Glaskinn
Glaskinn ist ein umgangssprachlicher Begriff aus dem Boxsport. Er bezeichnet geringe Nehmerfähigkeiten eines Kämpfers, der dadurch besonders anfällig für einen Knockout ist.
Besondere Medienpräsenz erlangte der Begriff im Zusammenhang mit zwei K.-o.-Niederlagen Wladimir Klitschkos gegen Corrie Sanders (2. Runde) und Lamon Brewster (5. Runde) in den Jahren 2003 und 2004.<ref>Das Glaskinn und der Charmeur, Spiegel vom 16. Juni 2003</ref><ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Wladimir Klitschko: Glaskinn und Stahlhammer, ringrichter.org ( vom 27. Juni 2011 im Internet Archive)</ref> Diskussionen bezüglich der Frage, ob Klitschko unter einem Glaskinn leide, hielten über Jahre an<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Vom Steelhammer zum Streetfighter, Stern vom 8. Juli 2007 ( vom 3. Juli 2013 im Internet Archive)</ref><ref>Lewis bemängelt Klitschkos Glaskinn, Focus vom 20. Februar 2008</ref> und wurden regelmäßig von Gegnern wiederbelebt.<ref>Klitschko attackiert, Peter provoziert, Eurosport.de vom 10. September 2010</ref>
Der Begriff wird in den Medien und in der Alltagssprache auch in Bezug auf Personen angewendet, die zwar verbal gut austeilen, aber wenig einstecken können und schnell beleidigt sind.<ref>Glaskinn: Zwischen RTL-Chef Helmut Thoma und der auflagenstarken Bild am Sonntag (BamS) gibt es einen erbitterten Kleinkrieg. Spiegel Online</ref><ref>Josef Pröll wundert sich über das „Glaskinn der SPÖ“, diepresse.com vom 11. September 2009</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Lattek: Meyer hat ein Glaskinn, Sport1.de ( vom 22. Juni 2009 im Internet Archive)</ref>
Das Glaskinn ist nicht zu verwechseln mit der Glasknochenkrankheit.
Siehe auch[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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