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Gorran

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Bzutinewey Gorran
Bewegung für Wandel
colspan="2" class="notheme" style="padding: 1em 0; text-align: center; background-color:#Vorlage:Standardfarbe;"| Parteiemblem
Partei­vorsitzender Omer Said
Gründung 2009
Haupt­sitz Sulaimaniyya
Aus­richtung Demokratie, Bürgerrechte, Bekämpfung von Korruption, Soziale Gerechtigkeit, Föderalismus, Kurdischer Nationalismus
Farbe(n) dunkelblau
Parlamentssitze Im Repräsentantenrat: 8 von 325
Im Parlament Kurdistans: 24 von 111
Website gorran.net
Datei:Gorranvalgkamp.jpg
Wahlplakate der Liste für Wandel in Arbil 2009

Gorran (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. Bzutineweyz Gorran), auch bekannt als Liste für Wandel (Lîstî Gorran) oder Bewegung für Wandel ist eine kurdische Partei in der autonomen Region Kurdistan<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. medyanews.com, 2. Oktober 2011, abgerufen am 6. Februar 2018.</ref>, die von Nawschirwan Mustafa gegründet wurde. Sie entstand im Jahr 2009 als Opposition zur regierenden Zwei-Parteien-Koalition aus der Demokratischen Partei Kurdistan und der Patriotischen Union Kurdistans.

Ziele und Mitglieder[Bearbeiten]

Die Liste für Wandel veränderte die politische Landschaft in den kurdischen Gebieten des Irak.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Unterstützung für die Bewegung stammt zum einen aus ihrem jungen, dynamischen Image, zum anderen aus ihrem Einsatz für nationale Versöhnung im Irak<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>, so plädiert sie z. B. in Kirkuk für gemeinsames Engagement gegen Korruption über ethnische Grenzen hinweg.<ref name="fpc">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] blog.fpc.org.uk, 3. Juni 2010, archiviert vom Vorlage:Referrer am 3. August 2011; abgerufen am 3. Juni 2010.</ref> Sie ruft zu einem Ende des Machtmonopols von KDP und PUK auf.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 8. Oktober 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Eines der Hauptziele der Liste für Wandel ist es, die grassierende Korruption zu bekämpfen.<ref name="AlArabiya">Goran leaves Iraq’s Kurdish alliance with less clout al-Arabiya abgerufen am 1. Februar 2011.</ref><ref name=":0" /> Die Liste wirft der KDP und der PUK vor, dass sie eine schlechte Arbeit bei der Förderung kurdischer Interessen im Bundesparlament in Bagdad geleistet haben.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Die Partei ist aufgrund ihrer Kampagne gegen die Patronage vergleichsweise beliebt unter der Jugend in Kurdistan.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Sie besteht überwiegend aus früheren PUK/KDP-Mitgliedern, aus ehemaligen Peschmerga und aus Akademikern.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Unterstützer der Liste wurden bislang oft mit teils gewalttätigen Mitteln eingeschüchtert.<ref name="CBS">Kurdish Iraq: An Emerging Success CBS News abgerufen am 1. Februar 2011.</ref> Gorran wird als Hauptopposition zur KDP-PUK-Allianz betrachtet, speziell in den von der PUK dominierten Gebieten. Die meisten ihrer Mitglieder, einschließlich Nawschirwan Mustafa, sind ehemalige Funktionäre der PUK. Das bekannteste Mitglied ist, gemessen an den Stimmen bei der Parlamentswahl 2013, Ali Hama Saleh. Er kam auf etwa 140.000 Stimmen und war damit auch der meistgewählte Kandidat der Region Kurdistan.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Kurdistan Parliament, abgerufen am 24. Juli 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Das Programm der Partei für die Wahlen 2009 hatte zum Ziel, die Regionalregierung zu entpolitisieren, die Justiz zu stärken, die politische Einmischung in die Wirtschaft zu begrenzen und das Budget transparenter zu gestalten. Während die Bewegung den Föderalismus für Irakisch-Kurdistan unterstützt, betont sie auch, dass Unstimmigkeiten mit der Zentralregierung durch Dialog basierend auf der irakischen Verfassung gelöst werden könnten.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kurdish election lists (Memento vom 27. Juli 2011 im Internet Archive), Niqash, 30. Juni 2009</ref> Sie verlangt von ihren Kandidaten arabische Sprachkenntnisse.<ref name="fpc" />

Die Liste für Wandel gewann insgesamt 24 Sitze bei den Wahlen vom September 2013<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />IHEC announced final results of Iraq’s Kurdistan Parliamentary elections 2013. (Memento des Vorlage:Referrer vom 2. April 2015 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot ekurd.net, 2. Oktober 2013</ref> was sie zur zweitstärksten Liste bei der Wahl direkt hinter der KDP machte. Die Partei sieht die Wahlergebnisse als großen Sieg. Sie erhielt in der Provinz Sulaimaniyya über 40 % der Stimmen und wurde stärkste Partei.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 8. Oktober 2015.</ref>

Im Jahre 2011 rief die Partei zum Rücktritt des Kabinetts sowie zur Auflösung der kurdischen Regionalregierung auf und unterstützte Proteste, die sich die Revolution in Ägypten 2011 zum Vorbild nahmen. Dies war begleitet von Aktionen gegen die beiden herrschenden Parteien. Nawschirwan Mustafa ging aber, vermutlich nachdem ihm inoffiziell eine Machtbeteiligung in der Kurdistanregion zugesagt wurde, auf Distanz zu den Protesten.<ref>Thomas Schmidinger: Neue Spielräume. Wie die KurdInnen in Irak und Syrien den Arabischen Frühling für sich nutzen. (PDF) iz3w, Nr. 330, Mai/Juni 2012</ref> Amnesty International und Human Rights Watch haben dazu gedrängt, dass die Proteste erlaubt werden sollten, und haben eine unabhängige Untersuchung der Todesfälle von Demonstranten angemahnt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Im Oktober 2015 rief Gorran zu Protesten gegen die Regierung der Kurdistanregion und ihren Präsidenten Masud Barzani auf. Anlass waren zunächst ausbleibende Gehälter für Beamte und Soldaten der Peschmerga. Die Proteste in Sulaimaniyya und anderen Orten im Süden der Kurdenregion richteten sich jedoch auch gegen Barzanis Vorhaben, seine Amtszeit entgegen der Verfassung verlängern zu lassen, und nahmen einen gewalttätigen Charakter an. Büros der Barzani-Partei KDP wurden demoliert, zwei Personen wurden getötet. Barzani ließ daraufhin die Gorran angehörenden Minister der Region aus Erbil ausweisen und den Fernsehsender Gorrans schließen.<ref>Arnold Hottinger, Die Kurden streiten um ihre Führung, journal21.ch, 12. Oktober 2015</ref>

Am 17. Mai 2016 schlossen Gorran und die Patriotische Union Kurdistans ein Abkommen über eine politische Zusammenarbeit, das die Bildung von Allianzen im Parlament und gemeinsamen Listen bei Wahlen ermöglicht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Al-Monitor, Will unity deal deepen rivalries in Iraqi Kurdistan?, 18. Mai 2016 (Memento vom 7. Juni 2016 im Internet Archive)</ref>

Nach dem Tod von Nawschirwan Mustafa wurde Omer Said zum Parteivorsitzenden gewählt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. NRT TV News, abgerufen am 23. August 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Gorran sprach sich gegen das Unabhängigkeitsreferendum im September 2017 aus und stellte seinen Anhängern die Stimmabgabe frei.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Gorran, 24. September 2017, archiviert vom Vorlage:Referrer am 3. Oktober 2017; abgerufen am 6. Dezember 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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