Gleesen
Gleesen Gemeinde Emsbüren
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(711)&title=Gleesen 52° 27′ N, 7° 20′ O
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| Fläche: | 21,7 km²<ref name="geo">Angabe der Gemeinde Emsbüren</ref> | |||||
| Einwohner: | 711 (1. Jan. 2026)<ref name="geo"/> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 33 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 48488 | |||||
| Vorwahl: | 05903 | |||||
Lage von Gleesen in Niedersachsen
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Gleesen ist eine Ortschaft und eine Gemarkung der Gemeinde Emsbüren im Landkreis Emsland in Niedersachsen. Bis 1974 bildete Gleesen eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Lingen.
Geographie[Bearbeiten]
Die Ortschaft Gleesen erstreckt sich am rechten Ufer der Ems. Zu ihr gehören die Dörfer Gleesen, Helschen und Hesselte sowie die Streusiedlung Moorlage mit dem Wohnplatz Kunkemühle.
Geschichte[Bearbeiten]
Von den Gleesener Teilorten wurden Gleesen 1263, Helschen um 1150 und Hesselte um 1223 erstmals urkundlich erwähnt. Die vier Bauerschaften Gleesen, Helschen, Hesselte und Moorlage gehörten vor den Napoleonischen Kriegen zum Kirchspiel Emsbüren im Amt Rheine des Hochstifts Münster.<ref>Anton Friedrich Büsching: Lagerbuch des Bistums Münster 1769. In: Magazin für die neue Historie und Geographie. Band 20. Johann Jacob Curts Witwe, Halle (Saale) 1786 (google.de).</ref> Von 1803 bis 1806 gehörten sie zum Fürstentum Rheina-Wolbeck, von 1806 bis 1810 zum Département Ems des Großherzogtums Berg und von 1811 bis 1813 zum Département Lippe des Französischen Kaiserreichs. 1814 fielen sie an das Königreich Hannover und kamen dort zum Amt Lingen. Im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts wurden die vier Bauerschaften zur Gemeinde Gleesen zusammengefasst.<ref name="vz71" /> Diese fiel 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Lingen. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde die Gemeinde Gleesen am 1. März 1974 Teil der Gemeinde Emsbüren, die seit 1977 zum Landkreis Emsland gehört.<ref>Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1845 | 465 | <ref name="harseim">Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).</ref> |
| 1871 | 392 | <ref name="vz71">Volkszählung 1871</ref> |
| 1885 | 436 | <ref>Volkszählung 1885</ref> |
| 1895 | 446 | <ref>Volkszählung 1895</ref> |
| 1905 | 466 | <ref>Volkszählung 1905</ref> |
| 1925 | 544 | <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
| 1939 | 572 | <ref name="demand"/> |
| 1950 | 887 | <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref> |
| 1961 | 601 | <ref name="isys"/> |
| 1970 | 612 | <ref name="isys"/> |
Baudenkmale[Bearbeiten]
Die Wassermühle Kunkemühle, eine Grotte, ein Steinkreuz und eine Scheune des Hofs Tegeder, eine Wegekapelle sowie mehrere Wegekreuze sind Baudenkmale in der Ortschaft Gleesen.
Vereine[Bearbeiten]
Die vier Schützenvereine St. Sebastian Gleesen, St. Hubertus Helschen, St. Hubertus Hesselte und Moorlage betreiben Schießsport und widmen sich der Pflege des lokalen Brauchtums. Der Verein Heimat.Liebe.Helschen kümmert sich um das Zusammenleben in Helschen.<ref>Vereinsliste Emsbüren </ref>
Verkehr[Bearbeiten]
Der Dortmund-Ems-Kanal durchquert den gesamten Ortsteil von Norden nach Süden. Nordwestlich des Dorfs Gleesen liegt die Schleuse Gleesen und nordwestlich des Dorfs Hesselte die Schleuse Hesselte. Mit dem westlich der Ems liegenden Hauptteil von Emsbüren ist der Ortsteil durch die Emsbrücke zwischen Helschen und Leschede verbunden.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references /> Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Emsbüren
