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Goya 2013

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Datei:Presentación Premios Goya 2013 - 01.jpg
Von links: Emilio Pina, ausführender Produzent der Preisgala, Eva Cebrián, Direktorin der TVE, Enrique González Macho, Präsident der spanischen Filmakademie, und Eva Hache, Gastgeberin der Gala 2013

Die 27. Verleihung des Goya fand am 17. Februar 2013 im Auditorium des Centro de Congresos Príncipe Felipe in Madrid statt. Moderiert wurde die Veranstaltung wie bereits im Vorjahr von der Komikerin Eva Hache.

Erfolgreichster Film mit zehn Preisen war der in Schwarz-Weiß gedrehte und 18-fach nominierte Stummfilm Blancanieves (deutsch: „Schneewittchen“) des Regisseurs Pablo Berger, der insgesamt acht Jahre an seinem zweiten Spielfilm gearbeitet hatte. Der Film ist eine Würdigung der Stummfilme der 1920er Jahre. Die Trophäe für die beste Regie und vier weitere Goyas erhielt das Katastrophendrama The Impossible des Regisseurs Juan Antonio Bayona, das die wahre Geschichte einer spanischen Familie erzählt, die sich während des Tsunamis von 2004 im thailändischen Khao Lak aufhielt.

Der Präsident der Akademie, der spanische Produzent und Verleiher Enrique González Macho, beklagte in seiner Eröffnungsrede kulturpolitische Eingriffe der Regierung wie die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Kinokarten von acht auf 21 Prozent und unzureichende Maßnahmen gegen die Videopiraterie.<ref name="dradio">Wolfgang Martin Hamdorf: Anklagen statt Dankesreden. In: Deutschlandfunk Kultur, 18. Februar 2013, abgerufen am 27. Juni 2021.</ref> Die dreistündige Gala war durchsetzt mit Anklagen und Anspielungen auf die Sparpolitik der konservativen Regierung. Maribel Verdú, Siegerin in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin, widmete ihren Preis „all den Menschen, die durch ein korruptes und veraltetes System ihre Wohnung, ihre Zukunft oder auch ihr Leben verloren haben“.<ref name="dradio" /> Candela Peña, die Preisträgerin in der Kategorie Beste Nebendarstellerin für ihre Leistung in Ein Freitag in Barcelona, sagte: „Ich war drei Jahre lang arbeitslos gewesen und musste mitansehen, wie mein Vater in einem staatlichen Krankenhaus starb, es gab keine Decken, es gab kein Wasser, das mussten wir alles selbst mitbringen.“<ref>Zehn Goya-Filmpreise für Stummfilm „Schneewittchen“. In: Die Welt, 18. Februar 2013, abgerufen am 27. Juni 2021.</ref>

Gewinner und Nominierte[Bearbeiten]

Statistik
(Filme mit mehr als einer Nominierung)
N=Nominierung; A=Auszeichnung
Film N A
Blancanieves 18 10
Kings of the City 16 2
Das Mädchen und der Künstler 13 0
The Impossible 14 5
Tad Stones – Der verlorene Jäger des Schatzes! 5 3
Invader 5 0
Carmina o revienta 3 0
Els nens salvatges 3 0
La banda Picasso 2 0

Bester Film[Bearbeiten]

Blancanieves – Regie: Pablo Berger

Beste Regie[Bearbeiten]

Juan Antonio Bayona – The Impossible (Lo imposible)

Beste Nachwuchsregie[Bearbeiten]

Enrique Gato – Tad Stones – Der verlorene Jäger des Schatzes! (Las aventuras de Tadeo Jones)

Bester Hauptdarsteller[Bearbeiten]

José Sacristán – El muerto y ser feliz

Beste Hauptdarstellerin[Bearbeiten]

Maribel Verdú – Blancanieves

Bester Nebendarsteller[Bearbeiten]

Julián Villagrán – Kings of the City (Grupo 7)

Beste Nebendarstellerin[Bearbeiten]

Candela Peña – Ein Freitag in Barcelona (Una pistola en cada mano)

Bester Nachwuchsdarsteller[Bearbeiten]

Joaquín Núñez – Kings of the City (Grupo 7)

Beste Nachwuchsdarstellerin[Bearbeiten]

Macarena García – Blancanieves

Bestes Originaldrehbuch[Bearbeiten]

Pablo Berger – Blancanieves

Bestes adaptiertes Drehbuch[Bearbeiten]

Javier Barreira, Gorka Magallón, Ignacio del Moral, Jordi Gasull und Neil Landau – Tad Stones – Der verlorene Jäger des Schatzes! (Las aventuras de Tadeo Jones)

Beste Produktionsleitung[Bearbeiten]

Sandra Hermida – The Impossible (Lo imposible)

Beste Kamera[Bearbeiten]

Kiko de la Rica – Blancanieves

Bester Schnitt[Bearbeiten]

Elena Ruiz und Bernat Vilaplana – The Impossible (Lo imposible)

Bestes Szenenbild[Bearbeiten]

Alain Bainée – Blancanieves

Beste Kostüme[Bearbeiten]

Paco Delgado – Blancanieves

Beste Maske[Bearbeiten]

Sylvie Imbert und Fermín Galán – Blancanieves

Beste Spezialeffekte[Bearbeiten]

Pau Costa und Félix Bergés – The Impossible (Lo imposible)

Bester Ton[Bearbeiten]

Peter Glossop, Marc Orts und Oriol Tarragó – The Impossible (Lo imposible)

Beste Filmmusik[Bearbeiten]

Alfonso Vilallonga – Blancanieves

Bester Filmsong[Bearbeiten]

„No te puedo encontrar“ von Pablo Berger und Juan Gómez „Chicuelo“ – Blancanieves

Bester Kurzfilm[Bearbeiten]

Aquél no era yo – Regie: Esteban Crespo García

Bester animierter Kurzfilm[Bearbeiten]

El vendedor de humo – Regie: Jaime Maestro

Bester Dokumentarkurzfilm[Bearbeiten]

A Story for the Modlins – Regie: Sergio Oksman

Bester Animationsfilm[Bearbeiten]

Tad Stones – Der verlorene Jäger des Schatzes! (Las aventuras de Tadeo Jones) – Regie: Enrique Gato

Bester Dokumentarfilm[Bearbeiten]

Hijos de las nubes, la última colonia – Regie: Álvaro Longoria

Bester europäischer Film[Bearbeiten]

Ziemlich beste Freunde (Intouchables), Frankreich – Regie: Olivier Nakache und Éric Toledano

Bester ausländischer Film in spanischer Sprache[Bearbeiten]

Juan of the Dead (Juan de los Muertos), Kuba – Regie: Alejandro Brugués

Ehrenpreis[Bearbeiten]

  • Concha Velasco, spanische Schauspielerin, Tänzerin, Sängerin und Fernsehmoderatorin

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Goya 2013 – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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