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Go-Motion

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Go-Motion ist eine Trickfilmtechnik, die Anfang der 1980er Jahre entstand und eine Abwandlung der Stop-Motion-Technik darstellt.

Bei Stop-Motion-Animationen werden Gegenstände animiert, indem sie für jedes neue Bild geringfügig verändert werden; dabei wird für jedes Bild im Film eine Einstellung fotografiert. Die endgültige Sequenz verliert jedoch dabei ihre natürliche Bewegungsunschärfe, wodurch die Animationen beim Abspielen des Films ruckartig erscheinen können.<ref name="bender">Bender Verlag Online-Enzyklopädie - "Go Motion"-Artikel</ref>

Um die nötige Unschärfewirkung zu erzeugen, werden daher beim Go-Motion-Verfahren die Objekte durch computergesteuerte Motoren bewegt, während der Kameraverschluss geöffnet ist. So wirken die beweglichen Teile auf natürliche Weise leicht unscharf.

Geschichte[Bearbeiten]

Verantwortlich für die Entwicklung war Phil Tippett, der damals für Industrial Light & Magic als Experte für visuelle Effekte tätig war. Die computergesteuerte Apparatur dazu wurde von Stuart Ziff entwickelt, der ebenfalls bei ILM tätig war.<ref name="bender" /> Erstmals zum Einsatz kam die Go-Motion-Technik 1983 für die Allterrain-Scouttransporter (AT-STs) im Film Star Wars – Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983 erschienen).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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