, einer Untergruppe der Jianzhou-Jurchen. Er war der Vater der Jurchen-Stammesfürsten Taksi, und der Großvater von Nurhaci, dem Begründer der Qing-Dynastie.
Leben[Bearbeiten]
Giocangga lebte in der Nähe der Stadt Hetu Ala, heute Teil von Xinbin. Er war gemeinsam mit seinen Brüdern bekannt als die „sechs Prinzen“ (ningguta beile).<ref>Pamela Kyle Crossley: Orphan warriors: Three Manchu generations and the end of the Qing world. Princeton Univ. Pr, Princeton, NJ 1990, ISBN 0-691-05583-1, S. 305, 238.</ref>
Obwohl Giocangga selbst ein Häuptling war, unterstand er dem Fürsten Wang Kao (王杲, † 1575).
1574 verbündeten sich Giocangga und sein Sohn Taksi in einer Geheimallianz gegen den Ming-General Li Ch'êng-liang, um erst Wang Kao anzugreifen und acht Jahre später auch dessen Sohn Atai, der mit Giocanggas Enkelin verheiratet war. Giocangga und Taksi starben in Atais Festung, nachdem sie eingenommen wurde, durch Lis Männer, da Li dachte, Giocangga und Taksi hätten sich Atai angeschlossen.<ref>Arthur W. Hummel (Hrsg.): Eminent Chinese of the Ch'ing period: (1644 - 1912). SMC Publ, Taipei 1991, ISBN 957-638-067-7, Eintrag Nurhaci, S. 594 (Siehe auch die Online-Fassung [abgerufen am 3. Februar 2015]).</ref>
Nachkommen[Bearbeiten]
Giocangga gilt als einer der Männer mit den meisten direkten Nachkommen. In der Mandschurei und der Mongolei sollen etwa 1,5 Millionen direkte männliche Nachkommen leben.<ref>Yali Xue et al.: Recent spread of a Y-chromosomal lineage in northern China and Mongolia. In: American Journal of Human Genetics. Band 77, Nr. 6, 2005, S. 1112–1116, doi:10.1086/498583.</ref> Ursächlich dafür soll eine große Anzahl von Ehefrauen und Konkubinen gewesen sein.<ref>1.5m Chinese 'descendants of one man' auf bbc.co.uk vom 1. November 2005. Abgerufen am 3. Februar 2015.</ref><ref>Potenter Herrscher: Asiat hat 1,5 Millionen Nachfahren auf Spiegel.de vom 26. Oktober 2005. Abgerufen am 3. Februar 2015.</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Giocangga |
| ALTERNATIVNAMEN | Jǐngzǔ (Tempelname) |
| KURZBESCHREIBUNG | Stammesfürst der Jurchen |
| GEBURTSDATUM | 16. Jahrhundert |
| STERBEDATUM | 1571 |