Zum Inhalt springen

Gras-Seen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Naturschutzgebiet Gras-Seen

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Lage Gottmadingen im Landkreis Konstanz, Baden-Württemberg, Deutschland
Fläche 15,9 ha
Kennung 3144
WDPA-ID 163303
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 47° 44′ N, 8° 48′ OKoordinaten: 47° 44′ 26″ N, 8° 48′ 7″ O
 {{#coordinates:47,7406066555|8,8018671135672|primary
dim= globe= name=Naturschutzgebiet Gras-Seen region=DE-BW type=forest
  }}
Einrichtungsdatum 29. April 1985
Verwaltung Regierungspräsidium Freiburg

Die Gras-Seen sind ein Naturschutzgebiet auf dem Gebiet der Gemeinde Gottmadingen im baden-württembergischen Landkreis Konstanz in Deutschland.

Lage[Bearbeiten]

Das 15,9 Hektar große Gebiet grenzt zwischen der Bahnlinie Schaffhausen-Singen und der Bundesstraße 34 unmittelbar östlich der Gewerbestraße an den Ort und ist seit dem 29. April 1985 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Es liegt im Naturraum 030-Hegau innerhalb der naturräumlichen Haupteinheit 03-Südliches Alpenvorland (Voralpines Hügel- und Moorland).<ref>Alfred G. Benzing: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 186 Konstanz. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1964. → Online-Karte (PDF; 4,1 MB)</ref>

Schutzzweck[Bearbeiten]

Wesentlicher Schutzzweck ist die Erhaltung der Gras-Seen als erdgeschichtliches Dokument und als Lebensraum für eine Vielzahl seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Es handelt sich um zwei abflusslose, nahezu verlandete Seen in einem Toteisloch, einem erdgeschichtlichen Überrest der Würmvereisung. Bei beiden Seen bestehen nur noch geringe Restwasserflächen, die hinter einem breiten Schilfgürtel verborgen sind und große Bedeutung als Laichplätze für Laubfrösche, Springfrösche und Erdkröten haben.

Ein Eichen-Eschen-Bruchwald und vielfältige Röhrichtbestände mit dem Breitblättrigen Rohrkolben, der Gelben Schwertlilie, seltenen Seggenarten und zum Teil gefährdete Sumpfpflanzen wie das Blutauge oder der Wasserknöterich umgeben die Seen.

Zusammenhang mit anderen Schutzgebieten[Bearbeiten]

Das Naturschutzgebiet „Gras-Seen“ ist vollständig vom „Landschaftsschutzgebiet Hegau“ umgeben und ist außerdem Teil des 316 Hektar großen FFH-Gebiets „Gottmadinger Eck“ (Nr. 8218-342).

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Naturschutzgebiet Gras-Seen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Bettenberg-Giratsmoos | Biezental-Kirnerberg | Binninger Ried | Bodenseeufer-Untere Güll | Bodenseeufer (Bodman-Ludwigshafen) | Bodenseeufer (Gmk. Allensbach, Hegne, Reichenau) | Bodenseeufer (Gmk. Gaienhofen, Horn, Gundholzen) | Bodenseeufer (Gmk. Iznang, Moos, Böhringen) | Bodenseeufer (Gmk. Litzelstetten, Dingelsdorf, Dettingen) | Bodenseeufer (Gemarkung Öhningen) | Bodenseeufer (Gmk. Wangen, Hemmenhofen) | Bohlinger Aachried | Bruckried | Buchenseen | Bühler Moos | Bündtlisried | Bussenried | Bussensee | Dingelsdorfer Ried | Dohlen im Wald | Durchenbergried | Ehinger Ried | Fischerweihermoor | Gailinger Berg-Bölderen | Gras-Seen | Graues Ried | Hagstaffelweiher | Hangried Schrännen | Halbinsel Mettnau | Hardtseen | Hausener Aachried | Heudorfer Ried | Hohenhewen | Hohenkrähen | Hohenstoffeln | Hohentwiel | Hornspitze auf der Höri | Kattenhorner Bühl | Langensteiner Durchbruchstal | Litzelsee | Mägdeberg | Markelfinger Winkel und westlicher Gnadensee | Mindelsee | Moor am Oberbühlhof | Mooswiese | Mühlebol-Wolfental | Mühlhaldenweiher | Murbacher Ried | Nägelried | Nördliches Mainauried | Obere Güll | Ober Öschle | Radolfzeller Aachried | Radolfzeller Aachmündung | Sauldorfer Baggerseen | Schanderied | Schönebühl | Schopfeln-Rehletal | Schoren | Schwackenreuter Baggerseen-Rübelisbach | Segete | Stehlwiesen | Tiefenried | Waltere Moor | Weitenried | Winterried | Wollmatinger Ried – Untersee – Gnadensee | Ziegeleiweiher Rickelshausen

Ehemalige Naturschutzgebiete: Bodenseeufer auf Gemarkung Markelfingen

Vorlage:Klappleiste/Ende