Gottfrieding
| Wappen | Deutschlandkarte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:DEU Gottfrieding COA.svg |
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| Basisdaten | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 48° 39′ N, 12° 32′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|09279116}}
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| Bundesland: | Bayern | |||||
| Regierungsbezirk: | Niederbayern | |||||
| Landkreis: | Dingolfing-Landau | |||||
| Verwaltungsgemeinschaft: | Mamming | |||||
| Höhe: | 369 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km² | |||||
| Einwohner: | Vorlage:FormatNum (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | QUELLE}}</ref> | ||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 84177 | |||||
| Vorwahl: | 08731 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | Vorlage:Metadaten Kfz-Kennzeichen DE | |||||
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 79 116 | |||||
| LOCODE: | DE GID | |||||
| Gemeindegliederung: | 13 Gemeindeteile | |||||
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hauptstr. 15 94437 Mamming | |||||
| Website: | www.gottfrieding.de | |||||
| Erster Bürgermeister: | Gerald Rost (CSU) | |||||
| Lage der Gemeinde Gottfrieding im Landkreis Dingolfing-Landau | ||||||
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Gottfrieding (mundartl.: Göpferting) ist eine Gemeinde und Pfarrdorf im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau.
Geografie[Bearbeiten]
Die Gemeinde liegt in der Planungsregion Landshut.
Gemeindegliederung[Bearbeiten]
Es gibt 13 Gemeindeteile<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> (in Klammern ist der Siedlungstyp<ref>Vorlage:BLO Ortsdatenbank</ref> angegeben): Vorlage:Mehrspaltige Liste
Auf der Gemarkung Gottfrieding liegen Daibersdorf, Frichlkofen, Golding, Gottfrieding, Gottfriedingerschwaige, Hacklberg, Kleinpilberskofen, Oberweilnbach, Ottenkofen, Tichling, Unterweilnbach und in der Gemarkung Hackerskofen die Orte Hackerskofen und Holzhausen.
Geschichte[Bearbeiten]
Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten]
Das Gebiet um Gottfrieding war bereits um etwa 1000 vor Christus besiedelt. Zeugen aus dieser Zeit sind die Hügelgräber aus der Hallstattzeit bei Ottenkofen und Unterweilnbach. Urkundlich erwähnt wurde Gottfrieding erstmals im Jahr 902 als Guotfriedinga.
Siedlungsname im Wandel der Zeit[Bearbeiten]
- 1126–1142 Gvotfridingen
- ca. 1170 Guthfridingen
- 1371 Gvotfriding
- ca. 1480 Gottfriding
- ca. 1579 Göpfarting
- 1811 Gottfrieding<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Auch andere Gemeindeteile haben eine lange Geschichte: 927 wurde der Ort Wilpach, das heutige Weilnbach, urkundlich erwähnt. Im 6. Jahrhundert, als die Bajuwaren ins Isartal kamen, wurden neue Siedlungen, wie Hackerskofen, Ottenkofen, Frichlkofen, Holzhausen und Daibersdorf gegründet.
Als zinspflichtige Hofmark gehörte Gottfrieding im 14. Jahrhundert dem adeligen Herrn Seemann zu Mangern, dieser wird 1366 genannt, ihm folgen 1371 Peter der Seemann zu Mangern, 1376 Friedrich der Seemann von Gottfrieding, 1381 Hans der Seemann zu Mangern. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts gelangt die Hofmark an die Grafen von Ortenburg; der Letzte von diesen war Graf Georg Reinhard von Ortenburg. Im Jahr 1558 wird Gottfrieding als nicht geschlossene Hofmark aufgeführt, da sie als Bestandteil der Hofmark von Mamming steuerrechtlich geführt wurde.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Von Ortenburg verkauft die Grundherrschaft über Gottfrieding 1637 an das Kloster Aldersbach, das bis zur Säkularisation 1803 die Grundherrschaft ausübte. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern, bildete aber eine geschlossene Hofmark, die 1803 mit dem Kloster aufgehoben wurde.<ref>Viktor H. Liedke: Die Hofmarken und Sitze im Gericht Dingolfing. II. Teil. In: Der Storchentrum – Geschichtsblätter für Stadt und Landkreis Dingolfing, 1969, Heft 8, S. 1–4.</ref>
Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die ursprüngliche Gemeinde. 1823/24 wurde der größte Teil der Gemeinde Frichlkofen mit den Ortsteilen Frichlkofen, Golding, Tichling, Oberweilnbach, Unterweilnbach und den Fluren der damals noch nicht existierenden Einöde Hacklberg in die Gemeinde Gottfrieding eingegliedert.<ref>Joseph von Hazzi: Statistische Aufschlüsse über das Herzogthum Baiern, aus ächten Quellen geschöpft. Ein allgemeiner Beitrag Zur Länder- u. Menschenkunde. Vierter Band. Nürnberg 1808, S. 384</ref> Kaltenberg kam zu Frauenbiburg und Reitholz nach Griesbach.
20. und 21. Jahrhundert[Bearbeiten]
Am 1. Januar 1946 wurde die Gemeinde Hackerskofen aufgelöst und in die Gemeinde Gottfrieding eingemeindet.<ref>Der BibISBN-Eintrag [[Vorlage:BibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden.]] ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] <span title="Vorlage:bibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden. (Seite nicht vorhanden)">neuen Eintrag] an.</ref>
Im November 2007 stimmten die Bürger mehrheitlich gegen eine Auflösung und Eingliederung von Gottfrieding in die Kreisstadt Dingolfing, wie es von einer Bürgerinitiative vorgeschlagen war.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Im Zeitraum 1988 bis 2018 wuchs die Gemeinde von 1611 auf 2223 um 612 Einwohner bzw. um 38 %.
| Jahr | 1961 | 1970 | 1987 | 1991 | 1995 | 2000 | 2005 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 1326 | 1491 | 1601 | 1765 | 1926 | 2018 | 2153 | ||||||||
| Jahr | 2010 | 2015 | 2018 | ||||||||||||
| Einwohner | 1926 | 2018 | 2153 | ||||||||||||
Politik[Bearbeiten]
Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mamming.
Gemeinderat[Bearbeiten]
Der Gemeinderat setzt sich seit den Kommunalwahlen in Bayern 2020 aus dem Ersten Bürgermeister und 14 Gemeinderäten zusammen. Die Mandate verteilen sich wie folgt:
- CSU: 5 Sitze (33,5 %)
- JBG: 3 Sitze (20,3 %)
- UWG: 2 Sitze (20,1 %)
- FWG: 2 Sitze (15,2 %)
- SPD: 1 Sitz (10,8 %)
- Parteilos: 1 Sitz
Gegenüber der Amtszeit 2014–2020 mussten CSU, FWG und SPD jeweils einen Sitz abgeben; die neu angetretene JBG (Junge Bürger Gottfrieding) gewann auf Anhieb drei Sitze. Das jetzt parteilose Gemeinderatsmitglied wurde über die Liste UWG gewählt.
Bürgermeister[Bearbeiten]
Erster Bürgermeister ist seit 1. Mai 2008 Gerald Rost (CSU) aus Golding;<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Gemeinde Gottfrieding ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> dieser wurde am 15. März 2020 mit 86,4 % der Stimmen wieder gewählt.
Zweiter Bürgermeister ist seit Mai 2020 Georg Widbiller und Dritter Bürgermeister ist Günther Meier (CSU) aus Gottfriedingerschwaige (im Mai 2020 wieder gewählt).
Wappen[Bearbeiten]
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Die Pfarrkirche St. Stephan hat einen Turmunterbau aus dem 13. Jahrhundert, der Chor stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Das nördliche Seitenschiff kam 1630 dazu, der Turmoberbau 1730. Von 1730 bis 1877 trug der Turm eine Kuppel, die aber bei der Regotisierung durch einen Spitzhelm ersetzt wurde. Die Kirche besitzt einen neugotischen Hochaltar.
Baudenkmäler[Bearbeiten]
Bodendenkmäler[Bearbeiten]
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Wirtschaft[Bearbeiten]
Es gab 2020 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 119 und im Bereich Handel und Verkehr 64 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1158. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keinen, im Bauhauptgewerbe acht Betriebe. Im Jahr 2016 bestanden zudem 20 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von insgesamt 968 ha, davon waren 935 ha Ackerfläche.
Die Isar wird im Wasserkraftwerk Gottfrieding zur Energieerzeugung genutzt.
Verkehr[Bearbeiten]
Durch das Gemeindegebiet verläuft die Bahnstrecke Landshut–Plattling. Der Haltepunkt Gottfrieding wird nicht mehr bedient, so dass der nächstgelegene Bahnhof der von Dingolfing ist.
Bildung[Bearbeiten]
- Im Jahr 2021 gab es eine Kindertageseinrichtung mit 92 Plätzen, in der 71 Kinder betreut und gefördert wurden.
- Die Verwaltungsgemeinschaft Mamming ist Träger der Grund- und Mittelschule Mamming-Gottfrieding. Eines der Schulhäuser steht in Gottfrieding.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Anton Nachreiner (* 1955), Fußballspieler und Jurist
- Sebastian Nachreiner (* 1988), bis 2023 Fußballspieler beim SSV Jahn Regensburg
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Gemeinde Gottfrieding
- Gottfrieding: Amtliche Statistik des Bayerischen Landesamtes für Statistik (PDF; 1,66 MB)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Seiten mit nicht-numerischen formatnum-Argumenten
- Seiten mit defekten Dateilinks
- Wikipedia:Koordinaten-Parameterfehler
- Gottfrieding
- Gemeinde in Bayern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:BibISBN
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Ort im Landkreis Dingolfing-Landau
- Ersterwähnung 902
- Ort an der Isar
- Gemeindegründung 1818
- Kirchdorf (Siedlungstyp)